Braut sich im medialen Windschatten von Flüchtlingskrise und Syrien-Krieg im Baltikum ein neuer Konflikt an? Seit längerer Zeit spricht der Kreml von einer »beispiellosen Erhöhung der Aktivitäten der NATO« vor seinen Grenzen. Ist das Propaganda oder stimmt das? Und wenn die russischen Vorwürfe stimmen, heißt das, die USA wollen hier an der nördlichen Ostsee eine Krise inszenieren?
© fr-online.deWie die NATO es auf einen Konflikt mit Russland anlegt ...
Sehen wir uns die Fakten an: Im kommenden Jahr will die Bundeswehr Soldaten in Kompaniestärke zu »Ausbildungszwecken« nach Estland schicken. Das teilte der Verteidigungsminister des baltischen Staates mit, wie die Nachrichtenagentur
Sputnik unter Berufung auf die Zeitung
Maaleht berichtet.
Erst vergangene Woche verlegten Briten und Amerikaner weitere Kriegstechnik - unter anderem 40 Kampfpanzer - in die ehemalige Sowjetrepublik.
Das
Wall Street Journal meldet Pläne des Pentagon, jeweils 800 bis 1000 zusätzliche US-Soldaten in den vier Bataillonen in Estland, Lettland, Litauen und Polen zu stationieren.
»Wir suchen keinen Streit, wir versuchen nicht, ihn zu provozieren«, sagte ein hochrangiger Pentagon-Vertreter mit Blick auf Russlands Präsident Wladimir Putin.
»Aber wir versuchen sicherzugehen, dass er versteht: Wir sind in Europa unabkömmlich, wir sind in Europa leistungsfähig und wir werden die NATO verteidigen. Das ist die Nachricht.«
Bereits am 25. September berichteten die
Deutschen Wirtschaftsnachrichten von neuen Kriegsspielen und Notfallplänen des Pentagon für einen möglichen Konflikt mit Russland in den baltischen Staaten. Neben Cyberangriffen und hybrider Kriegsführung
gehe es dabei auch um den Einsatz von Atomwaffen.
Kommentar: Nicht nur die USA versucht RT mit allen Mitteln zu bekämpfen: