Die europäischen Grenzwerte für Feinstaub sind zu hoch, warnen Mediziner. Laut aktuellen Daten steigt das Risiko für Herzerkrankungen schon bei geringerer Luftverschmutzung deutlich an.

© dpaAuspuff: Auch im Autoabgas ist Feinstaub enthalten
Wer über einen längeren Zeitraum mit Feinstaub belastete Luft atmet, hat wohl ein erhöhtes Herzinfarktrisiko. Dies gilt laut einer aktuellen Studie bereits bei einer Belastung unterhalb der aktuellen EU-weiten Grenzwerte, berichtet ein internationales Forscherteam
im British Medical Journal. Es hatte Daten von mehr als 100.000 Studienteilnehmern aus Deutschland, Finnland, Schweden, Dänemark und Italien ausgewertet.
In den durchschnittlich 11,5 Jahren Beobachtungszeit erlitten 5157 Teilnehmer einen Infarkt oder mussten mit einer instabilen
Angina pectoris zum Arzt - diese macht sich durch plötzliche, heftige Schmerzen im Brustbereich bemerkbar.
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