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Punktlandung: Putin warnt Weltpolitiker davor, Terroristen und Radikale für ihre politischen Zwecke zu nutzen

Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Interview für die aserbaidschanische staatliche Nachrichtenagentur AzerTAc Weltpolitiker davor gewarnt, terroristische und radikale Gruppierungen für politische Zwecke zu nutzen.
Putin
© Sputnik/ Mikhail Klimenteev
Unzulässig und äußerst gefährlich sind Versuche, terroristische bzw. radikale, extremistische Gruppierungen für politische oder geopolitische Zwecke zu nutzen“, so Putin.

Der russische Präsident kritisierte die Politik der Doppelstandards, die in der letzten Zeit eine breite Anwendung erfahren habe. „Hier darf es keine Doppelstandards geben, die Terroristen dürfen nicht in ‚gute‘ und ‚schlechte‘ aufgeteilt werden“, so Putin.

Kommentar:


Cards

Entspannungsvorschlag wieder nur von Russland: Spielt mit offenen Karten bei den Flügen im Ostseeraum

Russland plädiert für Transparenz bei Flügen von Kampfjets im Ostseeraum, um Zwischenfälle vorzubeugen, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Freitag.
Kampfjet,Militärjet
© U.S. Air Force/Jonathan Light
Zudem ruft Moskau die Nato dazu auf, einander über die Flugrouten sowie über geplante Übungen im Voraus zu benachrichtigen, wobei die Flugzeuge unbedingt Transponder einschalten müssten, damit ihre nationale Angehörigkeit sofort zu erkennen sei.

Experten zufolge wäre das ein wichtiger Schritt zur Entspannung der Situation am Himmel über der Ostsee, wo die Luftwaffe sowohl der Nato als auch Russlands in letzter Zeit enorm aktiv ist.

Kommentar:


Bomb

Anschlag auf Wochenmarkt in Assam, Indien: 14 Tote und 15 Verletzte

Mehrere Angreifer haben im indischen Bundesstaat Assam auf einem Wochenmarkt der Stadt Kokrajhar das Feuer eröffnet, wie The Times of India meldet. 14 Menschen seien dabei erschossen, 15 verletzt worden.
Anschlag Assam Indien August 2016
© Sputnik/ Ewgeniy Pakhomow
Nach Polizeiangaben sollen drei bis vier Angreifer der Nationaldemokratischen Front von Bodoland an der Schießerei beteiligt gewesen sein.

Ein Angreifer feuerte etwa 20 Minuten lang mit einer AK-47 um sich, Reuters zufolge ist dieser getötet worden.

Propaganda

Türkischer Außenminister: Deutsche Medien alle gelenkt, wachsender Rassismus in Europa, und Österreich ist Hauptstadt des Rassismus

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu hat heute im türkischen Fernsehen Österreich als „Hauptstadt des radikalen Rassismus“ bezeichnet. Gestern hatte der österreichische Bundeskanzler Christian Kern die EU-Staaten aufgefordert, die Beitrittsverhandlung mit der Türkei einzustellen.
Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu
© ReutersDer türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu
„TGRT“, ein regierungsnaher türkischer Fernsehsender, hatte Çavuşoğlu zu einem Exklusiv-Interview eingeladen. Im Gespräch verwies er auf den wachsenden Rassismus in Europa. Die Medien seien „vom Populismus ergriffen" worden. Es gebe eine „ernsthafte Türkei-Feindschaft.“

Die deutschen Medien bezeichnete er als „überhaupt nicht frei.“ Sie würden „alle von einem Kontrollmechanismus gelenkt“ werden. Ab jetzt könne die EU der Türkei keine Lektionen bezüglich der Demokratie erteilen.

Kommentar:


Handcuffs

US-Polizist wegen IS-Kontakten und Kooperation mit libyschen Rebellen verhaftet

Polizist Washington,Cop vor Kapitol Washington
© AFP 2016/ Brendan SMIALOWSKI / AFP
Am Mittwoch ist ein Beamter des „Metro Transit Police Department“ der US-Hauptstadt Washington wegen Versuchen, die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ zu unterstützen, verhaftet worden, heißt es in einer Mitteilung des US-Justizministeriums.

Der aus dem US-Bundesstaat Virginia stammende Nicholas Young sei bereits 2010 von den Sicherheitsbehörden zu einem anderen verdächtigten US-Amerikaner befragt worden. 2011 habe Young eine Reise nach Libyen unternommen. Im Briefwechsel mit einem Kontaktmann soll er zugegeben haben, dass er mit den Rebellen, die sich auf den Sturz von Muammar al-Gaddafi vorbereiteten, kooperiert habe.


Der 36-Jährige, der seit 2003 als U-Bahn-Sicherheitsbeamter tätig war, soll mehrmals mit einem verdeckten FBI-Ermittler in schriftlichen Kontakt getreten sein. Young habe diesen für einen IS-Kontaktmann gehalten. Im Juli habe er versucht, ihm zu Rekrutierungszwecken die Nummern von 22 Gutscheinen im Wert von insgesamt 245 US-Dollar zu übergeben.

2014 bis 2015 habe er mit Undercover-Agenten besprochen, wie man unbemerkt die USA verlassen könnte, um sich dem IS anzuschließen.

Dem Mann drohen nun bis zu 20 Jahre Haft.

Kommentar: Er ist nicht der einzige Mitarbeiter einer staatlichen Sicherheits- und Regierungsbehörde, dem die Unterstützung des IS zur Last gelegt werden kann. Dass man hin und wieder einen auffliegen und verhaften lässt, bewahrt den äußeren Schein, dass die US-Regierung ja doch etwas gegen den IS unternimmt.


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Weiter so! Türkei und Russland vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Russland und die Türkei arbeiten gemeinsam an einem besseren Verhältnis. Daher haben sich die beiden Außenminister am Freitag getroffen. Die Beziehung der beiden Länder ist seit dem Abschuss eines russischen Kampf-Jets angespannt.


Putin Erdogan
© dpaDie Präsidenten Putin und Erdogan, November 2015 in Antalya.
Russland und die Türkei haben mit einem Treffen ihrer Außenminister einen weiteren Schritt zur Normalisierung ihrer Beziehungen unternommen. Der russische Chefdiplomat Sergej Lawrow empfing seinen türkischen Kollegen Mevlut Cavusoglu am Freitag am Rande einer Wirtschaftskonferenz in Sotschi. „Wir hoffen, dass dieses Treffen den richtigen Ton vorgibt für eine Normalisierung unserer Beziehungen“, sagte Lawrow laut der Nachrichtenagentur Tass zu Beginn des Treffens.

Das russisch-türkische Verhältnis war Ende November in eine schwere Krise geraten. Die türkische Luftwaffe hatte damals an der Grenze zu Syrien einen russischen Kampfbomber abgeschossen, der angeblich den türkischen Luftraum verletzt hatte. Russland bestritt das und warf der Türkei eine „geplante Provokation“ vor. Russlands Präsident Wladimir Putin forderte von seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan eine Entschuldigung.


Kommentar: Erdogan war nicht der Übeltäter. Siehe Links oben...


Kommentar: Mehr Informationen zum gescheiterten US-Putsch und der Annäherung von Erdogan an Russland finden Sie hier:


USA

USA wollen China eindämmen und schicken Überschallbomber nach China und Nordkorea

Erstmals seit zehn Jahren verlegen die USA eine ganze Staffel überschallschneller Langstreckenbomber B-1B Lancer in den West-Pazifik. Damit senden sie ein unmissverständliches Signal an China und Nordkorea.
Überschallbomber
© Flickr/Lance Cheung
Die Flugzeuge und rund 300 Soldaten sollen am Samstag auf dem amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Andersen auf Guam (Marianen-Archipel) eintreffen, teilte das amerikanische Pazifikkommando US PACOM am Mittwoch mit.

Dort werden sie die B-52-Bomber ablösen. In seiner Mitteilung hebt das PACOM besonders hervor, dass die B-1B Lancer eine schlagkräftigere Bewaffnung und eine größere Reichweite als die B-52 haben. Jede B-1B Lancer kann 56 Tonnen Raketen und Bomben transportieren.

Kommentar: China übt „überraschenden, grausamen und kurzen Krieg unter schweren elektromagnetischen Einflüssen“


Stock Down

Millionen-Diebstahl: Bitcoin-Preis fällt in zwei Tagen um 30 Prozent

Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin ist stark eingebrochen. Zuvor meldete die in Hong Kong ansässige Börse, dass Unbekannte etwa 120.000 Bitcoins im Gesamtwert von rund 60 Millionen Dollar geraubt hatten.
Bitcoin
© dpaEin Bitcoin ist derzeit ungefähr 500 Euro wert.
Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin ist in den vergangenen beiden Tagen um über 30 Prozent eingebrochen, berichtet der Finanzblog Zerohedge. Ursächlich dafür sei der Diebstahl von etwa 120.000 Einheiten der Kryptowährung im Gesamtvolumen von etwa 60 Millionen Dollar durch Unbekannte, welche sich über soziale Medien Zugang zur Bitcoin-Börse Bitfinex in Hong Kong verschafft haben sollen. Zerohedge zufolge handelt es sich dabei um den bislang größten Raubzug im Bereich der digitalen Währungen.

„Heute entdeckten wir eine Sicherheitslücke, die uns dazu veranlasst, den Handel an der Bitfinex sowie alle Einzahlungen und Abhebungen digitaler Gelder auszusetzen“, heißt es in einer Verlautbarung von Bitfinex.

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Erdoğan legt nach: "Westen hat nie auf unserer Seite gestanden sondern auf der Seite der Putschisten"

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat seine NATO-Partner erneut in sehr scharfen Worten angegriffen. Er warf ihnen vor, den Putschversuch direkt unterstützt zu haben. Der Ton zwischen Ankara und den westlichen Hauptstädten wird immer rauer.

Erdogan
© Reuters
In einer Rede vor dem türkischen Religionsrat am Mittwoch verurteilte Erdoğan die westlichen Staaten scharf:
“Während dieser Vorgänge stand der Westen nie auf unserer Seite. Er stand mit den Putschisten. Er stand nicht auf der Seite der Regierung dieses Landes, die gegen den Putschversuch gekämpft hatte.”

Kommentar: Richtig!


Ein verstorbener Freund habe ihm bezüglich des Westens einmal gesagt:
„Wenn sie Flugzeuge, Panzer und Kanonen haben, so haben wir unseren Gott.“
Er ergänzte seine Worte nach einer kurzen Pause: „Zweifellos haben wir auch Panzer und Kanonen.“

Kommentar: Mehr Informationen zum gescheiterten US-Putsch und der Annäherung von Erdogan an Russland finden Sie hier:


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Putin reist zu G20-Gipfel: China und Russland sind keine Rivalen in Eurasien sondern Partner

Peking weist Behauptungen zurück, dass Russland und China in Eurasien zu Rivalen werden, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag.

Putin
© Sputnik/ Sergei Guneev
In einem Monat wird in Hangzhou der G-20-Gipfel eröffnet, der unter dem Vorsitz Chinas stattfindet. Bei einem Treffen mit russischen Journalisten im chinesischen Außenministerium wurde zu verstehen gegeben, dass man große Hoffnungen auf den Gipfel setzt, darunter hinsichtlich der Festigung der Beziehungen zwischen Moskau und Peking. Wie es im Außenamt hieß, ist die Kooperation zwischen Russland und China eine Grundlage für die globale Prosperität.

Hauptthema des G20-Gipfels werden die Probleme der Weltwirtschaft sein, die in den letzten Jahren viele Turbulenzen erlebt hat und sich nicht daraus befreien kann. Wie allerdings der Direktor der Abteilung der Länder Europas und Zentralasiens im Außenministerium Chinas, Gui Congyou, betonte, will Peking den Gipfel zu Verhandlungen mit Moskau nutzen, weil Russland und China eine grundlegende Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit und des Friedens spielen und die größten Motoren der Weltwirtschaft sind.