Laut einer aktuellen Studie werden in den USA fast doppelt so viele Anschläge von Rechtsextremisten verübt wie von Islamisten. Der rechte Terror ist zudem häufiger mit tödlichen Konsequenzen verbunden. Islamistische Anschläge konnten oft verhindert werden - da sie von Behörden eingefädelt wurden.

© www.globallookpress.com Global Look PressIn den USA werden doppelt so viele Anschläge von Rechtsextremisten verübt wie von Islamisten. Rechte Terrorakte endet zudem häufiger tödlich.
Wie eine
aktuelle Studie des Nation Institute in Kooperation mit dem Center for Investigative Reporting aufzeigt, sind Rechtsextremisten in den USA für beinah doppelt so viele Attentate verantwortlich wie Islamisten. Die Studie bezieht sich auf den Zeitraum zwischen Anfang 2008 und Ende 2016 und beschäftigt sich mit dem Phänomen des „Homegrown Terrorism“, also mit Terrorakten, die von Menschen begangen wurden, die in den USA aufgewachsen sind.
In dieser Zeitspanne wurden 63 Vorfälle mit einem islamistischen Hintergrund gezählt, wovon gut Dreiviertel im Vorfeld durch die Behörden vereitelt werden konnten.
In 115 Fällen hatten die Täter einen rechtsextremen Hintergrund -
bei einem Drittel konnten die Behörden die Ausführung der Anschlagspläne verhindern.
Der rechte Terror endet häufiger tödlich: In beinah jedem dritten Fall sind Tote zu beklagen,
während islamistisch motivierte Anschläge in 13 Prozent der Fälle tödlich enden.
Kommentar:
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