Wir alle wissen und glauben ganz fest, dass die Pharmaindustrie zu unserer aller Wohl da ist und da zu sein hat. Das Geschäftliche an solchen „Institutionen“ ist natürlich nebensächlich oder auch nur ein notwendiges Übel. Sind wir uns da einig?

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Aber dennoch scheinen die angesprochenen Firmen sich nicht an diese Erwartungshaltung zu halten: Immer wieder verstoßen sie gegen Auflagen oder wenden Tricks an, um Verkaufsschranken zu unterlaufen. Das allerdings geht nicht immer reibungslos über die Bühne; immer wieder fliegt die eine oder andere Firma mit ihren speziellen Machenschaften auf - und wird bestraft.
In der Regel ist die Strafe nicht mehr als eine Tracht Prügel, die schon bald vergessen ist. Natürlich gibt es da keine „Prügel“ im wörtlichen Sinne - eigentlich ist es noch harmloser. Denn die Strafen bestehen in Zahlungen, die für die betroffenen Firmen kaum der Rede wert sind. Es sind eher sowas wie finanzielle „Nadelstiche“, die man locker aushalten kann und die leider oft schon im Verkaufspreis der Medikamente mit einkalkuliert sind. Um bei dem Beispiel mit der „Tracht Prügel“ zu bleiben: Damit hätte man sich ein Stück Schaumstoff in die Hose gesteckt und dann in aller Seelenruhe die Prügel über sich ergehen lassen, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.
Nun ist es wieder so weit und eine besonders große Pharmafirma hat sich zu weit aus dem Fenster gelehnt und ist auffällig geworden:
Kommentar: Wer jetzt noch "Ich bin Charlie" schreit, hat nichts verstanden: