PuppenspielerS


Yoda

Russland, Syrien und Irak: Groß-Offensive gegen den IS - Palmyra soll befreit werden

Die syrische Armee rückt mit massiver Unterstützung der russischen Luftwaffe in der Stadt Palmyra gegen den IS vor. Sollte Palmyra befreit werden, wäre das ein herber Rückschlag für die Terror-Miliz. Der Irak bereitet gleichzeitig einen Angriff auf Mossul vor, um die Terroristen aus der Stadt zu vertreiben.
Großoffensive Russland Syrien gegen IS
© (Screenshot)Die Syrer und Russen rücken auf das Semiramis Hotel vor, das von ISIS als Militärzentrale genutzt wird.
Die syrische Armee (SAA) hat am Donnerstag eine Großoffensive auf die vom IS besetzte antike Stadt Palmyra gestartet, nachdem die russische Luftwaffe in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Luftschläge gegen den IS in Palmyra durchgeführt hatte. Nach Informationen von Al-Masdar News rückt die SAA auf das Semiramis Hotel vor. Dieses Hotel wurde zuvor von der Terror-Miliz zu einer Militärzentrale ausgebaut und dient den IS-Kämpfern zudem als Baracke. Wenn es der SAA gelingen sollte, das Semiramis Hotel einzunehmen, werden die Syrer erstmals seit dem Rückzug der SAA am 21. Mai 2015 aus Palmyra die Möglichkeit haben, Palmyra komplett zurückzuerobern.

Kommentar:


Newspaper

Duma-Politiker Puschkow: Europa verschweigt die Verflechtungen der Terroristen in Brüssel

Europa verschweigt die Tatsache, dass die Terroristen in Brüssel ein Teil der Kräfte waren, die Muammar al-Gaddafi in Libyen gestürzt und nun gegen Syriens Präsident Baschar al-Assad kämpfen, so der Staatsduma-Außenpolitiker Alexej Puschkow.
Aufnahmen Terror Brüssel
„Die Terrorakte in Brüssel wurden von denselben Dschihadisten begangen, die in Libyen gegen Gaddafi und in Syrien gegen Assad gekämpft haben. Europa zieht es aber vor, darüber zu schweigen“, schrieb Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses des russischen Unterhauses in seinem Twitter-Account.

Kommentar: Die Verantwortlichen, die Gaddafi ermordet und Libyen zerstört haben und das gleiche mit Assad und Syrien vorhaben, sind die selben, die den ISIS erschaffen haben und lenken, denn besonders durch die Verbreitung und Nutzbarmachung von Angst bringt man die Menschen dazu, ihr Gehirn abzuschalten und alles zu glauben, was ihnen ihre Regierungen erzählen:


Bell

Jean Claude Juncker: "Die Terroristen sind hier geboren und kommen nicht von außen"

EU-Kommissionspräsident Juncker verweist darauf, dass Europas Terroristen nicht von außen importiert wurden. Sie seien hier aufgewachsen. Eine besondere Mahnung richtet er an die Jugend Europas.
Jean-Claude Juncker
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zeigt sich im Interview tief erschüttert über die Anschläge in Brüssel - in der Stadt, in der auch er lebt, seit er Chef der EU-Kommission ist. Er fühle sich inzwischen als Brüsseler, und er findet, dass die Belgier stolz sein können auf die Reaktion der Menschen nach den Attentaten. Für die Taten der Terroristen sucht er nach Erklärungen, ohne abschließende Schlüsse zu ziehen. Er appelliert aber an die jungen Menschen in Belgien und ganz Europa, sich nicht kleinkriegen zu lassen und die Hoffnung nicht zu verlieren.

Frage: Wie fühlen Sie sich heute, am Tag nach den tragischen Ereignissen?

Kommentar:


Snakes in Suits

Erdogan denkt wie Bush - Ist er auch ein Psychopath?: "Entweder ihr seid für uns oder gegen uns"

Erdoğan will die Begriffe Terror und Terrorist neu definieren lassen. Auch diejenigen, die keine Waffe an der Hand halten, sollen als Terrorist gelten, sofern sie das Anliegen der Terroristen unterstützen.
erdogan
© Kayhan Ozer/Reuters
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğanhat nach dem letzten Anschlag von Ankara vom Sonntag eine Neudefinition von Terrorismus und Terrorist im Strafrecht angeregt. Zwischen Terroristen, die Waffen und Bomben trügen, und jenen, die ihre Position, ihren Stift oder ihren Titel den Terroristen zur Verfügung stellten, damit diese an ihr Ziel gelangen, bestehe überhaupt kein Unterschied, so der Staatspräsident.

Kritische Intellektuelle stellte er vor die Wahl, sie sollten sich endlich entscheiden. An sie gerichtet sagte er: „Entweder werdet ihr auf unserer Seite sein oder auf der der Terroristen. Einen Mittelweg gibt es nicht.“ Nur weil jemand einen Titel wie Abgeordneter, Akademiker, Autor, Journalist oder Leiter einer Nichtregierungsorganisation trage, änderte das nichts an der Tatsache, dass diese Person eigentlich ein Terrorist sei - eine klare Ansage an Journalisten wie Can Dündar, gegen den Erdoğan persönliche Strafanzeige erstattet hatte. In der Folge kam es zum Streit zwischen dem Präsidenten und dem Verfassungsgericht, da dieses die Inhaftierung des Cumhuriyet-Chefredakteurs für unrechtmäßig befand.

Erdoğans Worte erinnerten an die Aussagen des einstigen amerikanischen Präsidenten George W. Bush, der im September 2001 wenige Tage nach den Anschlägen vom 11. September vor dem Kongress der gesamten Welt drohte: „Entweder ihr seid für uns, oder ihr seid für den Terrorismus. Von diesem Tag an werden die Vereinigten Staaten jede Nation, die Terroristen beherbergt oder unterstützt, als feindliches Regime betrachten.


Question

SOTT Fokus: Die Anschläge in Brüssel: Wer bombardiert hier wirklich europäische Zivilisten?

Das letze Mal, als eine Welle von Bombenangriffen gegen europäische Zivilisten gerichtet wurde, wurden „Linke“ und „Kommunisten“ für die Taten beschuldigt. Schlussendlich kam heraus, dass diese Gruppierungen absichtlich als Schuldige dargestellt wurden und die wahren Übeltäter waren eine Art "militärische" Gruppierungen, die direkt unter der imperialen Schirmherrschaft der NATO standen. Das bedeutet, die USA, ihre Agenten und ideologischen Sympathisanten standen dahinter.
brussels attack
© vesti24 / Instagram
Der Grund für diese Angriffswellen mit Bomben und Schießereien war, die Gesellschaft zu teilen, zu manipulieren und die öffentliche Meinung zu kontrollieren, indem Angst, Propaganda, Falschinformationen, psychologische Kriegsführung, Agenten Provocateure und Terroristen unter falscher Flagge agierten und genutzt wurden, um die strategischen Ziele der westlichen Regierungen - und besonders der USA - zu erreichen. Diese Strategien waren eingebettet in die Ideologie des "Kalten Kreiges", damit keine Linken-, Sozialisten- oder Kommunisten-Parteien vollziehende Gewalt (regierende Macht) in Europa bekommen, den Einfluss der USA beschränken und die Kräfte der ehemaligen Sowjetunion bestärken.

Letztes Jahr sagte der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs der USA, Gen. Martin Dempsey, dass die US-Regierung ihr "Manuskript des Kaltes Krieges wieder entstaubt hat", damit sie Russland und die Bedrohung, dass Russland seinen Einfluss in Europa vergrößert, handhaben können. Das Pentagon bezeichnete vor kurzem Russland als größten Feind, dem die USA heutzutage gegenübersteht. Man muss sich fragen, inwieweit das Pentagon heutzutage diese Strategie des Kalten Krieges wieder verfolgt, und ob sie ähnliche Angriffe unter falscher Flagge gegen die Bevölkerung durchführt, um ein erneutes Klima von Angst und Unsicherheit zu schaffen, um der Bevölkerung weitere autoritäre Gesetze aufzudrücken. Man muss sich weiter fragen, warum der türkische Ministerpräsident Erdogan erst vor wenigen Tagen warnte, dass „[es keinen Grund gibt], warum diese Bomben [die am 12. März in der Türkei explodiert sind, Anm. d. Red.] nicht auch in Brüssel oder in einer anderen Stadt in der EU explodieren könnten“.

Airplane

Rückschau SOTT Fokus: Absturz der Germanwings: Nicht die ganze Geschichte?

Als ich am Morgen des 24. März von dem Absturz des Germanwings Fluges GWI9525 in den französischen Alpen hörte, war ich schockiert, aber um ehrlich zu sein nicht allzu schockiert. Nicht, dass ich erwartet hätte, dass das geschieht, aber seit dem letzten Jahr war dies der fünfte Vorfall dieser Art. Wenn diese Häufigkeit so weiter geht, dann wird die statistisch gesehene, sehr geringe Wahrscheinlichkeit auf Grund eines Flugzeugabsturzes das Zeitliche zu segnen neu berechnet werden müssen.
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© istock
Unmittelbar folgend auf den Absturz wartete ich, wie viele andere auf der ganzen Welt, geduldig auf die Details. Was könnte es wohl verursacht haben, dass ein moderner, obgleich ein wenig in die Jahre gekommener Airbus A320 erster Generation plötzlich vom Himmel stürzt und in ein Gebirge einschlägt? Ich hatte ein paar Theorien, einschließlich die außer Gefecht setzenden Auswirkungen eines "EMP" (elektromagnetischer Impuls) durch die Explosion eines Weltraumtrümmers am Himmel. Der schockierende Anstieg an Feuerball-/Meteoritensichtungen innerhalb der letzten 10 Jahre lässt dies plausibel werden und könnte sehr wohl die Ursache des Absturzes von Flug AF447 in den südatlantischen Ozean im Jahr 2009 gewesen sein. Doch ich wartete und war darauf vorbereitet zu warten, weil Untersuchungen dieser Art eine ganze Weile brauchen können und sollten, bis sie abgeschlossen sind.

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Das Germanwings-Flugzeug mit 150 Passagieren erreichte eine Flughöhe von 11582 Metern, verblieb jedoch nur wenige Minuten auf dieser Höhe, bevor es sehr schnell und in die französischen Alpen stürzte.
Wenn man Flugzeugabstürze untersucht, dann kommt die wichtigste Information - sogar noch wichtiger als die Audioaufnahmen aus dem Cockpit - aus dem Flugdatenschreiber. Der Flugdatenschreiber zeichnet die Befehle auf, die an alle elektronischen Systeme in einem Flugzeug gesendet werden, einschließlich des Autopilots und des Sicherheitssystems für den Zutritt zum Cockpit.

Airplane

Rückschau SOTT Fokus: Germanwings: Lubitzs "Schuld" wird zementiert und sein Andenken schamlos missbraucht

germanwings ferngesteuert
Nachdem die Ermittlungsbehörde BEA einen neuen Bericht veröffentlichte, stürzen sich sämtliche Medien darauf und rufen einmündig "JA, Lubitz hat schon auf dem Hinflug seinen Selbstmord geprobt!" Gestützt wird diese Aussage einzig auf der Tatsache, dass der Flugschreiber anscheinend eine Reihe von Änderungen aufgezeichnet hat, die dem Autopilot seine Flughöhe vorgeben. Der Spiegel schreibt:
Schon auf dem Hinflug nach Barcelona stellte Germanwings-Co-Pilot Lubitz die Flughöhe mehrfach auf 30 Meter ein, korrigierte sie aber stets wieder. Die Ermittler haben die Vorgänge am Unglückstag nun minutiös rekonstruiert.
Bevor die Informationen gezeigt werden, auf denen diese Aussage basiert, wird fröhlich drauflos spekuliert, was ihn wohl dazu veranlasst hat:
Wie beim Absturz war Lubitz zu diesem Zeitpunkt aller Wahrscheinlichkeit nach allein im Cockpit. Doch auf dem Hinflug korrigierte er die Änderungen im Autopiloten stets nach Sekunden. Warum? Als der Pilot nach viereinhalb Minuten ins Cockpit zurückkehren wollte, ließ er ihn hinein.

Hat Lubitz den Sinkflug nur getestet? Oder war er unentschlossen? Hat er sich noch ein letztes Mal umentschieden, bevor er seinen Plan auf dem Rückflug dann doch in die Tat umsetzte? Denn diese Annahme wurde mit den Ermittlungen der französischen Luftfahrtbehörde nun weiter konkretisiert: Lubitz hatte wohl einen Plan. Alle Handlungen des Co-Piloten hätten den gleichen Sinn gehabt, sagte Bea-Direktor Rémi Jouty: "Das Flugzeug auf den Boden stürzen zu lassen."
Eine schöne Geschichte wird hier konstruiert erfunden und um den Sack zu zu machen, müssen die Ermittler nochmal ran:
Die Ermittler scheinen sicher, was geschehen ist. Sie stützen ihre Erkenntnisse auf die Auswertung des Flugdatenschreibers und des Cockpitstimmrekorders, auf denen auch zum Hinflug nach Barcelona noch Daten gespeichert waren. Das Puzzle wird vervollständigt durch die Ermittlungsergebnisse der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, durch ihre Funde auf Lubitz' Tablet und in seiner Wohnung. So lässt sich der Ablauf rund sechs Wochen nach dem Absturz ziemlich präzise rekonstruieren.

Airplane

Rückschau Das Beste aus dem Web: Germanwings: Zweifel an der Selbstmordtheorie? Hinweise die dagegen sprechen könnten

Es wird uns erzählt, die Ermittler kommen nach Auswertung der Tonaufzeichnung der Cockpit-Geräusche zu dem Schluss, dass der Co-Pilot die Maschine steuerte und den Absturz bewusst herbeiführte. Es handle sich also um einen kollektiven Selbstmord des Co-Piloten zusammen mit 149 Menschen, die er mit in den Tod riss. Diese These finde ich sehr abwegig. Warum? Weil es plausiblere Erklärungen gibt, warum der Co-Pilot angeblich die Tür nicht öffnete und warum er auf den Kontaktversuch der Fluglotsen über Funk nicht antwortete.

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Ich verstehe sowieso die Behauptung nicht, die Cockpit-Tür konnte nicht geöffnet werden. Selbstverständlich kann man sie von aussen mit einem Code öffnen. Wie will man sonst in das Cockpit rein, wenn niemand drin ist? Dann befindet sich in der unteren Türhälfte ein Notzugang (Escape Panel), falls die Tür nicht aufgeht.

Kommentar: Germanwings Airbus bereits vor dem Aufschlag explodiert? Zeugen berichten über "Explosion und Rauch" vor dem Aufprall - Trümmerteile weit verstreut


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Rückschau Das Beste aus dem Web: Germanwings Absturz - Whistleblower Field McConnell bestätigt: Andreas Lubitz ist unschuldig!

germanwings ferngesteuert
Die Berichterstattung in den ‘Qualitätsmedien’ um die Umstände des Unglücks von Flug 4U9525 ist inzwischen weitestgehend verstummt und die Germanwings-Tragödie journalistisch zu den Akten gelegt worden. Die der Öffentlichkeit von den Medien weitestgehend im Gleichklang präsentierte Geschichte birgt jedoch nach wie vor jede Menge unbeantworteter Fragen.

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© SOTTPolitische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke
Bereits am 05. April wurde hier über den Uninterruptible Autopilot (UAP) von Boeing berichtet, ein System welches die externe Übernahme der Kontrolle eines zivilen Airliners erlaubt. Im Interview mit Richie Allen stellte der Whistleblower und langjährige Marine- und Zivilmaschinenpilot Field McConnell klar, dass der von den ‘Qualitätsmedien’ geschilderte Ablauf unter gar keinen Umständen korrekt sein kann. Als Grundlage für das Verständnis der hier weiter ausgeführten These wird empfohlen, zunächst den Beitrag ‘Germanwings-Crash und der Uninterruptible Autopilot‘ zu lesen.

Was geschah wirklich mit 4U9525?

Beim Überqueren der Festlandgrenze zu Frankreich am Mittelmeer begann die Maschine ohne ersichtlichen Grund ihren Sinkflug verbunden mit einer Kursänderung. Die Meldungen über die Dauer des Sinkflugs variieren zwischen 8 und 10 Minuten, was jedoch für die nachfolgende These ohne Belang ist. Jedenfalls wurde über die ‘Qualitätsmedien’ verbreitet, dass die Germanwings-Maschine schlussendlich handgesteuert durch den Co-Piloten Andreas Lubitz den französischen Alpen zum Absturz gebracht wurde.

Die veröffentlichten Telemetriedaten über den Sinkflug bis zum Abriss des Datenstroms sprechen jedoch McConnell nach Bände. Insbesondere die durch den relativ steilen Sinkflug hohe Geschwindigkeit von im Schnitt etwa 400 Knoten - dafür bedarf es keiner Erhöhung des Schubs, die Schwerkraft ist dafür vollkommen ausreichend - spricht nach Aussage des Flugveterans eindeutig dagegen, dass der Co-Pilot, oder auch der Pilot selbst, die Maschine mit der Hand gesteuert hat.

Kommentar: Was wird vertuscht? Was hier abläuft wird in Politische Ponerologie ausführlich erläutert:

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© SOTTPolitische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



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Rückschau SOTT Fokus: Gestutzte Flügel für Deutschland und Europa: Wer war daran interessiert die Germanwings-Maschine abstürzen zu lassen?

Innerhalb weniger Tage stand fest, dass der Kopilot Andreas Lubitz die Germanwings-Maschine zum Absturz brachte. Er war angeblich depressiv und in psychiatrischer Behandlung, er wurde kurz vorher von seiner Freundin verlassen und sein Tablett-PC wurde gefunden, auf dem er im Internet nach dem Begriff "Suizid" suchte. Das machte ihn zum Sündenbock, weil all die präsentierten "Fakten" unserer Medien gegen ihn sprechen. Ohne Rücksicht auf seine Familie und Freunde wurde er an den Pranger gestellt - und das höchstwahrscheinlich zu Unrecht.
germanwings ferngesteuert
In dieser Tragödie wurde gegen ethischen Regeln von Untersuchungen verstoßen, denn bevor alle Daten gesichtet wurden, stand der Kopilot als Täter fest. Warum führen die Medien so eine Hetzkampagne gegen den Kopiloten und offerieren eine so einfache Lösung, dass sich der Kopilot und alle Insassen des Germanwings-Fluges umbrachte? Und warum glauben wir einfach daran, dass das wirklich so geschah, wie die Medien es berichten? Diesen Fragen möchten wir gern auf dem Grund gehen und ein paar Hypothesen aufstellen.

Was geschieht eigentlich wenn Flugzeuge abstürzen?

Wenn ein ziviles Flugzeug - fast egal welcher Art - einen Unfall hatte, startet in Deutschland die BFU (Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung) ihre Arbeit. Die BFU hat dabei die Aufgabe "eine unabhängige Untersuchung von Flugunfällen und schweren Störungen [durchzuführen], insbesondere ohne eine Einflussnahme von Dritten". Solch eine Untersuchung ist gesetzlich geregelt und vorgeschrieben. Weltweit gibt es vier weitere Organisationen in verschiedenen Ländern, die sich derselben Aufgabe widmen. Bei dramatischen Abstürzen wie der Germanwings-Maschine gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen diesen Organisationen. Diese staatlichen Organisationen untersuchen dabei nicht die Schuldfrage, sondern befassen sich vorrangig mit Sicherheitsfragen der Flugzeuge, um spätere Störungen oder gar Abstürze zu verhindern und Verbesserungsvorschläge zu entwickeln.