Die sogenannten „Panama Papers" wirbeln durch die Medien: Nach der Enthüllung von Geheimdokumenten behaupten Journalisten, dreckige Geschäfte führender Politiker beweisen zu können, besonders im Umkreis des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Doch statt Beweisen gibt es nur Spekulationen, wie die Seite Off Guardian berichtet.

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Investigativ-Reporter von mehr als 110 Medien aus über 80 Ländern, koordiniert von der Süddeutschen Zeitung, rühmen sich mit einer angeblichen Sensation: Das Datenleck über 215.000 Briefkastenfirmen, die die panamaische Anwaltskanzlei Mossack Fonseca gegründet haben soll, soll über führende Politiker und Prominente dunkle Flecken ans Licht bringen: Steuerhinterziehung, Geldwäsche, Geheimfinanzen.
Vor allem taucht im Zusammenhang mit den Panama Papers immer wieder der Name des russischen Präsidenten in den Medien auf. Bei zahlreichen Berichten wird davon gesprochen, dass Putin angeblich direkt an dem Finanzschema beteiligt sei.
Komisch nur, dass sein Name nirgendwo in den enthüllten Dokumenten erscheint, im Gegensatz zu beispielsweise dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, dem König von Saudi-Arabien oder dem Vater von David Cameron, wie das Portal erläutert.
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