Das Kind der GesellschaftS


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Autofahrerin übersieht Panzerkolonne - Auto wird vor Lenkrad platt gefahren

Weil sie die Panzerkolonne "übersehen" hatte, geriet eine 18-Jährige mit ihrem Auto unter die Ketten eines Panzers. Verletzt wurde sie nicht.
panzer, kleinwagen
© Polizei Lippe
Glück im Unglück hatte am Montagmorgen eine 18-jährige Frau aus Detmold. Beim Einbiegen auf die Panzerringstrasse übersah sie eine Kolonne von Panzern. Bild: Polizei Lippe Ein Panzer hat bei Detmold einen Kleinwagen überrollt. Die 18-jährige Fahrerin stieg dennoch unverletzt aus dem Autowrack. Die Fahranfängerin habe beim Abbiegen in Augustdorf die Panzerkolonne übersehen, berichtete die Polizei.

Der Koloss an der Spitze, gesteuert von einem 24-jährigen Briten, habe nicht mehr bremsen können und zermalmte den Kleinwagen. Er rollte über die Fahrzeugfront knapp vor dem Lenkrad. Die Polizei bezifferte den Totalschaden am Wagen auf 12.000 Euro. Von Schäden am Panzer wurde nichts bekannt.

Kommentar: Die Autofahrerin hatte da wirklich Glück im Unglück und sie muss gewaltig nicht bei der Sache gewesen, als sie den Panzer übersah.


Magnify

"Ich habe nichts zu verbergen" - Diese und andere Schlafschaf-Argumente

Hinweis von Sott.net: Dieser Artikel wurde wegen eines erpresserischen Drohbriefes entfernt, den Sott.net von einem Vertreter von neopresse.com erhalten hat. Obwohl wir bei Sott.net uns wegen unseres Leitbildes völlig sicher sind, dass wir alle Inhalte innerhalb der "Fair Use"Klauseln der Copyright- und Urheberrechtsgesetze veröffentlichen, und das in der Vergangenheit auch schon durchgesetzt haben, so haben wir uns in diesem speziellen Fall dennoch dafür entschieden, diesen Artikel zu entfernen. Sott.net hatte gehofft, dass es im Internet mehr alternative Nachrichtenagenturen gibt, die die offene und weite Verbreitung von wichtigen Informationen an die Öffentlichkeit willkommen heißen. Wie wir jedoch laufend herausfinden müssen gibt es auch jene, die ihre eigenen engen Interessen vor das öffentliche Wohl stellen.

Gold Coins

Wissen Sie, wie viel die Bank an Ihrem Immobilienkredit verdient?

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Die Anfänge

Wie viel eine Bank an einem einzelnen Immobilienkredit verdient, wird wohl zu den am strengsten gehüteten Geschäftsgeheimnissen des Bankbetriebs überhaupt gehören. Zu unterschiedlich mögen die Konditionen und Bedingungen des einzelnen Vertrages sein, damit wird die Vergleichbarkeit schwierig. Andererseits ist Transparenz seitens der Bank gegenüber dem Kunden und der Öffentlichkeit weniger gewünscht, aber vielleicht wissen es auch die Banker selbst nicht genau.

Die ganz genauen Zahlen dürften eh nur einem überschaubaren Kreis aus den oberen Etagen bekannt sein, der Rest begnügt sich mit der Aussage „es sei eine Mischkalkulation“ und ist damit zufrieden. Diese Aussage verleiht Sicherheit. Für den Kunden werden extra Kennzahlen errechnet; sehr solide klingt z. B. der Ausdruck „effektive Verzinsung“ oder „Effektivzinssatz“, aber letztendlich verwirren diese Kennzahlen mehr, als dass sie aufklären. Die Finanzmathematiker in den Banketagen sind jedoch findig und im Erfinden neuen Kennzahlen, Messsystemen und Berechnungsmethoden sind sie allen voraus - wahrscheinlich auch der Finanzaufsicht.

Es zählt einzig das Kreditvolumen und der Gesamtumsatz, denn das Gesetz des ewig währenden Wachstums verlangt „Masse statt Klasse“. Es soll übrigens draußen in der freien Wirtschaft Handelsunternehmen geben, die machen zwar einen Riesenumsatz, aber keinen Gewinn. Gemäß dem Motto „Dieses Geschäft bringt keinen Gewinn, macht aber Spaß!“. Bei einer Bank ist das völlig anders, denn ihre Handelsware ist das Geld. Diese Ware unterliegt im weitesten Sinne keinem Verbrauch, keiner Abnutzung, keiner Reparatur. Ganz im Gegenteil, sie kommt gleichmäßig verteilt über einen geschlossenen Kreditvertragszeitraum zurück und bringt noch „Zusatzware in Form von Zinsen“ mit. Gerade dieser Effekt ermöglicht ein völlig neues Geschäftsmodell. Mittlerweile hat sich unsere Gesellschaft schon so daran gewöhnt, dass es nicht mehr hinterfragt wird - obwohl es wirklich interessant und spannend ist!

Dollars

Ökonom Gerald Mann im Interview - Die Entwicklung zum Bargeldverbot braucht den deutschen Konsumtrottel

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© DWNFrüher hatte Bargeld auch einen hohen künstlerischen Wert – was auch ein Grund war, warum man die Scheine gerne zu Hause aufbewahrt hat.
Der Münchener Ökonom Gerald Mann geht davon aus, dass eine schrittweise Abschaffung des Bargelds beschlossene Sache ist. Er glaubt, dass die Schulden-Staaten in dieser Maßnahme die Möglichkeit sehen, die Sparer zum Konsum zu zwingen. Die Bargeld-Abschaffung liegt im Trend der Überwachung und Bespitzelung. Die Möglichkeiten, sich zu schützen, sind ziemlich begrenzt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Das Bargeld-Verbot geistert durch die Medien. Ist das nur eine Hysterie der ewigen Crash-Propheten oder kommt es wirklich?

Gerald Mann: Die schrittweise Abschaffung des Bargeldes als relevantes Zahlungsmittel ist sehr wahrscheinlich. Es gibt eine entsprechende Interessenballung bei Politik, Finanzinstitutionen und Notenbanken: Alle drei wollen Bankruns verhindern und Sparer mit Negativzinsen schröpfen. Ferner sollen Kriminalität, Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung verhindert oder zumindest erschwert werden. Außerdem entstünden zusätzliche Gewinne bei den Institutionen, die bargeldlose Zahlungssysteme anbieten - die Gebühren hierfür kann man bei Wegfall der Zahlungsalternative Bargeld erhöhen.

Kommentar: Alles deutet in Richtung Bargeldverbot:


Post-It Note

Virusausbruch in Südkorea - Mers-Virus infizierte 25 Menschen

Die Lungeninfektion war bisher meist nur in Saudi-Arabien aufgetreten. Jetzt gibt es die ersten beiden Toten in Südkorea und bereits 25 Infizierte. Ein Reisender hatte das Virus eingeschleppt.
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© Yang Ji-Woong/DPAEine Mutter und ihr Kind versuchen sich in Südkorea vor der Atemwegserkrankung Mers zu schützen
Erstmals sind beim größten erfassten Mers-Ausbruch außerhalb des Nahen Ostens zwei Menschen in Südkorea an der Atemwegserkrankung gestorben. Zudem gebe es inzwischen 25 Infizierte, teilte das Gesundheitsministerium in Seoul mit. Der erste bestätigte Mers-Fall in Südkorea liegt zwei Wochen zurück: Bei einem 68-Jährigen wurde nach einer Nahost-Reise das Virus nachgewiesen. Seitdem wächst angesichts der steigenden Zahl von Ansteckungen die Sorge in der Bevölkerung vor einer raschen Verbreitung.

Die Behörden des Landes werden dafür kritisiert, anfänglich keine ausreichenden Schutzmaßnahmen getroffen zu haben. Auch wurde der Vorwurf der Schlamperei laut. Rund 700 Menschen, die sich angesteckt haben könnten, wurden inzwischen vorsorglich isoliert.

Kommentar:


Evil Rays

Russisches Flugzeug kam vom Kurs ab und streifte beinahe Chinas Hauptstadt

In der Nacht zum Freitag kam ein russisches Zivilflugzeug vom Kurs ab und flog tief über Beijings Innenstadt. Kurz bevor die Maschine die Flugverbotszone erreichte, drehte sie jedoch auf Warnung der Fluglotsen hin ab.
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Die grüne Linie markiert die vorgesehene richtige Fluglinie. Die rote Linie zeichnet die Flugroute, die die russische Maschine fälschlicherweise einschlug.

Um 1:20 Uhr am Donnerstag nahm das Flugzeug UN8888, das vom Beijing Capital Airport startete und nach Moskau unterwegs war, Kurs auf Beijings Innenstadt. Das Flugzeug flog in sehr niedriger Höhe. Viele Bewohner im Stadtzentrum konnten den Flugzeuglärm über ihren Dächern hören.

Eigentlich sollte das Flugzeug vom Model B763 der russischen Fluglinie Transaero Airlines nach dem Start zunächst nach Süden, dann nach Osten und zuletzt nach Norden fliegen. Stattdessen flog die Maschine zunächst südlich, wandte dann plötzlich gen Westen ab und flog direkt in Richtung Innenstadt.

Kommentar: Der nächste Artikel ist leider nur auf Englisch verfügbar. Der Artikel listet 155 Flugunglücke und Ereignisse innerhalb des Monats Mai auf. Es scheint, also ob etwas merkwürdiges im Gange ist und vermehrt Flugzeuge verunglücken oder Ereignisse - wie im Artikel oben beschrieben - geschehen.


Monkey Wrench

Russische Wirtschaftskrise oder Folgen der Sanktionen? Deutsche Maschinenbauer klagen über immer größere Verluste

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© dpaDie deutschen Maschinenbauer müssen wegen den Russland-Sanktionen Auftragsrückgänge hinnehmen.
Die wirtschaftliche Krise in Russland und der politische Streit mit der EU hinterlassen im deutschen Maschinenbau immer deutlicher ihre Spuren. Im ersten Quartal dieses Jahres sind die Maschinenexporte dorthin um weitere gut 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, Russland fiel damit in der Rangliste der wichtigsten Abnehmerländer auf Rang 10 zurück. Im Jahr 2013, also vor Beginn der Russlandkrise, war das Land noch der viertgrößte Absatzmarkt für den deutschen Maschinenbau. „Leider hat sich der Abwärtstrend bei den Maschinenbauexporten zu Beginn dieses Jahres noch beschleunigt“, sagt der VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge.

Eine neue Umfrage des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) unter fast 260 Mitgliedsunternehmen zeigt, dass die Russland-Krise vielfältige Folgen für die hiesige Industrie hat. 94 Prozent der Befragten gaben dabei an, von der Krise betroffen zu sein; zu spüren bekommen die Unternehmen das vor allem in Form von Auftragsrückgängen (83 Prozent) und sinkenden Anfragen (70 Prozent). Deshalb ist zu erwarten, dass die Exporte nach Russland in den kommenden Monaten stark zurückgehen werden.

Kommentar: Also, rechnen wir mal, 50% gehen auf Kosten der westlichen Banken, 24% auf Gängeleien beim Zoll, macht nach Adam Riese 74%. Also dreiviertel der Verluste entstehen nicht nur durch eine Wirtschaftskrise in Russland, sondern durch die verhängten Sanktionen und Banken, die ja bekanntlich an den Strippen des Währungskrieges ziehen. Prost.


MIB

Keine Empfehlung: Seelenverwandte schnell finden per Facebook

Derzeit macht die Frage nach der Seelenverwandtschaft auf Facebook die Runde. Viele Nutzer sind davon genervt. Verbraucherschützer warnen sogar vor dem Spiel. Dabei könnten private Daten weitergegeben werden. Es gibt aber Möglichkeiten, sich zu schützen.
Human Soul?
© The Inquisitr
Weitergegebene Daten könnten missbraucht werden

Wer ist dein wahrer Seelenverwandter?“ Diese Frage macht derzeit über die Anwendung der Webseite Captainquizz auf Facebook die Runde, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Die Antwort scheint ziemlich viele Nutzer zu interessieren. Das Portal Checked4You der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mahnt jedoch zur Vorsicht, denn man muss der Anwendung den Zugriff auf das Facebook-Profil sowie auf die Freundesliste erlauben. Captainquizz zieht daraus dann die Fotos von Freunden. Das bedeutet, dass man also auch Fotos anderer an einen Dienst weiter gibt, ohne dass man weiß, was damit passiert. So könnten damit im schlimmsten Fall Profile nachgebaut werden. Allerdings gibt es laut dem Portal noch keine Anhaltspunkte, dass dies gemacht wird. Eine Information über die Datenerhebung und Erfassung findet man den Angaben zufolge auf Captainquizz nicht.

Kommentar: "Seelenverwandte" zu sein machen sich auch Psychopathen sehr oft zu Nutze, um das Herz ihres Opfers zu erobern. Deshalb ist allgemein Skepsis zu empfehlen, wenn jemand solche Angebote macht, selbst bei Apps und Facebook.


Pistol

Negativrekord: US-Polizisten ermordeten alleine in diesem Jahr 385 Menschen - Und sie entkommen einer Strafe

Die US-Polizei hat im Jahr 2015 bereits 385 Menschen erschossen. Bemerkenswert: Die Beamtem mussten sich nur in 3 Fällen vor Gericht verantworten.

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Die Polizei hat in den USA einem Medienbericht zufolge in den ersten fünf Monaten des Jahres 385 Menschen erschossen. Die Analyse der Washington Post vom Samstag könnte die Debatte um übermäßige Gewaltanwendung im Dienst, vor allem gegen Minderheiten, neu befeuern. Laut Zeitung ergeben sich rechnerisch so 2,6 Tote pro Tag durch Schüsse von Beamten. In Statistiken der Bundespolizei FBI für das vergangene Jahrzehnt ist dagegen nur von rund 400 tödlichen Schießereien per annum die Rede, mit einer Rate von 1,1 Opfern pro Tag. Die Zahlen wurden aber immer wieder als unvollständig kritisiert.

Laut Washington Post gehörte die Hälfte der Toten dieses Jahr einer Minderheit an. Sind sie unbewaffnet gewesen, sind es sogar in zwei von drei Fällen Schwarze oder Menschen mit lateinamerikanischer Herkunft gewesen. Allerdings waren 80 Prozent der Opfer bewaffnet, meistens mit Pistolen. Wegen drei der insgesamt 385 Todesfälle mussten sich Beamte danach wegen einer Straftat selbst verantworten.


Kommentar: In Amerika geht in letzter Zeit - eigentlich seit vielen, vielen Jahren - wirklich einiges schief, jedoch scheint es momentan einen negativen Höhepunkt zu erreichen. Da ist Beispielsweise die fassungslose Polizeibrutalität, die unzählige Unschuldige Menschen ermordete und misshandelte. Es scheint, als ob Amerika nicht nur wirtschaftlich, sondern ebenso ökologisch und gesellschaftlich verfällt, und dass sich diese Faktoren gegenseitig bedingen und verursachen.

Hier ein Auszug aus Earth Changes and the Human Cosmic Connection (Erdveränderungen und die menschlich-kosmische Verbindung):
Es ist sehr wichtig, Rom zu verstehen, denn scheinbar basieren die Hauptaspekte unserer gegenwärtigen Zivilisation - besonders der Justiz- und Regierungsbereiche - darauf, womit Rom angeblich vor 2500 Jahren begann. Es ist sicher, dass das Christentum durch das römische Imperium geformt wurde und es könnte gesagt werden, dass es eine Erweiterung desselben ist. Das Christentum formte dann die westliche Zivilisation, weil es das Werkzeug war, die Ideologie, mit welcher die pathologischen Führer die wachsenden Menschenmassen, die das finstere Mittelalter überlebt hatten, blendeten und in Anspruch nahmen, damit sie deren Anforderungen Folge leisteten. Aus dieser gesamten Periode, während derer sich diese Phasenübergänge manifestierten, existieren viele Beschreibungen von Desastern, die mit Kometen/Asteroiden zusammenhingen. Die Quintessenz ist folgende: was mit dem römischen Imperium geschah, war nicht einfach eine bloße Transformation: es handelte sich um das Ende einer Zivilisation, die danach über 800 Jahre lang den Boden unter den Füßen nicht wiedererlangte.

Und gerade am Ende des römischen Reiches fand ebenso ein Verfall der Gesellschaft statt...
Vielleicht sind die momentanen Unwetter in den USA auch eine Reaktion des Universums?


Eye 2

Erst ab 730 Euro Hartz IV wäre ein menschenwürdiges soziokulturelles Existenzminimum möglich

Hartz 4 Suppe
© Timur Emek/dapd
Dass der vieldiskutierte Eckregelsatz viel zu niedrig ist, weiß inzwischen jedes Kind. Dass allerdings auch die Kritiken an dessen Höhe üblicherweise systemimmanent sind und die Kritiker also bisher der Frage nach den realen Bedarfen der Menschen im Lande aus dem Wege gegangen sind, das ergab die heute aktualisiert erschienene Studie „Was der Mensch braucht“. Deren Vorgängeruntersuchungen hatten es in der Vergangenheit bereits unter anderem bis in den Parallelbericht zum UN- Staatenbericht über den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte geschafft. Jens Wernicke sprach mit Lutz Hausstein, der Urheber der Studie ist.

Herr Hausstein, Sie sind in Ihrer soeben veröffentlichten Studie „Was der Mensch braucht“ der Frage der Hartz IV-Regelbedarfe nachgegangen. Wieso denn das: Die sind doch regierungsamtlich durchgerechnet und verfassungsrechtlich bestätigt, so, wie sie sind - und also vollkommen auskömmlich?

Die Praxis sieht leider vollkommen anders aus. Viele Menschen können sich unter den Bedingungen von Hartz IV auch einfachste Selbstverständlichkeiten nicht mehr leisten, weil sie zu wenig Geld zur Verfügung haben.

350.000 Haushalten wurde 2013 etwa der Strom abgeschaltet, weil sie die Rechnung nicht mehr bezahlen konnten. Und 1,5 Millionen Menschen müssen jede Woche den für sie demütigenden Weg zu einer Lebensmitteltafel antreten, weil ihr Geld nicht fürs Essen reicht. Man muss sich diese Zahl einmal auf der Zunge zergehen lassen: 1,5 Millionen Menschen! Inzwischen gibt es mancherorts sogar Wartelisten von bis zu zwei Jahren bei den Tafeln. Dies sind alles andere als Zeichen dafür, dass der von der Politik als Existenzminimum deklarierte Betrag auch wirklich existenzsichernd oder gar auskömmlich ist.

Kommentar: