Das Kind der GesellschaftS


X

Militärangriff auf somalisches Flüchtlingsboot mit Dutzenden Todesopfern - Urheber unklar

Flüchtlinge Luftangriff getötet
© Reuters/Abduljabbar Zeyad
Bei einem Luftangriff auf ein Flüchtlingsboot vor der Küste des Jemen sind am Freitag mehr als 40 somalische Flüchtlinge getötet worden, mindestens 30 wurden verletzt. Dutzende werden vermisst, berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Verweis auf die Internationale Organisation für Migration (IOM).

Das Boot mit etwa 140 Flüchtlingen sei auf dem Weg in Richtung Sudan gewesen, als es vor der Küste der Provinz Hodeida von einem Militärhubschrauber angegriffen wurde, meldet AFP unter Berufung auf Daoud Fadel, einen Sicherheitsbeamten des Fischereihafens der Provinz.

Keine der im Jemen kämpfenden Seiten bekennt sich zu dem Zwischenfall. Die schiitischen Huthi-Rebellen macht die von Saudi-Arabien geführte und von den USA unterstützte Koalition für den Angriff verantwortlich. Der offizielle Vertreter der Koalition, Ahmed Asiri, weist jegliche Vorwürfe zurück.

Im Jemen dauert seit August 2014 ein Konflikt zwischen den Regierungstruppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den schiitischen Huthi-Rebellen an. Seit März 2015 fliegt Saudi-Arabien zusammen mit verbündeten sunnitisch-arabischen Staaten Luftangriffe auf die Rebellen.

Kommentar: Ob dieses schreckliche Ereignis ein Versehen oder Absicht war, werden sicherlich weitere Informationen ergeben. Die Verantwortlichen hätten einen genaueren Blick auf das Boot werfen sollen, bevor sie losgefeuert haben (es sei denn, das geschah absichtlich und im vollen Bewusstsein über die Bootsinsassen...).


Life Preserver

Wer hilft ihnen? Großteil der Flüchtlinge durch Kriege psychisch krank - und Schuld sind die NATO-Kriegstreiber!

Flüchtlinge
© AP Photo/ Emilio Morenatti
Seit 2015 sind über eine Million Asylsuchende nach Deutschland eingereist. Nach Angaben der Bundespsychotherapeutenkammer und der Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer, haben bis zu 60 Prozent Erfahrungen hinter sich, die meist in psychischen Erkrankungen münden. Sputnik recherchiert.

Psychische Erkrankungen unter Flüchtlingen — ein Thema, dass trotz der Aktualität in den deutschen Medien heute kaum oder nur wenig behandelt wird. Dabei leiden aktuellen, Sputnik vorliegenden Studien zufolge, abertausende Flüchtlinge an Schlaflosigkeit, plötzlichen Aggressionen und undefinierbaren Schmerzen. All dies wird in der medizinischen Fachsprache nüchtern als „Posttraumatische Belastungsstörungen“ bezeichnet, wobei die möglichen Folgen solcher Erkrankungen gar nicht erst zur Debatte stehen.

Kommentar:


Clipboard

Ergebnis Meinungsumfrage: Amerikaner besorgt über Bespitzelungsmethoden der CIA

Illustration CIA-Überwachung
© Reuters/Dado Ruvic/Illustration
Die Amerikaner sind besorgt über die unlängst von der Enthüllungsplattform WikiLeaks veröffentlichten Bespitzelungsmethoden des US-Geheimdienstes CIA. Das hat eine aktuelle Studie des TV-Senders Fox News ergeben.

Demnach äußerten 74 Prozent der befragten Amerikaner ihre Besorgnis über solche potentiellen Datenlecks bei der CIA, 70 Prozent machten sich Sorgen über die Bespitzelungstechnologien der US-Geheimdienste insgesamt.

Weitere 31 Prozent bewerten die WikiLeaks-Aktivitäten selbst positiv, aber mit 46 Prozent fast die Hälfte negativ. Elf Prozent der Befragten hätten diese Frage nicht beantworten wollen. Zwölf Prozent wollten nie von der Enthüllungsplattform gehört haben.

Kommentar: Es geht nicht um den angeblichen "Schutz vor Terroristen", wie die CIA vorgibt. Sondern um den Kampf der psychopathischen Eliten (auch eingebunden in den sog. "Tiefen Staat") gegen die Bevölkerung, die zum "Feind" "erklärt" wird. Die Besorgnis vieler US-Amerikaner (und nicht nur!) ist völlig legitim.


Family

Untersuchung: Zehn Griechen müssen für einen Rentner arbeiten -Und keine Besserung in Sicht

Die Lage des griechischen Sozialsystems ist dramatisch. Die Arbeitslosigkeit beträgt 23 Prozent. Mittlerweile müssen zehn Griechen für einen Rentner arbeiten.
Rentner Spaziergang,Senioren Ausflug
© dpa
Die Lage der griechischen Rentenkasse hat sich dramatisch verschlechtert. Dies ist das Ergebnis einer Studie der griechischen Einheitlichen Renten- und Krankenkasse EFKA, über die am Donnerstag die griechische Presse berichtete. Im vergangenen Jahr wurden zehn Beitragszahler benötigt, um die Auszahlung für einen Rentner zu sichern. 2014 genügten noch vier Erwerbspersonen, um einen Rentner zu finanzieren. Um das System aufrecht zu erhalten, müsse der Staat bis 2055 der Rentenkasse mit 65 Milliarden Euro unter die Arme greifen.

Die Studie unterstreicht wie dramatisch die Lage des Sozialsystems ist: Die Arbeitslosigkeit beträgt 23 Prozent. In der Privatwirtschaft sind gut 1,43 Millionen Menschen vollzeitbeschäftigt und verdienen im Durchschnitt brutto 1176 Euro im Monat. Knapp 588 000 Menschen sind teilbeschäftigt und erhalten im Schnitt einen Monatslohn von brutto 393,79 Euro. Mit den Rentenbeiträgen von diesen Erwerbstätigen könne keine Rentenkasse überleben, hieß es weiter. „Es ist eine Bombe in den Fundamenten der Rentenkasse“, titelte die Athener Zeitung Kathimerini am Donnerstag.

dpa

Bomb

Briefbombe explodiert im IWF-Büro in Paris: Eine Frau wurde verletzt - Absender vermutlich Griechenland

Bei einer Explosion im Büro des Internationalen Währungsfonds in Paris ist eine Sekretärin verletzt worden. Nun steht fest: Die Postsendung war aus Griechenland verschickt worden. Auch ein Paket an Finanzminister Schäuble war aus dem Land gekommen.
polizei frankreich
Dass das Paket offenbar in Griechenland frankiert worden war, teilte am Donnerstagabend der griechische Bürgerschutzminister Nikos Toskas mit. "Als angeblicher Absender erschien der Name Vassilis Kikilias", sagte der Minister dem griechischen Fernsehsender ANT1. Kikilias ist der Sprecher der oppositionellen griechischen konservativen Partei Nea Dimokratia.

Hinter dem Anschlag vermutete Tsokas eine autonome Linksgruppierung. "Die Konspiration der Feuerzellen" hatte bereits am Vormittag die Verantwortung für eine ähnliche Postsendung an das Finanzministerium in Berlin übernommen. Diese Briefbombe konnte rechtzeitig entschärft werden. Dagegen war der Brief an das IWF in den Händen einer Mitarbeiterin explodiert und hatte sie verletzt.

Kommentar: Die Wut der Griechen ist verständlich, jedoch sind Anschläge auf Kosten anderer keine Lösung, da es oft nur Unschuldige trifft. Ebenso geschah an dem selben Tag noch folgendes:

  • Schießerei in Gymnasium in Frankreich - Regierung ruft sofort Terroralarm aus



Gold Seal

Störung bei einem Chemiewerk bei Leipzig: Flammen-Fackel erhellt Himmel

Südlich von Leipzig wurde der Himmel am Donnerstag von einer riesigen Flammen-Fackel erhellt. Grund dafür war eine Störung in einem Chemiewerk.
dow-Chemiewerk
© TAG24
Böhlen - Anwohner aus der Umgebung staunten nicht schlecht, als es plötzlich hell wurde. Nach TAG24-Informationen waren bereits am späten Nachmittag Rauchschwaden über dem Gelände des Dow-Chemiewerks zu sehen gewesen. In der Nacht entwickelte sich daraus eine Flammen-Fackel, die kilometerweit - teilweise sogar auf der A4 bei Chemnitz zu sehen war. Gleichzeitig stiegen schwarze Rauchsäulen auf.

In dem Werk war ein "Cracker" ausgefallen- eine Anlage, die der Stoffumwandlung dient, beispielsweise in der Erdölverarbeitung. Der Feuerball war anscheinend kein unnatürliches Phänomen. Im Falle eines Ausfalls des Crackers müsse entstehendes Gas über eine Hochfackel abbrennen, so eine Sprecherin des Unternehmens. Dies sei eine normale Sicherheitsmaßnahme. Dabei kann es zeitweise auch zur Fußbildung kommen.

Evil Rays

Erweiterter Suizid: Polizist erschießt Ehefrau, Hund und zuletzt sich slebst

Ein Polizist greift zu Hause zur Dienstwaffe und drückt mehrfach ab. Ein Kollege des Mannes findet später die Leichen. Die Hintergründe der Tat sind unklar.
Polizei symbolbild
© Timo Klostermeier / pixelio.de
Ein Polizist hat in Emmendingen bei Freiburg seine Ehefrau, den Hund und dann sich selbst erschossen. Die Tat geschah im Haus des Ehepaares, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte.

Leichen lagen im Haus

Ein Kollege des Polizisten wollte dort am Donnerstag nach dem Rechten sehen und sah durch die Fensterscheibe den Beamten leblos auf dem Boden liegen. Die Feuerwehr brach daraufhin die Tür auf. Im Haus lagen die Leichen des 58-jährigen Polizisten und dessen 42-jähriger Ehefrau. Auch der Hund des Paares lag tot in dem Haus.

Chart Bar

Sputnik-Umfrage: Jeder dritte Deutsche betrachtet Krim mittlerweile als Teil Russlands

Feierlichkeiten Jahrestag Krim-Referendum
© SputnikFeierlichkeiten in Simferopol am ersten Jahrestag des Krim-Referendums am 16. März 2015.
Drei Jahre nach dem Krim-Referendum betrachtet aller Kritik zum Trotz jeder dritte Deutsche den Beitritt zu Russland als vollendete Tatsache. Deutsche sind in der Regel auch besser über den Krim-Streit informiert als Franzosen, Briten oder Amerikaner.

Laut der Studie betrachten 36 Prozent der Deutschen die Krim als russisch. Weitere 41 Prozent waren gegenteiliger Meinung. Nur 23 Prozent antworteten mit "weiß nicht". In Frankreich, Großbritannien und den USA konnten deutlich weniger Menschen zur Zugehörigkeit der Krim eine klare Stellung beziehen. Dort lag der Anteil der Indifferenten oder Nichtinformierten bei 48, 44 bzw. 51 Prozent.

Krim als Teil Russlands

In Frankreich, Italien, Großbritannien und den USA ist es häufiger die ältere Generation, die die Krim mit Russland assoziiert. In Deutschland ist das umgekehrt: Dort bezeichneten 44 Prozent der Befragten zwischen 25 und 34 Jahren die Krim als russisch. Bei den 55- bis 64-Jährigen lag der Anteil bei 32 Prozent.

In den alten Bundesländern ist der Anteil jener, die den Beitritt der Krim zu Russland ablehnen, höher als in Ost-Deutschland: 45 Prozent gegen 38 Prozent. Bei Eltern ist der Anteil an Akzeptanz größer als bei den Kinderlosen (42 bzw. 34 Prozent).

Umfrage-Formular Sputnik
© Sputnik
Das international tätige Meinungsforschungsinstitut TNS Global hat im Auftrag von Sputnik vom 16. bis 22. Februar dieses Jahres in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und den USA insgesamt 5.138 Menschen über 16 Jahre (in den USA über 18 Jahre) gefragt, ob sie die Krim als Teil Russlands akzeptierten. Die Fehlertoleranz lag bei 3,1 Prozent.

Kommentar: Nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein!


Pistol

Schießerei in Gymnasium in Frankreich - Regierung ruft sofort Terroralarm aus

Sondereinsatzkommando, Polizei
© Reuters/ Christian Hartmann
In einem Gymnasium in der französischen Stadt Grasse sind am Donnerstagnachmittag mehrere Schüsse gefallen, wie AFP meldet. Mehrere Menschen wurden verletzt. Paris hat daraufhin Terroralarm im Land ausgerufen.

Die französischen Behörden haben bereits Terroralarm ausgerufen.

Control Panel

Tausende Twitter-Konten gehackt: Nazi-Vorwürfe gegen Deutschland und Holland - Wer profitiert davon?

Tausende Twitter-Konten werden plötzlich mit Nazi-Vorwürfen gegen Deutschland und die Niederlande übersät - ein Echo des aktuellen Streits um Wahlkampfauftritte. Gehackt wird eine App, die mit vielen Twitter-Profilen verknüpft war. Auch Promis sind betroffen.
Twitter
© CNBC
Berlin - Hacker haben im Konflikt um Wahlkampfauftritte türkischer Politiker tausende Twitter-Konten weltweit mit Nazi-Vorwürfen gegen Deutschland und die Niederlande geflutet.

Auch auf Dutzenden bestätigten Accounts mit Millionen an Followern fanden sich am Mittwoch Nachrichten mit den Hashtags #Nazialmanya und #Nazihollanda, einem Hakenkreuz-Symbol und dem Satz „Wir sehen uns am 16. April“. An diesem Datum steht in der Türkei das Referendum über das vom Präsidenten Recep Tayyip Erdogan angestrebte Präsidialsystem an.

Kommentar: Die Frage ist, wer profitiert von den Hacker-Angriffen? Garantiert nicht Erdogan, wenn er nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen möchte, deshalb könnte der Angriff auch von wo anders stattgefunden haben.

  • Wikileaks, Russland und die Angst vor Spitzeln