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Mit Vorwissen auf was? Bundesregierung rät Vorräte für 10 Tage anzulegen

Nahrung für zehn Tage, Trinkwasser für fünf: Die Bundesregierung hat einen Notfall-Plan zum Selbstschutz entwickelt. Allerdings sei ein Angriff derzeit unwahrscheinlich.
Vorräte, Preppen, Lebensmittelvorräte
© TTstudio, Shutterstock
Erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges will die Bundesregierung die Deutschen dazu animieren, Vorräte anzulegen, damit sie sich im Fall einer Katastrophe oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen können. "Die Bevölkerung wird angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen vorzuhalten", zitiert die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung aus einem Konzept für die zivile Verteidigung, das die Regierung am Mittwoch beschließen wolle.

Dem Bericht zufolge soll die Bevölkerung im Notfall zum Selbstschutz fähig sein, bevor staatliche Maßnahmen anlaufen, um eine ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser, Energie und Bargeld sicherzustellen. Die Menschen sollten zur Erstversorgung für einen Zeitraum von fünf Tagen je zwei Liter Trinkwasser pro Person und Tag vorhalten, heiße es in dem vom Bundesinnenministerium erarbeiteten Text.

Wie die FAS berichtet, würde außerdem die "Notwendigkeit eines verlässlichen Alarmsystems, einer Härtung von Gebäuden und ausreichender Kapazitäten im Gesundheitssystem" erörtert. "Die zivile Unterstützung der Streitkräfte soll wieder zu einer Priorität werden; dazu gehören Eingriffe in die Verkehrslenkung, wenn die Bundeswehr Kampfverbände verlegen muss", schreiben die Autoren im Artikel.

Kommentar: Anfang August kaufte NRW mehrere Millionen Jodtabletten.


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Nach fünf Jahren Abstreiten: UN gibt zu, bei Cholera-Ausbruch in Haiti "eine Rolle" gespielt zu haben

Nachdem immer wieder Vorwürfe gegen die Vereinten Nationen erhoben wurden, für den Ausbruch der Cholera-Epidemie in Haiti mit verantwortlich zu sein, gaben sie nun zu, dabei "eine Rolle" gespielt zu haben. Fünf Jahre lang hatten sie die Vorwürfe zurückgewiesen.
Cholrea-Epidemie Haiti
© ReutersHaitianer, der Symptome von Cholera zeigt, wird in den Slums von Cite-Soleil in Port-au-Prince, in einer Schubkarre transportiert, Haiti, 19. November 2010
Die Vereinten Nationen haben in einer Stellungnahme erklärt, dass die für die Epidemie mitverantwortlich ist. In der Washington Post heißt es:
„Die Organisation ist in den letzten Jahren zu der Überzeugung gelangt, dass mehr zu tun ist, in Bezug auf die eigene Beteiligung am Ursprung des Ausbruchs in Haiti und dem Leiden derer, die von der Krankheit betroffen waren, die Hunderttausende angesteckt und 10.000 Tote hinterlassen hat.“

Kommentar:


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Merkel kämpft offen für den Einsatz von Monsantos Glyphosat

Bundeskanzlerin Merkel hat sich überraschend bereit erklärt, für das Pestizid Glyphosat aus dem Haus Monsanto zu kämpfen. Sie vertritt die Auffassung, dass die Risiken des Mittels gering seien. Die WHO hält das Pestizid dagegen für möglicherweise krebserregend.
Merkel Gröhe
© dpaBundeskanzlerin Merkel mit Bundesgesundheitsminister Gröhe.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht sich für eine weitere Verwendung des umstrittenen Pestizids Glyphosat in der Landwirtschaft stark. Sie werde sich dafür einsetzen, dass das Mittel auf wissensbasierter Grundlage weiterhin eingesetzt werden kann, sagte Merkel am Donnerstag auf einem CDU-Agrarforum in Boldekow (Mecklenburg-Vorpommern). Studien belegten, dass die Risiken nicht sehr groß seien. Welche Studien das sind, sagte Merkel nicht. Zuletzt hatte die WHO das Mittel für möglicherweise krebserregend qualifiziert. Die EU-Kommission hatte den Einsatz im Juni zunächst für weitere 18 Monate genehmigt.

«Ich war sehr erschrocken über den Wandel und Wechsel bei der SPD», sagte Merkel. Die SPD-Minister in der Bundesregierung hatten sich auf ein Nein zu einer erneuten EU-Zulassung festgelegt. Daher musste sich Deutschland bei den Abstimmungen in Brüssel enthalten.

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China lehnt westliche Militär-Aktionen in Syrien ab und unterstützt Syrien militärisch

China will Hilfsgüter nach Syrien liefern und die Ausbildung des syrischen Militärpersonals verbessern. Ein direktes militärisches Engagement lehnt das Land hingegen ab. Das Land will „friedlich“ zur Weltmacht aufsteigen.
Putin Xi Jinping
© dpaDer russische Präsident Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping.
China will die militärische Zusammenarbeit mit dem Bürgerkriegsland Syrien ausbauen. Die Armeen beider Staaten hätten traditionell freundschaftliche Beziehungen, sagte Guan Youfai von der Zentralen Militärkommission bei einem Besuch in Damaskus, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag berichtete. Demnach traf der für internationale Beziehungen zuständige Offizier den syrischen Verteidigungsminister Fahad Dschassim al-Freidsch.

Die Armee der Volksrepublik wolle den Austausch und die Zusammenarbeit mit der syrischen Armee vertiefen, wurde Guan zitiert. Demnach einigten sich beide Seiten auf die Lieferung von Hilfsgütern durch die Streitkräfte der Volksrepublik. Sie erzielten zudem einen Konsens über die Verbesserung der Ausbildung des Militärpersonals, berichtet die South China Morning Post.

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Tödlicher Anschlag auf kurdische Hochzeitsfeier: Erdogan vermutet IS mit Ziel der Aufwiegelung

Während einer Hochzeitsfeier im türkischen Gaziantep kommt es plötzlich zu einer verheerenden Explosion: Dutzende Menschen sterben - fast einhundert werden verletzt. Der türkische Staatschef ist sich sicher: Hinter der Attacke steckt der Islamische Staat.
Terroranschlag Türkei august 2016
© AP
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan vermutet die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hinter dem tödlichen Anschlag auf eine kurdische Hochzeitsfeier im Südosten des Landes. Der IS sei der "mutmaßliche" Drahtzieher des Attentats in Gaziantep, erklärte Erdogan. "Unser Land und unsere Nation haben erneut nur eine Botschaft an diejenigen, die uns angreifen: Ihr werdet keinen Erfolg haben!" Zuvor hatte bereits ein Abgeordneter der Regierungspartei AKP, Samil Tayyar, die Vermutung geäußert, dass der IS hinter dem stecken dürfte. Die Terrormiliz beherrscht unweit der nahen Grenze weite Gebiete.

Kommentar: Zwar ist die Erdogan gerade dabei es Putin nachzutun und alle Verdächtigen in Verbindung mit dem versuchten Putsch von Seiten der USA von einflussreichen Positionen zu entheben (und wird dabei zweifellos auch Unschuldige verdächtigen), doch es wird noch genügend Einflussbereiche von verdeckt arbeitenden Geheimdiensten geben, die Terroranschläge inszenieren können. Da sich die türkische Regierung an Russland annähert und immer offenkundiger gegen den Westen/die Nato spricht, ist zu erwarten, dass eben diese Kräfte umso mehr versuchen werden, ihn zu stürzen und Terror im Land zu verbreiten.


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Iran: Teheran stellt Moskau Basis so lange wie nötig zur Verfügung

Russische Kampfjets können sich auf dem iranischen Militärflugplatz Hamadan so lange aufhalten, wie dies erforderlich ist. Dies geht aus einer auf der offiziellen Webseite des iranischen Verteidigungsministeriums veröffentlichten Mitteilung hervor.
Kampfjet
© Russlands Verteidigungsministerium
Zuvor hatte der Leiter der Behörde, Hossein Dehghan, mitgeteilt, dass russische Langstreckenbomber im Iran auf Bitte der syrischen Regierung stationiert seien.

Ihm zufolge plant Teheran gegenwärtig nicht, der russischen Luftwaffe weitere Stützpunkte zur Verfügung zu stellen, ist aber bereit, „diese Frage zur Sprache zu bringen“, sollte dies erforderlich werden.


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Video: Putin erklärt russische Reaktion zur Krim-Krise auf deutsch

Überraschend traf sich der russische Präsident Putin mit seinem Sicherheitsrat auf der Halbinsel Krim.
Putin
Dieses Treffen ist wohl symbolisch - angesichts des kürzlichen Eindringens mutmaßlicher ukrainischer Kommandoeinheiten auf die Halbinsel, der das russische Oberhaupt schon mit persönlicher Präsenz entgegentreten will. Wie die Rede zeigt, wird jedoch keine offene Konfrontation mit der Kiewer Regierung bezüglich der Krim angestrebt. Bei uns wie immer die Übersetzung der Rede nach dem Originalmanuskript des Kreml, unterstützt von den Sprachschulen Liden & Denz, wo man in Moskau und Sankt Petersburg vor Ort Russisch lernen kann.


Kommentar: Mehr Informationen über diesen Völkerrechtsbruch der Ukraine, gesteuert aus den USA:


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Anschlag in der Türkei auf einer Hochzeitsfeier - Mindestens 30 Tote

Bei einem Bombenanschlag auf eine Hochzeitsfeier im Südosten der Türkei sind nach Angaben der Sicherheitsbehörden mindestens 30 Menschen getötet worden. Fast 100 weitere Hochzeitsgäste wurden beim Attentat am Samstagabend in der Provinzhauptstadt Gaziantep verletzt, berichtet Associated Press.
anchlag türkei
© Youtube
Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand. Gaziantep liegt wenige Kilometer vor der Grenze zu Syrien. Die Hochzeitsfeier fand nach Medienberichten unter freiem Himmel statt. Dieser Teil der Stadt ist vorwiegend von Kurden bewohnt.

Im dieser Region sind sowohl die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS, auch Daesch) als auch die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK aktiv, die sich zu mehreren Anschlägen bekannt hat.

Kommentar: Westliche und verdeckte Kräfte terrorisieren nach dem Putschversuch weiter das Land.

  • Die Tore öffnen sich: Türkei möchte Russland Luftwaffenstützpunkt ermöglichen



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Krim-Konflikt: Putin appelliert an die Vernunft der Ukraine und setzt weiterhin auf Dialog

Russlands Präsident Putin will die Krim besser gegen Sabotage-Aktionen aus der Ukraine schützen. Die Ukraine wiederum behauptet, Russland plane eine Invasion. Putin will trotz der neuen scharfen Töne die Beziehungen zu Kiew aufrechterhalten.
Putin Krim
© dpaRusslands Präsident Wladimir Putin am Freitag beim Tavrida Jugendforum auf der Krim.
Im Streit um Sabotage-Versuche der Ukraine auf der Krim schlägt Präsident Wladimir Putin schärfere Töne an. „Nach allen Erkenntnisse haben sich unsere Partner in Kiew für eine Eskalation der Lage entschieden“, sagte Putin am Freitag bei einem Besuch auf der Halbinsel. „Ich hoffe, dass dies keine endgültige Entscheidung ist... und dass sich die Vernunft durchsetzen wird.“ Russland hatte die ukrainische Regierung bereits zuvor beschuldigt, auf der Krim Sabotage-Akte vorbereitet zu haben. Die Regierung in Kiew weist die Anschuldigungen zurück und hat ihrerseits die Armee in der Region in Alarmbereitschaft versetzt.


Bereits vor Monaten war der Strom in die Krim unterbrochen worden. Die Sabotage war damals von rechtsextremen Milizen verübt worden. Die Regierung in Kiew sagt, sie habe zu den Leuten keinerlei Kontakt. Eine strafrechtliche Verfolgung ist unterdessen nicht einmal im Ansatz in Erwägung gezogen worden.

USA

Früherer CIA-Direktor: Russen verdeckt in Syiren ermorden, sie sollen einen Preis zahlen

Die CIA-Söldner stehen in Syrien vor einer Niederlage. Daher verschärfen ihre US-Auftraggeber noch einmal den Ton: Ein früherer CIA-Direktor sagte, man müsse Russen in Syrien töten, um Russland einen Preis zahlen zu lassen. Die US-Luftwaffe hat Kampfjets geschickt, um die Söldner herauszuholen.
kampfflugzeug
© dpaEine F/A-18E Super Hornet startet vom Flugzeugträger USS George H.W. Bush.
Der frühere stellvertretende CIA-Direktor Mike Morell sagte bei Charlie Rose, die Amerikaner sollten von Russen und Iranern einen Preis verlangen - indem sie Russen und Iraner in Syrien umbringen. Dies solle zwar geheim geschehen, aber so gemacht werden, dass man in Moskau und Teheran wisse, dass die beiden Nationen einen Preis bezahlen müssten. Auch gegen Syriens Präsident Assad müsse es Kommandoaktionen geben, wobei er, Morell, nicht sagen wolle, dass man auch Assad umbringen solle (Video am Anfang des Artikels).

Kommentar: Was soll man zu solchen psychopathischen Aussagen noch sagen? Die Taten der US-Regierung sprechen Bände: