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Sinnvoller Vorschlag: Moskau für neuen Ansatz bei Abrüstung - Alle Atommächte einschließen

Es reicht nicht aus, dass nur die USA und Russland miteinander verhandeln, die Atomwaffenpotenziale zu reduzieren. Das muss mehrseitig geschehen und die anderen Atomwaffenmächte einbeziehen. Das hat die russische Botschaft bei den Vereinten Nationen (UNO) erklärt, wie RIA Novosti am Donnerstag berichtet.

Atombombe Explosion
© Unbekannt
Es sei inzwischen notwendig, dass die entsprechenden Verhandlungen mehrseitig sein müssen, habe die russische UN-Vertretung auf ihrer Website erklärt. Das Potential anderer Atommächte dürfe dabei nicht unbeachtet gelassen werden. Zugleich wurde kritisiert, dass die Position der Administration des US-Präsidenten Donald Trump zur Reduzierung und Begrenzung der strategischen Angriffswaffen sowie zu den INF-Verträgen über nukleare Mittelstreckenwaffen (Intermediate Range Nuclear Forces) unklar sei.

Die allgemeinen Aussichten für eine nukleare Abrüstung lassen sich laut der russischen UN-Vertretung nur vorsichtig einschätzen. Es müsse berücksichtigt werden, dass die USA eine globale Flugabwehr entwickeln und die Militärstrategie "Prompt Global Strike" ("Sofortiger weltweiter Schlag") umsetzen wollen. Zu beachten sei auch, dass möglicherweise Weltraumwaffen entwickelt werden, einige Länder den Kernwaffenteststopp-Vertrag nicht ratifizieren und dass es ein Ungleichgewicht im Bereich der nichtnuklearen Waffen gibt.

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Japan - Abe löst Parlament auf: Verfassungsänderung für Aufrüstung und Krieg als Ziel

Shinzo Abe ebnete am Donnerstag den Weg zu Neuwahlen. Er will die Gunst der Stunde nutzen. Die nordkoreanische Bedrohung hilft ihm innenpolitisch. Skandale um seine Person rücken in den Hintergrund. Abe strebt eine Verfassungsänderung hin zur Aufrüstung an.
Shinzo Abe
© Reuters Toru HanaiDer japanische Premierminister Shinzo Abe und sein Stellvertreter Taro Aso strecken ihre Fäuste in die Höhe, um sich auf den Wahlkampf einzuschwören, Tokio, Japan, 28. September 2017.
Der derzeitige Premierminister Shinzo Abe will sich mit den Neuwahlen eine weitere Amtszeit sichern und den Weg zu einer Verfassungsänderung ebnen. Sein Ziel ist es, Artikel 9 zu ändern, welcher Japan die Aufrüstung und den Kriegseintritt untersagt.

Während die Demokraten, die bisher wichtigste Oppositionspartei zu Abes Regierung, kaum Zuspruch haben, formt sich aus der Hauptstadt Tokio Widerstand gegen Abes Kurs. Die Tokioter Bürgermeisterin Yuriko Koike könnte Abes Intentionen gefährlich werden. Mit jedem Tag wächst ihre Popularität beim japanischen Volk. Ihre noch junge politische Kraft bezeichnet sich als "Partei der Hoffnung" und wurde erst am Mittwoch formal gegründet. Abe zu den Neuwahlen:

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Weiterer russischer Stützpunkt in Syrien? Syrischer Außenminister dementiert Gerüchte

Der syrische Außenminister Walid al-Muallim hat Berichte dementiert, wonach Russland angeblich einen weiteren Luftwaffenstützpunkt, diesmal in Deir ez-Zor, plane.
Russische Kampfjets
"Russland braucht keine Militärbasis in Deir ez-Zor", sagte al-Muallim am Mittwoch in einem Interview mit dem TV-Sender RT. "Wir haben mit Russland Vereinbarungen über Tartus und Hmeimim. Russlands Militärpräsenz in Syrien ist legitim. Wir haben dazu unsere Zustimmung gegeben."

Der syrische Minister sprach zudem sein Beileid zum Tod russischer Militärs in Syrien aus. "Wir bedauern den Tod des russischen Hauptmilitärberaters und anderer Militärangehörigen. Diese Verluste verzahnen unsere Beziehungen zu Russland noch mehr", unterstrich der Außenminister.

Brick Wall

Libyen verbietet US-Amerikanern die Einreise

Flagge USA
© East News/ UPI Photo/ eyevine
Die libysche Übergangsregierung, die den Osten des Landes kontrolliert, hat die Einreise von US-Bürgern ins Land gesperrt. Damit reagierte sie auf die neuen Einreiseeinschränkungen, die US-Präsident Donald Trump vor kurzem eingeführt hatte.

Am Sonntag hat Trump die Bürger von Venezuela, Nordkorea und Tschad auf die Verbotsliste gesetzt. Das Einreiseverbot für die drei genannten Staaten soll am 18. Oktober in Kraft treten. Auf der schwarzen Liste bleiben der Iran, der Jemen, Libyen, Syrien und Somalia, wobei die Einschränkungen für die Bürger dieser Länder ab dem 18. Oktober verschärft werden sollen. Der Sudan und der Irak sind von der Liste gestrichen worden.

"Das ist eine gefährliche Eskalation, die unter anderem auf die libysche Bürger abzielt und diese in einen Korb mit den Terroristen setzt, gegen die unsere Streitkräfte kämpfen", hießt es in einer Erklärung, die, auf der Webseite der Regierung veröffentlicht ist. "Sie (die Eskalation - Anm. d. Red.) stellt die libysche Interimsregierung vor die einzige alternativlose Wahl, nämlich nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit zu handeln".

Kommentar:


Gear

Nach Kurden-Referendum: Türken und Iraker starten nach langer Zeit erstes gemeinsames Großmanöver

Kurden-Referendum,Türken Iraker Militärübung
Die türkischen und irakischen Streitkräfte haben ein Großmanöver an ihrer gemeinsamen Grenze begonnen - zum ersten Mal seit langer Zeit. Das Manöver sieht laut einem türkischen Ex-Brigadegeneral so aus, als würde ein grenzüberschreitender Feldzug vorbereitet.

Eine einfache Übung sei dieses Manöver nicht, sagte Ali Er, türkischer Brigadegeneral a.D, im Gespräch mit Sputnik. Vielmehr könne die Truppenbewegung der Türken und Iraker Teil eines größeren Planes sein. Demnach möchte die irakische Zentralregierung die Grenzposten unter ihre Kontrolle bringen, die derzeit von der kurdischen Autonomie kontrolliert werden.

Dazu passt auch, dass Experten diese Großübung als Reaktion auf das kurdische Referendum werten.

Es gehe den beiden Ländern darum, "die kurdische Autonomie im Rahmen des Völkerrechts davon abzubringen, die Unabhängigkeit auszurufen - wie auch immer die Ergebnisse des Referendums sein werden", sagte der Ex-General.

Kommentar: Die USA haben ein besonderes Interesse an der Schaffung eines Kurdistan als Pufferzone, wie ein Zitat aus folgendem Artikel zeigt:
[Die Agenten der 5. Kolonne würden] die Kurden zu benutzen, um ein Kurdistan in Nord-Syrien und dem Süden der Türkei zu schaffen - ein neues Land, das vom Westen kontrolliert würde und als eine Barriere gegen iranischen und russischen (Energie-) Einfluss in der Region dienen würde.
Weitere Informationen zu der aktuellen Lage:


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Maduro: Armee muss Souveränität Venezuelas schützen

Der Präsident Venezuelas, Nicolás Maduro, hat die Streitkräfte dazu aufgerufen, die Souveränität des Landes zu schützen. Das hat er im Zusammenhang mit der anhaltenden Krise in den Beziehungen zu den USA erklärt.
Panzer
© REUTERS/ Carlos Garcia Rawlins
"Es ist Zeit, die Abwehr in jeder Region, jedem Staat und jeder Ortschaft zu vertiefen, um jedes Glied in der Verteidigungskette des antiimperialistischen Volkes zu sichern," zitierte die venezolanische Nachrichtenagentur AVN den Staatschef am Mittwoch.

"Wir müssen bereit sein, das Fortschreiten Venezuelas im 21. Jahrhundert als friedlichen souveränen Staat zu gewähren", so Maduro.

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Premierminister Japans löst Parlament auf und kündigt Neuwahlen für Oktober an

Japans Premierminister Shinzo Abe kündigte heute an, dass er das Unterhaus des Parlaments am Donnerstag auflösen wird, um vorgezogene Neuwahlen zu ermöglichen und eine "nationale Krise" zu bewältigen. Bereits im Oktober sollen die Japaner voraussichtlich eine neues Parlament wählen.
Shinzo Abe
Japanischen Medienberichten zufolge könnte Abe mit der Auflösung von derzeit guten Umfragewerten für seine Partei und der Schwäche der Opposition profitieren. Der Premier hofft, dass ein milliardenschweres Konjunkturprogramm, das er dem Kabinett bereits vorstellte, weitere Wähler anzieht. Im Mittelpunkt des Programms steht ein Maßnahmenpaket im Volumen von rund 15 Milliarden Euro, das vor allem in Bildung, Kinderbetreuung und Unternehmensinvestitionen fließen soll.

"Ich werde eine stärkere Führungsrolle übernehmen und an vorderster Front stehen, um nationalen Krisen zu begegnen", sagte Abe auf einer Pressekonferenz. "Das ist meine Verantwortung als Anführer und meine Mission als Premierminister von Japan."

Kommentar: Premierminister Shinzo Abe kämpft um seine politische Zukunft


USA

USA suchen Vorwand für Schließung Alaskas und Hawaiis für Militärbeobachter

US-Militär
© DoD/ U.S. Air Force/ Staff Sgt. Jim Araos
Die Amerikaner suchen nach einem Vorwand, um ihre militärischen Aktivitäten auf Alaska und Hawaii vor russischen Beobachtern zu verheimlichen, wie Wladimir Korowin vom Zentrum für militärpolitische Studien der Moskauer Staatlichen Hochschule für internationale Beziehungen MGIMO berichtete.

Wie die Zeitung The Wall Street Journal zuvor schrieb, bereiten sich US-Behörden darauf vor, die Einführung von Einschränkungen für die Flüge von russischen Militärflugzeugen über dem Territorium der USA im Rahmen des Open-Skies-Vertrags anzukündigen. Es können Einschränkungen für Flüge über Alaska und Hawaii eingeführt werden. Nach Zeitungsangaben ist die Vorbereitung der Einschränkungen für die Flüge über den USA die Antwort der US-Behörden auf das Verbot des Kremls für Flüge über Kaliningrad. Im Rahmen des Open-Skies-Vertrags kann ein Aufklärungsflug bis zu 5500 Kilometern ausmachen, während Russland eine "Untergrenze" von 500 Kilometern über Kaliningrad einführte.

Candy Cane

Ja, Wahnsinn! Saudische Frauen dürfen ab sofort selbst Auto fahren

saudische Frau beim Autofahren
© AP Photo/ Hasan Jamali, File
Der saudische König hat ein Dekret erlassen, welches Frauen das Autofahren erlaubt. Dies melden staatliche Medien am Dienstag.

Ab Juni nächsten Jahres wird es für saudische Frauen möglich sein, Führerscheine zu erhalten.

In dem streng konservativen islamischen Land war es Frauen bisher untersagt, sich ans Steuer zu setzen.


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Zu Recht: Russland fordert Erklärung über US-Soldaten auf IS-Territorium

Luftbilder Stationierung von US-Kämpfern in IS-Gebiet Syrien
© Reuters
Nach der Veröffentlichung brisanter Bilder, die Kriegstechnik von US-Sonderkommandos im IS-Gebiet in Syrien zeigen sollen, erwartet Russland von den USA eine Stellungnahme.

"Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass auf den Bildern der IS-Stützpunkte, die nun von US-Spezialeinheiten besetzt sind, keine Spuren von Kämpfen und keine Einschlagkrater von Geschossen und Bomben zu sehen sind", sagte Igor Konaschenkow, Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, am Dienstag.


Er verwies auch darauf, dass die US-Militärgehörigen, obwohl sie sich auf dem vom IS kontrollierten Terrain befänden, "nicht einmal simple Wachen aufgestellt haben - von Verteidigungsmaßnahmen ganz zu schweigen".

Kommentar: Die Antwort ist einfach: Der IS ist eine direkte Schöpfung des US-Psychopathenimperiums.