Das Kind der GesellschaftS


Pistol

Schießerei in Offingen - Mann tot, Frau überlebte verletzt

Bei Schüssen in der Nähe eines Mehrfamilienhauses in Offingen (Kreis Günzburg) sind am Sonntag ein Mann getötet und eine Frau schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, machte die verletzte 63-Jährige einen Nachbarn auf sich aufmerksam, der die Polizei alarmierte. Die beiden brachten sich in Sicherheit.
rundumleuchte, polizeiauto, polizei symbolfoto
© dpa/Jens Wolf
Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen an und entdeckte die Leiche eines 67-jährigen Mannes. Er hatte sich nach ersten Erkenntnissen erschossen, teilte die Polizei mit, ohne nähere Angaben zu dem Geschehen zu machen. Die Verletzungen der Frau sind nach Informationen der Bild-Zeitung nicht lebensbedrohlich.

Für Nachfragen war die Polizei am Sonntagnachmittag nicht mehr zu erreichen.

Im März war es im Allgäu zu einem tödlichen Ehestreit gekommen. Dabei hatte ein 59 Jahre alter Mann auf seine 46 Jahre alte Frau geschossen und sie schwer verletzt. Im Anschluss tötete er sich selbst.

cvh/cwe/dpa

Kommentar:
  • Familiendrama in Wiedergeltingen: Zeugenjehovas verhalfen der Ehefrau zur Flucht



Fire

Kein Anschlag: Explosion in einem Café in Rom

Schrecksekunden in der italienischen Hauptstadt: Ein Donnerschlag reißt Gäste und Kellner eines beliebten Cafés aus dem sonntäglichen Frühstücksbetrieb. Ein Mitarbeiter verliert durch giftige Rauchgase sein Leben.
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© dpa
Bei einer Explosion in einem renommierten Café in Rom ist ein Angestellter ums Leben gekommen. In den Lagerräumen im Keller des Cafés Ciampini in der römischen Altstadt habe es eine Detonation und ein Feuer gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Die Explosion löste im Inneren des Cafés kurzzeitig Panik aus: Gäste und Personal stürzten ins Freie. Der Angestellte wurde mit schweren Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Dort konnten die Ärzte allerdings nichts mehr für ihn tun. Kurz nach der Einlieferung in die Notaufnahme sei er gestorben, heißt es in örtlichen Medienberichten.

Cards

Nazigesellschaft: Rechte marschieren trotz Verbot in Brüssel auf um gegen Muslime zu demonstrieren

Trotz des Verbotes einer anti-islamistischen Demonstration im Brüsseler Stadtteil Molenbeek haben sich am Samstag in dem Problemviertel mehrere hundert Menschen versammelt.

Brüssel
© dp
Trotz des Verbotes einer anti-islamistischen Demonstration im Brüsseler Stadtteil Molenbeek haben sich am Samstag in dem Problemviertel mehrere hundert Menschen versammelt. Im Brüsseler Zentrum kamen nach Polizeiangaben zudem mehrere linksgerichtete Gruppen zusammen. Beamte lösten die Versammlungen auf. Die Polizei nahm vorübergehend mehr als hundert Menschen in Gewahrsam, von denen jedoch nur zwei weiter festgehalten wurden. Bei einem der Festgenommenen handelte es sich demnach um einen Kraftfahrer, der eine Polizeikette durchbrach und eine Passantin verletzte. Gegen Abend beruhigte sich die Lage.

Die Bürgermeisterin von Molenbeek, Françoise Schepmans, hatte das Demonstrationsverbot am Mittwoch damit begründete, dass Proteste zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen könnten. Der Aufruf zu der Kundgebung stammte von der rechtsextremen Gruppierung Génération Identitaire. Am Ostersonntag hatten im Stadtzentrum von Brüssel rund 300 Hooligans für Entsetzen gesorgt, die auf dem zentralen Börsenplatz nationalistische Parolen verbreiteten.


Kommentar: Die Anschläge verübten keine Islamisten, noch Muslime. Das einzige Ziel von solchen Demonstrationen und Anschlägen ist es, Menschen gegenseitig aufzuhetzen und schärfere Gesetze leichter durchzusetzen.
  • Die Anschläge in Brüssel: Wer bombardiert hier wirklich europäische Zivilisten?



Cut

"Land der Freiheit": Muslimische Familie darf nicht mitfliegen aufgrund ihres Aussehens

Eaman-Amy Saad Shebley wollte mit seiner Frau und seinen drei Kindern von Chicago nach Washington fliegen. Doch dann mussten sie das Flugzeug wieder verlassen. "Aus Sicherheitsgründen", wie der Pilot der Familie sagte.

muslim family flight
© Eaman-Amy Saad Shebley / Facebook
Shebleys Ehefrau filmte den Rauswurf aus einer Maschine von "United Airlines" mit ihrem Handy. Auf die Frage hin, ob es eine "diskriminierende Entscheidung" sei, sagt der Pilot, es gehe um die "Flugsicherheit."


Shebley postete das Video auf Facebook und schrieb dazu: "Schämt euch #UnitedAirlines. ihr habt mich und meine Familie nur wegen unserem Aussehen aus dem Flugzeug geworfen."

Die Fluggesellschaft hat sich mittlerweile mehrfach bei der Familie entschuldigt und angegeben, fehlende Sicherheitssitze für die drei Kinder seien der Grund für das Einschreiten des Bordpersonals gewesen. Die Familie sei auf einen anderen Flug umgebucht worden.

Kommentar: Das ist eine äußerst schlechte Ausrede, das Sicherheitssitze fehlten.


Fire

Noch unbekannte Ursache: Nebengebäude vom Moskauer Verteidigungsministerium in Flammen

Im Zentrum von Moskau brennt ein Gebäude, das zum russischen Verteidigungsministerium gehört. Rund 50 Mitarbeiter sind in Sicherheit gebracht worden.
verteidigungsministerium moskau
© Sputnik/ Natalja Seliwerstowa
Der Brand sei im dritten Stock des achtstöckigen Gebäudes ausgebrochen, meldet die Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf die Feuerwehr. Im betroffenen Gebäude, das nur 700 Meter vom Kreml entfernt liegt, ist das Departement Wohnungswesen des Verteidigungsministeriums untergebracht. Rund 120 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen.

Life Preserver

Wer hätte das gedacht: Ärzte und medizinisches Personal finden Burnout und schlechte Arbeitsbedingungen nicht motivierend

Schock für die Gesundheitspolitik: Für medizinisches Personal sind Burnout und schlechte Arbeitsbedingungen anscheinend weniger motivierend als bisher vermutet.
Burnout Ärzte
© Getty Images
Eine Forschungsgruppe der Mayo Clinic entdeckte, dass Burnout und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz vorhersagen, ob Ärzte in Zukunft deutlich weniger arbeiten. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen die Fachleute um den Mediziner Tait Shanafelt auf der Basis zweier Befragungen von insgesamt knapp 4000 Ärztinnen und Ärzten an Einrichtungen der Mayo Clinic in den Jahren 2011 und 2013. Dabei stellte sich heraus, dass bei medizinischem Personal in allgemeinärztlichen Fachrichtungen, die oft erste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten sind, Unzufriedenheit und Überarbeitung am verbreitetsten sind. Dort fehlt auch das meiste medizinische Personal.

Kommentar:


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Damaskus: Volk ist Russland dankbar - Volkswehrkämpfer legen Waffen nieder

Russland tritt als Garant der Waffenruhe in der syrischen Provinz Damaskus auf, weil es Verhandlungen mit Kämpfern vermittelt, wie der Vizebürgermeister der Provinz, Ratib Abbas, am Samstag zu Journalisten sagte.
Syrien
© Sputnik/ Valeriy Melnikov
Obwohl Terrorgruppierungen ihm zufolge noch 2014 aus der Ortschaft Jalda bei Damaskus verdrängt wurden, blieben dort bewaffnete Gruppen der örtlichen Volkswehr, die zuerst ihre Waffen nicht strecken und keine Kontakte zu Vertretern der legitimen Macht aufnehmen wollten.

Nur unter Vermittlung Russlands war diese Vereinbarung möglich. Auch die Ortsbewohner bestätigten positive Änderungen in dem Vorort von Damaskus.

Jetzt ist die Lage viel besser, als früher. Mit dem Beginn der Aussöhnung wurde es hier viel ruhiger. Natürlich habe ich noch weiter Angst um mein Kind. Die Situation wird sich verbessern, wenn wir das auch weiter so fortsetzen werden“, sagte eine Stadtbewohnerin.

Kommentar: Die zivilisierte Welt ist Putin dankbar:


HAL9000

Deutscher Gewerkschaftsbund schockiert: Mitglieder wählten überproportional die AfD

Der DGB ist aufgeschreckt: Seine Mitglieder haben offenbar überproportional die AfD gewählt. Der Grund: Die Arbeiter seien verunsichert. Nun will der DGB als Antwort den wahren Kern der AfD aufdecken. Diese Methode hatte sich jedoch vor den Landtagswahlen nicht bewährt.
DGB-Chef Reiner Hoffmann und Bundeskanzlerin Angela Merkel
© dpaDGB-Chef Reiner Hoffmann und Bundeskanzlerin Angela Merkel, im Januar in Berlin.
Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Reiner Hoffmann, hat nach dem Erfolg der AfD bei den jüngsten Landtagswahlen eine offensive Auseinandersetzung mit der Partei angekündigt. Es sei „erschreckend“, dass Gewerkschaftsmitglieder überproportional oft AfD gewählt hätten, sagte Hoffmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Samstag. „Wir erleben eine Verunsicherung bei Arbeitnehmern wie in der gesamten Gesellschaft“, sagte der DGB-Chef. Damit und mit Abstiegsängsten mache die Partei Stimmung.

Die Gewerkschaften hatten kurz vor den Wahlen noch in den Betrieben versucht, die Mitglieder für die Wahlen zu mobilisieren. Eigentlich war die Aktion mi der Aufforderung verbunden gewesen, die AfD nicht zu wählen - aber die Mitglieder haben sich offenbar anders entschieden.

Kommentar:


Monkey Wrench

Selfies haben keinen Realitätsbezug: Geisel fotografiert sich mit Entführer

Unglaublich, aber wahr: Während der Entführung der Egypt-Air-Maschine wollte eine britische Geisel eine Aufnahme zusammen mit dem Entführer - und setzte die Idee prompt in die Tat um.
paul innes
© SCREENSHOT TWITTER/PAUL SMITH/BEN INNES
Flugangst haben viele. Was macht man, wenn es einen Strömungsabriss gibt oder die Elektronik ausfällt? Wie verhält man sich, wenn jemand das Flugzeug entführt oder für terroristische Anschläge missbraucht? Die Vorstellung, dass tausende Meter über dem Erdboden etwas passiert, und man als Flugzeugpassagier seinem Schicksal vollkommen ausgeliefert ist, dürfte beim einen oder anderen Fluggast zu kaltem Schweiß auf der Stirn beim Start führen. Ganz zu schweigen, was mit einem Menschen passiert, wenn ein Schreckensszenario, das gerade in seinem Kopfkino stattgefunden hat, wirklich eintrifft.

So dürfte es am Dienstag 80 Passagieren an Bord eines ägyptischen Passagierflugzeugs von Alexandria nach Kairo ergangen sein, als ihre Maschine von einem Mann mit Sprengstoffgürtel entführt wurde. Der 81. Passagier indes blieb cool: Ben Innes bat statt dessen eine Stewardess, ein Foto von sich und dem Entführer zu machen.

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Wandel der öffentlichen Meinung: Mehrheit der US-Amerikaner sind gegen Fracking

Mehr als die Hälfte der Amerikaner lehnen Fracking zur Förderung von Öl und Gas ab, fand eine neue Umfrage von Gallup heraus. Die Ergebnisse kommen inmitten wachsender Bedenken über die Zusammenhänge zwischen Fracking, Erdbeben und Grundwasserverschmutzung.
Proteste gegen Fracking
© Jonathan Ernst / Reuters
Gefragt, ob sie für oder gegen hydraulische Frakturierung, also Fracking, als Mittel zur Steigerung der Produktion von Erdgas oder Öl in den USA sind, sagten 36 Prozent der Befragten, sie seien dafür, während 51 Prozent dagegen waren und 13 Prozent hatten keine Meinung dazu hatten, so die neue Gallup-Umfrage, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

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