Der Sprecher des US-Außenministeriums, John Kirby, hat im offiziellen Blog der Behörde über Erfolge des Jahres 2015 berichtet und unter anderem erwähnt, dass „Frieden und Stabilität nach Syrien gebracht wurden“.
Allerdings scheinen diese Worte in Bezug auf die aktuelle Lage,
gelinde gesagt, nicht korrekt oder gar wahnhaft, schreibt die Zeitschrift
Foreign Policy.
Laut John Kirby hat sich der Syrien-Konflikt „im Laufe des Jahres 2015 weiterhin tragisch entwickelt“. Die USA und viele Mitglieder der internationalen Gemeinschaft hätten sich, so der Sprecher, Mühe gegeben, „dem syrischen Volk in dieser schwierigen Zeit zu helfen“. Außerdem unterstreicht Kirby, dass US-Außenminister John Kerry die Bemühungen der USA und ihrer Verbündeten zur Absetzung des syrischen Präsidenten Baschar Assad koordiniere und dementsprechend im UN-Sicherheitsrat vorgehe.
Die Frage danach, warum das Außenministerium Syrien im Jahresbericht 2015 erwähnt habe, lasse sich, so das Blatt, leicht beantworten: Der Syrien-Konflikt habe das Jahr ganz besonders geprägt und es wäre negativ aufgefallen, wenn es nicht auf der Liste gestanden hätte.
Allerdings sind laut der
Foreign Policy die Worte „Frieden“ und „Stabilität“ nicht die beste Wahl, um das zu bezeichnen, was die USA in diesem Jahr nach Syrien gebracht haben.
Kommentar: So so, "hochgradig provokativ"?
- Provokation: Fallschirmjäger der USA trainieren an russischer Grenze
- Provokation: US-Kriegsschiff vor chinesischer Insel
- USA provoziert und dringt mit Bombern in chinesischen Luftraum ein - Das Spiel mit dem Feuer geht weiter
- Provokation: Israel und USA testen Raketen im Mittelmeer
- Russland wird von NATO-Militärübung provoziert
- Lawrow entblößt Erdogan: "Jet-Abschuss war geplante und absichtliche Provokation. Erdogan hat 2012 gesagt: "Kurzes Eindringen in fremden Luftraum rechtfertigt nicht das Abschießen von Kampfjets"
- Provokationsspielchen der NATO: Wird es zu einem Konflikt mit Russland im Baltikum kommen?
Eindeutig. Sie haben allen Grund, sich provoziert zu fühlen.