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Monsanto verfälschte eigene Studien über Glyphosat - Krebsrisiko seit den 80ern bekannt

Eine kürzlich bekannt gewordene Publikation erhebt äußerst schwere Vorwürfe gegen den Saatgut- und Agrochemie-Riesen Monsanto.
Forscher,Labor,Experiment
© Anyaivanova / Fotolia.deMonsanto hat Studien manipuliert
Nach den Autoren - Anthony Samsel und Stephanie Seneff - wusste Monsanto seit Langem von der krebserzeugenden Wirkung von Glyphosat. Um diese Tatsachen zu verschleiern und eine Zulassung für seinen Wirkstoff zu erhalten, habe Monsanto bewusst Studien manipuliert.

Krebsrisiko seit den 80ern bekannt

Aus der Studie von Samsel und Seneff wird ersichtlich, dass Monsanto mindestens seit den anfänglichen 1980er Jahren weiß, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist. Die zugrundeliegenden Daten stammen von der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA. Einer der Autoren hatte bei der EPA nach dem Informationsfreiheitsgesetz detaillierte Informationen zu den ersten Studien über Glyphosat erhalten - Studien, die Monsanto selbst angefertigt hatte.

Kommentar:


Camcorder

Irrsinnig: Mit dieser Schweppes-Dose wurde der Flug 9268 vom Himmel geholt

Was brachte die russische Passagiermaschine über dem Sinai zum Absturz? Auch Russland geht inzwischen von einer Bombe aus. Das behauptet auch der IS - und zeigt ein Foto des angeblichen Sprengsatzes. Zudem brüsten sich die Terroristen damit, zwei Geiseln getötet zu haben.

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Das ist die Bombe, die das gesamte Flugzeug zerstört haben soll?
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" setzt ihren Propagandafeldzug fort. Sie veröffentlichte in seinem englischsprachigen Internetmagazin ein Bild, das angeblich die Bombe zeigt, die Ende Oktober ein russisches Passagierflugzeug zum Absturz gebracht haben soll. Auf dem Foto sind eine Getränkebüchse und offenbar weitere Bauteile eines Sprengsatzes aus Kunststoff und Metall zu sehen. Auf einem weiteren Bild sind Pässe von Menschen zu sehen, die bei dem Absturz ums Leben kamen.

Offiziell geklärt ist die Absturzursache noch nicht. Schon bald nach dem Absturz gingen westliche Geheimdienste aber davon aus, dass eine Bombe an Bord gewesen sein muss. Inzwischen schloss sich auch Russland dieser Einschätzung an.

Kommentar: Lesen Sie die folgenden Artikel mit Analysen über die mögliche Absturzursache des russischen Flugzeuges:


Bell

IS Bekämpfung - Frankreich will Allianz mit Russland: Pentagon sagt NEIN

Nach der Terrorwelle in Paris sicherte Frankreichs Präsident François Hollande der Welt eine große Koalition mit Russland und den USA gegen den IS zu.


Die Antwort aus dem Pentagon ließ aber nicht lange auf sich warten: Die Vereinigten Staaten planen keine Koordinierung mit den Russen, wie ein Pentagon-Sprecher am Mittwoch mitteilte.
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Nach den Terroranschlägen in Paris hatte der französische Präsident Francois Hollande am Dienstag die Bildung einer „großen Koalition“ mit Russland und den USA angekündigt, die dem Islamischen Staat den Todesstoß versetzen sollte.

Wir müssen eine breite Koalition bilden, um (dem IS) den entscheidenden Schlag zu versetzen.“, betonte der französische Staatschef. Er versprach bei seinen Besuchen in Washington am Dienstag und in Moskau am Donnerstag mit Barack Obama und Wladimir Putin die Koordinierung von gemeinsamen Anstrengungen zu erörtern.

Kommentar:


Light Sabers

Anhörung im US-Senat: Wie USA die Medienschlacht gegen RT und Sputnik verliert

Die Bekämpfung der russischen Auslandsmedien ist am 17. November zum Thema für eine Anhörung im US-Senat geworden. Medien wie RT sowie Sputnik stellten eine Informationsbedrohung dar.
medien,radio,berichterstattung
© Sputnik/Konstantin Chalabov
Während die Welt geopolitisch instabil sei, „springen staatliche Propagandaagenturen in die Bresche und machen das, was Peter Pomerantsev vom Legatum Institut als die 'Militarisierung der Information' bezeichnete, zur zentralen Facette des internationalen Konflikts", sagte Kenneth R. Weinstein, Mitglied des Broadcasting Board of Governors in seiner Rede vor dem Komitee.

„Ausreichend finanzierte staatliche Propagandaunternehmen, die entworfen wurden, um den Eindruck von unvoreingenommenen Medien zu erwecken, sind unter anderem Russlands RT, Sputnik, Ruptly, Rossiya Segodnya und andere sekundäre Plattformen, die laut Schätzungen des State Departments mehr als 1,4 Milliarden Dollar jährlich für Propaganda ausgeben", behauptete er.

Weinstein zufolge sei das heutige Informations- und Propagandanetzwerk der USA nicht in der Lage, ordnungsgemäß auf die Herausforderungen einzugehen, die sich seit der Zeit des Kalten Krieges bedeutend verändert hätten.

Kommentar:


Padlock

Deutsche Regierung ermuntert Deutsche zum Einbauen von Alarmanlagen und vergibt Zuschüsse

Wegen der angespannten Sicherheitslage fördert die Bundesregierung ab sofort den Einbau von Alarmanlagen in Häuser und Mietwohnungen. Es winken Prämien zwischen 200 Euro und 1.500 Euro.
alarmanlage
Hauseigentümer und Mieter können ab sofort Zuschüsse für den Einbau von Alarmanlagen oder sicheren Türen und Fenstern zum Schutz gegen Einbrecher beantragen. Die Anträge können direkt bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestellt werden, wie das Bundesbauministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Der Bund stellt für den Einbruchschutz in diesem sowie in den kommenden beiden Jahren jeweils zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Wer seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbruch sichern möchte, erhält je nach Höhe der Investitionskosten Zuschüsse von mindestens 200 Euro bis maximal 1.500 Euro. Bezuschusst werden zehn Prozent der Handwerker- und Materialkosten. Die Investitionskosten müssen damit also mindestens 2.000 Euro betragen. Bezuschusst werden Kosten bis maximal 15.000 Euro.

Die

28jähriger Drahtzieher hinter Anschlägen offiziell ermordet - Damit auch alle weiteren Fragen

Fünf Tage nach der Anschlagsserie in Paris haben die französischen Sicherheitskräfte den mutmaßlichen Hintermann getötet. Abdelhamid Abaaoud sei bei einer Razzia in Saint-Denis, einem Vorort von Paris, eliminiert worden, bestätigte die Pariser Staatsanwaltschaft am Donnerstag.

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© Balkis Press/Abacapress/dpa
Ein in Saint-Denis lebender Sputnik-Korrespondent hat von seinem Balkon aus die Anti-Terror-Razzia gefilmt:


Die Razzia fand bereits am Mittwoch statt. Die Leiche des mutmaßlichen Topterroristen wurde erst jetzt offiziell identifiziert. „Abdelhamid Abaaoud ist formell identifiziert worden“, teilte der zuständige oberste Staatsanwalt François Molins mit. Nach seinen Worten ist Abaaouds Leichnam „von Kugeln durchlöchert“.

Kommentar: Wie so oft verschwinden die maßgeblichen Drahtzieher einfach so, damit am Ende keine weiteren Fragen gestellt und Verbindungen hergestellt werden können. Geschieht das mit Absicht? Zudem soll ein 28jähriger junger Mann die Anschläge geplant haben? Das ist mehr als fragwürdig.


Bullseye

Frankreich hat's erfasst und spricht Putin deutliches Lob aus: Er kämpft aufrichtig gegen den Terror

Frankreich hat eine enge Achse mit Russland etabliert: Außenminister Fabius lobt den russischen Präsidenten Putin. Francois Hollande trifft sich mit Putin. Die Senatssprecherin fordert das Ende der Sanktionen. Nach den Terror-Anschlägen kooperieren die beiden Staaten auch militärisch.
Francois Hollande und Wladimir Putin
© doaFrancois Hollande und Wladimir Putin im Elysée-Palast, im Oktober.
Der französische Außenminister Laurent Fabius hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin überraschend deutlich gelobt: Er bescheinigte der russischen Führung im Rundfunksender France Inter, dass sie sich „aufrichtig“ am Kampf gegen den islamischen Fundamentalismus beteilige. Er kündigte ein erneutes Treffen von Hollande mit Putin am kommenden Donnerstag an, an dem auch Fabius teilnehmen wird.

Beide Nationen kooperieren eng im Kampf gegen den IS (Video am Anfang des Artikels). Russland hat Frankreich zum Verbündeten erklärt. Erste Erfolge in Syrien scheinen zu erkennen: Die Terror-Miliz IS ist wegen des Einsatzes der Russen klar in die Defensive geraten.

Passport

Nach den Anschlägen: Frankreich ruft zu Passkontrollen in ganz Europa auf

Frankreich fordert die Wiedereinführung von Pass-Kontrollen im gesamten Schengen-Raum. Nur so könne sichergestellt werden, dass Syrien-Rückkehrer erfasst werden.
Hollande
© dpaFrankreichs Premier Manuel Valls mit Präsident Francois Hollande am Samstag nach der Krise-Sitzung.
Frankreich drängt seine europäischen Partner nach den Anschlägen von Paris zu verschärften Pass-Kontrollen bei der Ein- und Ausreise im Schengen-Raum. Dies beträfe vor allem auch die aktuelle Flüchtlings-Situation (Video am Anfang des Artikels). So solle eine unbemerkte Rückkehr von europäischen Islamisten aus Syrien erschwert werden, heißt es in einem Vorschlag, den Frankreich bei einem Krisentreffen der EU-Innenminister am Freitag vorlegen will.

Eye 1

Großbritannien: Ausbau des Überwachungsstaats nach Pariser Anschlägen

In Großbritannien wird der Überwachungsstaat weiter ausgebaut und aufgerüstet. Zur Legitimierung kommen die Anschläge in Paris ganz gelegen.

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© dpaDamals: Bobby vor Big Ben (1997)
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© Getty ImagesHeute: Überwachungskamera vor Big Ben
So mancher Bobby wird sich wundern. Gerade mussten viele KollegInnen den Helm an den Nagel hängen, denn wegen der britischen Austeritätspolitik wurde der Polizeietat seit dem Jahr 2011 zwischen 25 und 40 Prozent gekürzt. Plötzlich gibt es doch noch Kohle für 1.900 neue Angestellte beim britischen Nachrichtendienst - der höchste Zuwachs seit den Londoner Bombenattentaten im Jahr 2007. Diese Ankündigungen folgen auf einen opportunen Vorfall: die Pariser Terrorattacken.


Kommentar: Gemeint sind sicherlich die Bombenanschläge vom 07. Juli 2005.


Die Reformen der Strategischen Verteidigungs- und Sicherheitsüberprüfung der Regierung konnten nun eine Woche früher als geplant bekanntgegeben werden. Sie kamen genau richtig zu den tragischen Ereignissen.

Kommentar: Seit dem 11. September werden Überwachungsmaßnahmen in der Öffentlichkeit immer wieder als "richtig und wichtig" dargestellt, um der Bevölkerung Sicherheit zu garantieren. Doch ist das wirklich der Fall? Einige Beispiele, die einen Eindruck vom Ausmaß der Überwachung in Großbritannien vermitteln: Im Zuge der jüngsten Pariser Anschläge wollen auch Frankreich und Deutschland die Überwachung verstärken: Auch nach den Ereignissen von "Charlie Hebdo" im Januar stand Überwachung in Frankreich und in der EU bereits zur Debatte: Ist die Bevölkerung mit den letzten Anschlägen (und der damit verbundenen Verbreitung von Angst) so weit gebracht, um nun Folgendes zu akzeptieren?


Blackbox

Bombendrohungen: Zwei Air-France Maschinen müssen notlanden

Zwei Maschinen der Air France mussten ihre Transatlantikflüge von den USA nach Paris unterbrechen. Grund waren nach Angaben der Airline anonyme Drohungen. Die Flugzeuge landeten in den Vereinigten Staaten bzw. Kanada.
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© dpa
Zwei Flugzeuge der französischen Fluggesellschaft Air France sind nach anonymen Drohungen auf Flügen von den USA nach Paris umgeleitet worden. Eine Maschine sei in Los Angeles gestartet und auf dem Weg nach Paris auf einen Flughafen in Salt Lake City (Bundesstaat Utah) gelotst worden, teilte der Flughafen in der Nacht auf Mittwoch mit.

Eine zweite Air-France-Maschine mit 298 Menschen an Bord war von Washington nach Paris aufgebrochen, musste aber bereits im kanadischen Halifax wieder landen. Beide Maschinen landeten sicher, die Passagiere konnten die Flugzeuge unverletzt verlassen.

Es habe anonyme Drohungen gegeben, hieß es in einem Statement von Air France. Deshalb habe man sich entschieden, die Maschinen vorsichtshalber ihren Flug unterbrechen zu lassen.

Kommentar: Wer waren diese anonymen Anrufer? Und zufällig geschehen die Anrufe wenige Tage nach den tragischen Anschlägen in Paris und es hat den Anschein, dass damit die Paranoia in den Menschen aufrecht erhalten werden soll. Die übliche Frage ist, wer hat davon einen Vorteil? Ist es ein ähnliches Muster wie nach dem Germanwings-Absturz?