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Treffen der Generalstabschefs Russlands, der USA und Türkei zur Syrienkrise und Irak

Die Generalstabschefs der USA, der Türkei und der Russischen Föderation haben in Antalya ihr erstes trilaterales Treffen beendet. Ziel der Zusammenkunft war es, die jeweiligen Anstrengungen im Kampf gegen den IS im Irak und in Syrien miteinander abzustimmen.
Joseph Dunford
© ReutersDie Generäle Joseph Dunford, Hulusi Akar und Wasili Gerasimow (v.l.n.r.) in Antalya.
Am Mittwoch endete ein trilaterales Treffen zwischen den Generalstabschefs der USA, der Russischen Föderation und der Türkei im südtürkischen Antalya. Zuvor hatten US-General Joseph Dunford, sein russischer Kollege General Wasili Gerasimow und der türkische Generalstabschef Gen. Hulusi Akar zwei Tage lang über den Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" in Syrien und im Irak gesprochen.

Bereits am Dienstag hatte Akar der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge gegenüber seinen Kollegen die Wichtigkeit der Zusammenarbeit betont:
Es gibt eine Krise in der Region und wie Sie wissen, sind wir in intensiver Weise in diese verwickelt. Die Krise muss beendet werden. Ich möchte noch einmal unterstreichen, wie wichtig Ihre Erklärungen und Beiträge zur Lösung der Krise sind.

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Nach Trumps Amtsantritt: Zahl illegaler Mexiko-Migranten sinkt rapide

Die Zahl der illegalen Einwanderer aus Mexiko ist im Februar um 40 Prozent zurückgegangen, wie der US-Heimatschutzminister John Kelly mitteilte.
Mauer Mexicon
© AFP 2017/ DAVID MCNEW
Im Februar sollen 18.762 Mexikaner die amerikanische Grenze überquert haben, so Kelly. Im Januar seien es noch 31.578 Mexikaner, also 40 Prozent mehr, gewesen. Früher waren im Februar in der Regel sogar 20 Prozent mehr Migranten als im Januar aufgegriffen worden.

US-Präsident Donald Trump, der seit dem 20. Januar offiziell im Amt ist, hat damit gedroht, viele illegale Einwanderer aus den USA abzuschieben. Um weitere illegale Zuwanderung aus Mexiko zu verhindern, kündigte er zudem an, entlang der Grenze eine rund 3000 Kilometer lange Mauer zu bauen und das Nachbarland dafür zahlen zu lassen. Das lehnt die mexikanische Regierung bislang allerdings strikt ab.

Brick Wall

Mögliche Ausspähung: Lawrow hat bei sensiblen Verhandlungen kein Handy dabei

russischer Außenminister Sergej Lawrow
© AP Photo/ Sergei ChuzavkovDer russische Außenminister Sergej Lawrow handelt wie gewohnt sehr klug
Der russische Außenminister Sergej Lawrow nimmt eigenen Worten zufolge keine Mobiltelefone zu sensiblen Verhandlungen mit.

„Was den Verdacht betrifft, dass CIA-Hacker nicht nur in Smartphones, aber auch in moderne Fernseher eindringen können - und ich habe gehört, dass sie auch in Kühlschränke eindringen können, um Probleme mit den Stromnetzen zu bereiten - , so versuche ich, keine Telefone zu Verhandlungen über sensible Fragen mitzunehmen“, erläuterte der russische Diplomat.

Laut Lawrow halten Experten die Daten über das Hacker-Arsenal der CIA für glaubwürdig.

Kommentar:


Light Sabers

US-Armee geht die Munition aus wegen jahrelanger Einsparungen

US-Truppen, US-Armee
© AP Photo/ Mindaugas Kulbis
Wegen jahrelanger Einsparungen sind die Munitionsvorräte der USA deutlich geschrumpft und müssen dringend aufgefüllt werden, wie das Militärportal „Defense News“ unter Berufung auf den Vizestabschef der US-Armee, Generalleutnant Aundre Piggee, berichtet.

Piggee zufolge reichen die Vorräte für die Friedenszeit aus - sollte es jedoch notwendig werden, die Militärpräsenz außerhalb der USA zu stärken, würde es an Vorräten schon mangeln. Besonders besorgniserregend sei der schrumpfende Munitionsvorrat für die Raketenabwehrsysteme Patriot und THAAD, für Hellfire-Raketen sowie für gelenkte Artilleriegeschosse Excalibur.

USA

Pentagon bestätigt Entsendung von Hunderten US-Marinesoldaten nach Syrien

US-Truppen Syrien, US-Militär Syrien
US-Truppen in syrischer Stadt Manbidsch.
Hunderte US-Marinesoldaten sind nach Aussagen des Pentagon am Donnerstag in Syrien gelandet. Ziel sei die militärische Unterstützung bei der Rückeroberung der IS-Hochburg ar-Raqqa. "Wir sprechen von ungefähr 400 Marinesoldaten, diese werden nur für eine begrenzte Zeit im Einsatz sein", so der Sprecher der US-Koalition, US Air Force Colonel John Dorrian gegenüber Reuters. Damit beträgt die US-Truppenstärke in Syrien knapp 1.000 Mann.

Bereits zuvor waren in der syrischen Stadt Manbidsch am Samstag US-Truppen in einem Konvoi von gepanzerten Fahrzeugen gefilmt worden. Die US-Militärfahrzeuge werden im Norden von Manbidsch zum Einsatz kommen. Dort sollen sie die Abgrenzung zwischen den Kräften des Manbidscher Militärrats und des türkischen Euphrates Shield gewährleisten. Die kurdischen Demokratischen Kräfte Syriens hatten im August die Stadt vom Islamischen Staat zurückerobert. Manbidsch galt als die letzte Route des IS in die Türkei.

Nuke

Radioaktive Wolke über Europa: Ursache atomarer Störfall in Norwegen, wo gefährliche Experimente durchgeführt werden

Der Forschungsreaktor Halden in Norwegen
© ReutersDer Forschungsreaktor Halden in Norwegen hätte im Oktober 2016 beinahe eine Katastrophe verursacht. Gesamtansicht des Forschungsreaktors; Oktober 2016.
Ein atomarer Störfall in Norwegen aus dem Jahr 2016, über den die Öffentlichkeit erst jetzt erfährt, war der Grund für die mysteriöse nukleare Wolke, die sich über Europa bewegte. Die USA hatten gar ein Flugzeug für nukleare Messungen verlegt. Sie sahen Russland als Ursache des Übels.

Das Mysterium rund um die radioaktive Wolke über Europa, über die auch RT-Deutsch berichtet hatte, ist keines mehr.

Anfang 2017 bemerkte man ungewöhnliche Messwerte, die zudem ergaben, dass Jod-131 über Europa in der Luft war. Jod-131 ist menschengemacht und tritt vor allem nach Atomwaffentests und Reaktorunglücken aus. Durch den als Fallout bezeichneten nuklearen Regen gelangen die hohen Jod-Konzentrationen in die Körper der Menschen und hinterlassen irreparable Schäden.

Kommentar: Ungeklärte erhöhte radioaktive Strahlung über weiten Teilen Europas gemessen


USA

Erneute große NATO-Übung gegen Russland im Schwarzen Meer mit 17 Kriegsschiffen, Hubschraubern, Kampfjets und 1.500 Matrosen

NATO-Übung Poseidon 2017 im Schwarzen Meer
NATO-Übung Poseidon 2017 im Schwarzen Meer.
Unter dem Titel Poseidon 2017 findet zurzeit eine weitere Marine-Übung der NATO im Schwarzen Meer statt. Durch die Übung sollen die Interoperabilität der Allianz und die Fähigkeit erhöht werden, Unterwassergefahren zu neutralisieren. Insgesamt 17 Kriegsschiffe aus sieben NATO-Staaten, Militär-Hubschrauber, Tauch-Boote, Kampfjets und über 1.500 Matrosen beteiligen sich an der Marine-Übung.

Der Stabschef der rumänischen Seestreitkräfte, Gen. Alexander Mirsu, erklärte bei der Eröffnungszeremonie in der Hafenstadt Konstanza, dass die Marine-Übungen keinen feindseligen Charakter hätten und die Nachbarländer nicht provozieren sollen. Im Gegenteil, ihm zufolge übermitteln sie eine "freundschaftliche Botschaft".

Kommentar:
nato aggressor, russland krieg, russland bedrohung



Star of David

Spinne auf Staatsbesuch in Russland: Netanjahu will Putin gegen den Iran einnehmen

Netanjahu Putin Staatsbesuch
© Sputnik/Sergei Guneev
Der israelische Premier Benjamin Netanjahu kommt heute zu einem Besuch nach Moskau, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag.

Es ist Netanjahus erste Russland-Reise nach dem Machtwechsel in den USA und der Erklärung des Waffenstillstands in Syrien.

Zuvor hatte sich Netanjahu bereits mit seiner britischen Amtskollegin Theresa May in London und US-Präsident Donald Trump in Washington getroffen. Dabei machte er scharfe Aussagen in Richtung Iran, um die Situation um dessen Atomprogramm wieder zum Thema der internationalen Debatte zu machen.

Netanjahu bekam Unterstützung von Trump, der den Atomdeal mit Teheran von 2015 „eine der schlimmsten Vereinbarungen in der Geschichte“ nannte. „Meine Administration hat bereits neue Sanktionen gegen den Iran verhängt, und ich werde mein Bestes tun, um den Iran daran zu hindern, irgendwann Atomwaffen zu entwickeln“, betonte der US-Staatschef.


Kommentar: Kossatsch scheint Recht damit zu haben, dass dieser Überredungsversuch Netanjahus Teil einer größeren, konzertierten Aktion gegen den Iran ist. Gleichzeitig stellt diese Keil-Treibung vermutlich einen Versuch dar, sowohl Russland als auch den Iran zu schwächen. Und Israel will wahrscheinlich dadurch auch von sich selbst ablenken...


Stormtrooper

Schwedische Ärzte: Aktionen der "Weißhelme" kontraproduktiv und gefährlich

WHite Helmets Aktion
© Reuters
Erst vor wenigen Tagen wurde eine Dokumentation über die vermeintliche Hilfsorganisation White Helmets mit einem Oscar ausgezeichnet. Doch die Kritik an der Organisation reißt nicht ab. Das neueste Beispiel: Schwedische Mediziner der Organisation "Ärzte für Menschenrechte", haben sich ein Video mit „lebensrettenden Maßnahmen“ der White Helmets an kleinen Kindern angeschaut. Ihr Fazit ist schockierend.

Laut den Medizinern entsprechen die in dem Video zu sehenden Maßnahmen in keiner Weise dazu, Leben zu retten.

Im Gegenteil, die Maßnahmen werden von den Medizinern sogar als kontraproduktiv und gefährlich eingestuft. Die Mediziner gehen auch davon aus, dass die Kinder in dem Video schon tot waren, als die Maßnahmen ausgeführt und gefilmt wurden.


Kommentar: Besonderes schauspielerisches Talent hat die Terror-Organisation "White Helmets" auf jeden Fall bewiesen mit ihren Aktionen, die ihnen den Anstrich einer "Hilfsorganisation" geben und die Massen westlichen Medien-Publikums gekonnt hinter's Licht führen. Und das alles im Dienste unserer psychopathischen Eliten...


Bell

CIA-Skandal in Frankfurt: Hessische Landesregierung fordert Aufklärung

Generalkonsulat USA in Frankfurt
© Reuters / Ralph OrlowskiDas Generalkonsulat der USA in Frankfurt.
Seit gestern veröffentlicht WikiLeaks brisantes Spionage-Material von der CIA. Eine der brisantesten Enthüllungen aus deutscher Sicht sind die in den Dokumenten erwähnten Cyber-Spionage-Tätigkeiten der CIA aus dem US-amerikanischen Konsulat in Frankfurt.

Der CIA-Skandal zeigt erste politische Wirkung: Laut eine dpa-Meldung verlangt die hessische Landesregierung nach den Veröffentlichungen der Enthüllungsplattform Wikileaks über CIA-Hacker am Frankfurter US-Generalkonsulat Aufklärung. Ein Regierungssprecher der Schwarz-Grünen Koalition in Hessen kündigte am Mittwoch auf dpa-Anfrage in Wiesbaden an, dass ein entsprechender Brief an das Generalkonsulat geschrieben werde.

Der Frankfurter Grünen-Politiker und Direktkandidat zur Bundestagswahl, Omid Nouripour, sagte:


Mit einem kleinen Seitenhieb in Richtung der Bundeskanzlerin ergänzte der Grünen-Politiker:
Ausspähen unter Freunden - das geht gar nicht,
und forderte die Bundesregierung auf, den Vorfall aufzuklären.
Gegen wen richtete sich die Spionagetätigkeit? Wurden dabei rechtsstaatliche Prinzipien verletzt?,
fragte der Grünen-Politiker weiter. Es müsse auch geprüft werden, ob „sich deutsche Geheimdienste an der Spionage beteiligt oder davon profitiert” hätten. Nouripour hatte sich schon während der sogenannten NSA-Affäre einen Namen gemacht, als er als außenpolitischer Sprecher der Grünen die Bundesregierung anfragte, ob Bundeskanzlerin Merkel um die Herausgabe der Unterlagen bitte, die im Zuge der Überwachung ihres Funktelefons durch den US-Nachrichtendienst NSA entstanden sind.

Nouripour wollte zudem wissen, ob die US-Regierung Angaben zum Inhalt der Abhörprotokolle gemacht hat, und ob Merkel auf die Vernichtung der Geheimdienstakten dränge. Die Antwort der Bundesregierung lautete damals, dass die Bundeskanzlerin nicht in die NSA-Akten schauen dürfe und die USA auf entsprechende Anfragen keine Angaben gemacht habe.

Kommentar: Ob die Hessische Landesregierung eine klare Antwort von der Bundesregierung und eine objektive Aufklärung der Ereignisse erhalten wird, ist zu diesem Zeitpunkt fraglich: