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Gute Entscheidung! Erdogan reist zu Putin für ein Beratungsgespräch: USA zittert

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kommt Anfang August nach Russland, um sich mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin zu beraten. Beide Politiker werden sich erstmals nach dem Abschuss des russischen Su-24-Bombers durch die Türkei persönlich treffen.


Erdogan Putin
© Sputnik/ Alexei Nikolsky
Putin und Erdogan werden sich in der ersten August-Dekade in Russland treffen, bestätigte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch. Das Treffen werde auf diplomatischem Wege vorbereitet, der genaue Zeitpunkt und der Ort stünden noch nicht fest.

Die türkische Luftwaffe hatte im November eine russische Su-24 abgeschossen, als diese im syrischen Grenzgebiet Stellungen der Terrororganisation Daesh (auch Islamischer Staat, IS) bombardierte. Einer der beiden Piloten wurde dabei getötet.

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Sehr gut! Erdogan will weg von den USA und sich Russland und dem Iran annähern

Die jüngsten Schritte der türkischen Führung könnten von Ankaras Absicht zu einer Neuausrichtung seiner außenpolitischen Prioritäten zeugen, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Mittwoch.
Erdogan
© EUTERS/ Baz Ratner
Das lassen unter anderem die Beantragung der Auslieferung des türkischen Oppositionellen Fethullah Gülen aus den USA und die Festnahme der zwei Piloten vermuten, die im November 2015 einen russischen Bomber Su-24 über Syrien abgeschossen hatten. Nach Einschätzung des Direktors des russischen Informations- und Analysenzentrums „Nahost-Kaukasus“, Stanislaw Tarassow, sind das Beweise dafür, dass die türkische Führung zu den USA auf Distanz geht und sich um eine Annäherung mit Russland bemüht.

Recep Tayyip Erdogan nutzt Gülen für eine taktische Abkühlung der Beziehungen mit den USA aus. Dadurch bemüht er sich um eine Festigung der Beziehungen mit Russland, dem Iran, Aserbaidschan und Kasachstan und erpresst offensichtlich den Westen“, vermutet Tarassow.


Kommentar: Ein weiser Schritt von Erdogan. Hoffentlich folgen bald konkrete Taten...


Das Problem ist aber, dass es der Türkei sehr schwer fallen würde, sich von den USA, der EU und der Nato zu trennen, denn die gegenseitigen Kontakte sind ziemlich eng. Darüber hinaus könnte der Westen angesichts der Selbstständigkeitsansprüche des türkischen Anführers Sanktionen verhängen und eine Anspannung der Wirtschaftslage in der Türkei auslösen oder auch auf die ‚kurdische Karte‘ setzen“, so der Experte. „Es könnte also zu einem großen geopolitischen Kampf kommen.“


Kommentar: Daniele Gansers beschreibt in seinem Buch dass die Türkei schon seit Jahrzehnten durch NATO Geheimarmeen infiltriert ist:

Kommentar: Hoffnungsvolle und wichtige Schritte von Erdogan!

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Neue Premierministerin von England: "Ich bin bereit Atom-Schlag gegen Russland anzuordnen"

Großbritannien hat die Erneuerung seiner Atom-U-Boote beschlossen. Premierministerin Theresa May sagte bei einer Debatte im Unterhaus, dass sie bereit sei, einen Atom-Angriff anzuordnen und den Tod von „unschuldigen“ Menschen in Kauf zu nehmen. Als größte, reale Bedrohungen, bezeichnete May Russland und Nordkorea.
Theresa May
Theresa May
Das britische Parlament hat am Montag die Erneuerung der strategischen Atom-U-Boot-Flotte des Landes beschlossen. Nach einer stundenlangen Debatte im Parlament stimmten am Montagabend 472 Abgeordnete für das 31 Milliarden Pfund (37 Milliarden Euro) teure Programm. 117 Abgeordnete votierten dagegen.

Die Abstimmung offenbarte erneut den Riss, der durch die britische Labour-Partei geht. Während sich Labour-Chef Jeremy Corbyn gegen eine Erneuerung der U-Boot-Flotte mit ihren Atomraketen aussprach, stimmte die Mehrheit seiner Fraktion für das Rüstungsprogramm.

Kommentar:
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© SOTTPolitische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



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Es geht voran: Türkei sammelt Hinweise auf US-Verbindungen zum Putsch

In der Türkei werden Hinweise ausgewertet, die auf US-Verwicklungen in den Putsch hindeuten sollen. So hatte die US-Botschaft ihre Bürger zunächst von einer „Erhebung“ informiert - ein eindeutig wohlwollender Begriff für einen Militärputsch. Präsident Erdogan hat für Mittwoch eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats mit wichtigen Entscheidungen angekündigt.
Türkei
© dpaAuch am Dienstag gingen tausende Erdogan-Anhänger in Istanbul auf die Straße.
Am Mittwoch wird in Ankara der nationale Sicherheitsrat in der Türkei zusammenkommen. „Wir befinden uns in einer wichtigen Vorbereitungsphase und am Mittwoch wird unser Sicherheitsrat tagen. Anschließend wird es noch eine Ministerkonferenz geben. Wir werden eine wichtige Entscheidung treffen, die ich erst nach der Mitteilung nennen kann. Damit derartige Ereignisse nicht nochmal vorkommen, darf das Risiko künftig noch nicht einmal ein Prozent betragen. Diesen Spielraum haben wir nicht mehr. Alle Bereiche müssen 100 Prozent unter Kontrolle sein“, zitiert Haberturk Erdogan.

Die türkische Regierung ist offenbar nicht von der Aussage von Außenminister John Kerry überzeugt, dass die USA nichts mit dem Putsch-Versuch zu tun haben.


Kommentar: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch dass die USA und Co. hinter dem Putschversuch stehen. Siehe Links unten.


Die regierungsnahe Zeitung Daily Sabah berichtet von mehreren Vorfallen, die „bei der Öffentlichkeit der Verdacht erwecken, dass Washington hinter dem Militärputsch der Gülenisten“ stecken könnte. So schrieb die US-Botschaft in Ankara in einem vom US-Außenministerium verbreiteten Tweet nach dem Beginn des Putsches: „Emergency Message for U.S. Citizens: Turkish Uprising“ - nannte den also Putsch eine „Erhebung“, was eindeutig ein positiv besetzter Begriff ist, der vor allem während des sogenannten Arabischen Frühlings verwendet wurde.

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Ein schlechter Witz: USA warnt Erdogan, dass NATO-Mitglieder demokratisch und rechtsstaatlich sein müssen

US-Außenminister Kerry hat die Türkei darauf hingewiesen, dass ein Land nur Nato-Mitglied sein könne, wenn es Demokratie und Rechtsstaatlichkeit achte. Als direkte Drohung des Ausschlusses aus dem Bündnis will Washington die Aussage nicht verstehen. Zu den Putsch-Aktivitäten der Generäle äußerte sich Kerry nicht.
US-Außenminister John Kerry und Federica Mogherini
© dpaUS-Außenminister John Kerry mit Federica Mogherini am Montag in Brüssel.
Die Nato wird nach Angaben von US-Außenminister John Kerry die Entwicklung der Demokratie in der Türkei nach dem gescheiterten Putsch beobachten. „Es gibt ganz offensichtlich Anforderungen der Nato bei der Achtung der Demokratie“, sagte Kerry am Montag in Brüssel. „Die Nato wird sehr sorgfältig bewerten, was (in der Türkei) passiert.“ Man werde konstruktiv zusammenarbeiten, um Rückschritte zu vermeiden. Die türkische Seite habe ihm mehrfach versichert, dass sie die rechtstaatlichen und demokratischen Prinzipien achten wolle. Die türkische Zeitung Daily Sabah berichtet, dass Washington Post einen Bericht korrigiert habe, nachdem die US-Botschaft in Ankara der Türkei versicherte, dass die USA die Nato-Mitgliedschaft nicht in Frage stellen. Die Sabah zitiert einen Sprecher der Botschaft mit den Worten, dass die Mitgliedschaft der Türkei zu keinem Augenblick in Frage gestellt würde.

Kommentar: "US-Außenminister Kerry hat die Türkei darauf hingewiesen, dass ein Land nur Nato-Mitglied sein könne, wenn es Demokratie und Rechtsstaatlichkeit achte" - Das heißt also, dass allen Staaten, die sich in der NATO befinden, sofort die Mitgliedschaft entzogen werden muss. Abgesehen von der Tatsache natürlich, dass die NATO de facto eine Institution des Krieges ist.

Abgesehen davon, stützt das Verhalten der USA und der EU gegenüber Erdogan die Vermutung, dass hinter dem Putschversuch die USA selbst steht.


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Russischer Rubel befindet sich auf Jahreshoch gegenüber dem Dollar und Euro

Die russische Währung ist am Montag gestärkt aus dem Wochenende gekommen. Der Rubel erklomm ein Neun-Monats-Hoch. Er wurde zwischenzeitlich bei 63,10 Punkten zum US-Dollar und 69,64 Punkten zum Euro gehandelt. Analysten führen die Entwicklung auf hohe Dividendenausschüttungen sowie nervöse Investoren zurück, die ihr Kapital nach dem Putschversuch am Freitag aus der Türkei abziehen.
Rubel, russische Währung
© Sputnik
Seit Anfang des Jahres hat die russische Währung um 17 Prozent zugelegt. Das ist die zweitgrößte Aufwärtsbewegung einer Schwellenländer-Währung hinter Brasilien. Der Preis für das Fass Rohöl stabilisiert sich auf noch mäßigem Niveau. Am Montag wurde ein Barrel für 47,71 US-Dollar gehandelt.

Kommentar: Scheint ganz so, als würde all der Schaden, den die US-NATO Staaten Russland zufügen wollen, einfach nicht greift. Im Gegenteil, Russland schlägt sich wirklich gut:


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USA provozieren Russland "verdeckt": Gefechte an russischen Grenzgebieten ausgebrochen

In Kasachstan haben sich Islamisten Gefechte mit der Polizei geliefert. Das Land hat die „Alarmstufe Rot“ ausgerufen. In Armenien haben bewaffnete Männer eine Polizeistation eingenommen und einen Major getötet. Der Kreml ist alarmiert und befürchtet eine Destabilisierung der russischen Grenzgebiete.
Putin
© dpaKreml-Chef Putin muss Russlands Grenzgebiete sichern.
Am Montagmorgen ist es in Almaty, Hauptstadt Kasachstan, zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Islamisten und Sicherheitskräften gekommen. Drei Polzisten und ein Zivilist sollen dabei ums Leben gekommen sein, berichtet der Guardian. Die Astana Times berichtet, dass die Regierung die „Alarmstufe Rot“ ausgerufen hat. Das Gebäude des nationalen Sicherheitskomitees wurde vollständig abgeriegelt.

Kommentar: Sieht ganz danach aus, als würden durch die USA gelenkte Handlungen die Provokationen gegen Russland nun immer direkter werden lassen:


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Wieder mal die USA: 100 Zivilisten durch Bombenangriff in Aleppo ermordet

Mehr als 100 Zivilisten sind laut Sputnik-Informationen am Dienstag bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition in der syrischen Provinz Aleppo getötet worden.
Luftangriff Aleppo
© AFP 2016/ Aris Messinis
Die Koalition habe am Dienstagvormittag die Ortschaft Tokhar nördlich von Manbij bombardiert, erfuhr Sputnik von Informanten vor Ort. Mehr als 100 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, seien dabei getötet worden.

Kommentar: Die russische Regierung ist die einzige, die wirklich gegen den IS kämpft, während die ISIS-Rebellen unter der Fuchtel von USA & Co stehen.


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Türkei: Erdogan rechnet mit einem zweiten Putschversuch - Wahrscheinlich aus den USA

Der türkische Präsident Erdogan fürchtet offenbar einen zweiten Putsch-Versuch. Am Montag ordnete Erdogan an, dass alle F-16-Jets der türkischen Luftwaffe bis auf weiteres den türkischen Luftraum überwachen sollen. In Ankara sind 1.800 Spezialkräfte ausgerückt, um die strategischen Punkte der Stadt zu bewachen. Erdogan hat offenbar nur die Liste der untergeordneten Putschisten - die berüchtigte A-Liste der Anführer konnte die Regierung nicht sicherstellen.
Erdogan
© CNNDer türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan auf CNN.
Die Lage in der Türkei ist ausgesprochen angespannt. Der türkische Präsident Erdogan hat weitreichende Maßnahmen veranlasst, um die Sicherheit der Regierung und der öffentlichen Ordnung wieder herzustellen.

Erdogan hat am Montag die türkische Luftwaffe angewiesen, bis auf weiteres den türkischen Luftraum mit Patrouillenflügen zu überwachen, berichtet die Zeitung Hürriyet. Es sollen alle F-16-Jeder Türkei im Einsatz sein, berichtet OdaTV. Die Türkei verfügt nach Angaben von Bilgizamani über 217 F-16-Jets.

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde in Istanbul ein Flugverbot für alle Flugzeuge und Drohnen unter 20.000 Fuß verhängt, berichtet die Zeitung Star.

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Massiver Einbruch: Türkischer Aktienmarkt sackt nach Putsch-Versuch ab

Der türkische Aktienmarkt hat am ersten Handelstag nach dem gescheiterten Putsch hohe Verluste verzeichnet. Die Landeswährung Lira hingegen konnte die Abschläge vom Freitag teilweise wieder wettmachen. Investoren befürchten, dass sich die herrschende Unsicherheit langfristig negativ auf die Wirtschaft auswirken werde.
Lira
© dpaDie türkische Lira.
Nach dem Putschversuch in der Türkei ist der Aktienmarkt dort massiv eingebrochen. Der Leitindex an der Börse in Istanbul sackte am Montag um 8,5 Prozent auf 75.733 Punkte ab. Die Landeswährung Lira erholte sich dagegen zu Wochenbeginn von ihrem heftigen Absturz. Sie gewann sowohl gegenüber dem Dollar als auch gegenüber dem Euro leicht an Wert.

Am Montag entsprachen 2,97 Lira einem Dollar; die türkische Währung legte damit im Tagesverlauf 1,40 Prozent an Wert zu. Gegenüber dem Euro betrug das Plus 1,1 Prozent. In der Nacht zum Samstag war die türkische Währung unter dem Eindruck des Putschversuchs um beinahe fünf Prozent eingebrochen. Sie erreichte mit einem Verhältnis von 3,04 Lira zu einem Dollar einen historischen Tiefstand.

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