PuppenspielerS


Pumpkin 2

Merkel mit "Hitlerbärtchen"

Beim offiziellen Besuch der Bundeskanzlerin in Israel: Der Zeigefinger des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu wirft einen fatalen Schatten auf Angela Merkels Oberlippe.
merkel, hitlerbart
Jerusalem - Die französische Agentur AFP hat von der Reise der deutschen Kanzlerin nach Israel ein skurriles Foto verbreitet: Der Zeigefinger von Gastgeber Benjamin Netanjahu wirft darauf einen Schatten auf ihre Oberlippe, der es so aussehen lässt, als ob Angela Merkel ein Hitlerbärtchen hätte.

Geschossen hat das Bild ein Fotograf der israelischen Zeitung Jerusalem Post. Es wurde mittlerweile tausendfach auf Twitter und bei Facebook geteilt. Im Interview mit der eigenen Zeitung erzählte Marc Israel Sellem, er habe das Foto erst gar nicht bemerkt. „Als ich das Foto gesehen habe, fand ich es lustig", sagte der Fotograf. "Ich wollte Frau Merkel auf keinen Fall beleidigen oder Vergleiche zu den Nazis ziehen.“

Kommentar: Gibt es eine symbolische Verbindung zu dieser Meldung?

Deutschland vertritt zukünftig Israel diplomatisch im Ausland! Wie bitte?


Star of David

Das Beste aus dem Web: Deutschland vertritt zukünftig Israel diplomatisch im Ausland! Wie bitte?

Wäre es vorstellbar, dass das Bundesland Bayern sich in Berlin zukünftig von Baden-Württemberg vertreten ließe? Dass also in der schwäbischen Vertretung die Interessen Bayerns wahrgenommen würden. Nicht als Ausnahmeregelung, sondern permanent? Wäre es vorstellbar, dass Porsche sich zukünftig die Autohäuser mit Smart teilt? Wo immer ein Porsche-Verkaufsraum zu finden wäre, müsste dann auch Platz für das Präsentieren von Smart-Fahrzeugen geschaffen werden. Käme bei der Sparkasse ernsthaft jemand auf die Idee, zukünftig die eigenen Filialen mit je einem weiteren Schalter der Hypovereinsbank auszurüsten?
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© Pascal Terjan; CC BY-SA 2.0Fassade des Auswärtigen Amtes in Berlin
Zugegeben, diese Szenarien sind derart absurd, derart an den Haaren herbeigezogen, dass man sich spontan die Frage stellt, ob sich der Autor beim Mischungsverhältnis Wodka-Redbull womöglich vertan hat. Im ganzen Satz: Keines der oben beschriebenen Szenarien wäre vorstellbar. Obwohl es sich bei allen erdachten Konstellationen um Firmen aus der BRD handelt. Man mag sich. Ja. Mann respektiert einander. Ja. Wirbt um dieselben Kunden, auch ja. Aber man ist autark. Das muss man sein, denn man wäre sonst in jedem Fall befangen.

Kommentar:


Pistol

Putin verlegt Truppen in die ukrainische autonome Republik Krim

Vor einigen Wochen gab US-Präsident Barack Obama dem amerikanischen Sportreporter Bob Costas parallel zu der Eröffnungsveranstaltung der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi ein Interview. Obama nahm ebenso wie einige andere führende Politiker der Welt nicht an der Eröffnungsfeier teil und hielt sich auch sonst von den Spielen fern. Begründet hatte er seine Abwesenheit mit seinem »engen Terminplan«. Stattdessen schickte er eine Delegation, der auch verschiedene homosexuelle und lesbische Persönlichkeiten angehörten. Mit diesem Schritt wollten die USA offensichtlich ihre Verärgerung über die jüngsten russischen Gesetze zum Ausdruck bringen, die Propaganda für Homosexualität unter Strafe stellen.
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© picture-alliance
Der amerikanische Präsident behauptet zwar während des Interviews, seine Beziehung zum russischen Staatschef Wladimir Putin sei herzlich, aber es drängt sich einem schon die Frage auf, ob die Beziehungen zwischen den USA und Russland nicht wirklich auf einem Tiefpunkt angelangt sind. Denn eine Woche, nachdem er behauptet hatte, sein voller Terminplan erlaube es ihm nicht, die amerikanischen Sportler bei den Olympischen Spielen persönlich anzufeuern, nahm er erst einmal eine dreitägige Auszeit und ging mit Freunden Golf spielen.

Sun

Sonnenstrom aus der Glaskugel: Sonnenenergie in »neuem« Licht

Innovation kann manchmal ungewöhnliche Ursachen haben und zudem äußerst simple Wege gehen. Ein deutscher Architekt hat nun Glaskugeln konstruiert, die als sehr effiziente Sonnenkollektoren dienen. Die im Wortsinne auch optisch ansprechende Erfindung steht bereits im Finale zum World Technology Award.
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Was auf den ersten Blick ein wenig nach der Kreuzung zwischen einem Betonmischer, einem Kleinplanetarium und dem wohl wichtigsten Wahrsager-Accessoire aussieht, ist in Wirklichkeit der Prototyp eines neuartigen Sonnenkollektors. Entwickelt wurde das System vom deutschen Architekten und Unternehmer André Brößel, dessen junge Firma "Rawlemon Solar Architecture" mit Sitz in Barcelona derzeit mit so schlichten wie innovativen Ideen von sich reden macht. Tatsächlich ist das Grundprinzip sehr einfach. Es resultiert zum Teil aus einer ästhetisch bedingten Abneigung gegen die üblichen flächigen Solarkollektoren. Dieser Aspekt wird zudem perfekt durch funktionelle Verbesserungen des optisch weit ansprechenderen neuen Konzepts ergänzt.

Heart - Black

Opfern des BBC-Entertainers und Massenvergewaltigers Jimmy Savile wurde nicht geglaubt, sie wurden ausgelacht

Jimmy Savile
© ReutersModerator Jimmy Savile hat während seiner Karriere Hunderte Kinder missbraucht
Erst nach dem Tod von BBC-Entertainer Jimmy Savile kamen dessen Taten ans Licht: Er hatte hunderte Kinder missbraucht. Seine Opfer wurden jahrzehntelang alleingelassen - niemand glaubte ihnen, stattdessen wurden sie ausgelacht. Savile war unantastbar.

Ein halbes Jahrhundert lang konnte die britische Moderatorenlegende Jimmy Savile seine pädophilen Neigungen ausleben, ohne dafür belangt zu werden. Erst nach seinem Tod im Jahr 2011 kam an die Öffentlichkeit, dass der BBC-Entertainer hunderte Kinder sexuell missbraucht haben soll. Eine Studie der Kinderschutz-Organisation NSPCC, für die 26 der Opfer Saviles befragt wurden, kam nun zu einem erschreckenden Ergebnis: Niemand glaubte den Missbrauchsopfern, sie wurden ausgelacht und in einigen Fällen wurde ihnen sogar gesagt, sie sollen sich über die Aufmerksamkeit freuen.

Snakes in Suits

Japans Ministerpräsident Abe: Marionette von Dick Cheneys Freunden in Washington?

Im Streit um den Besitz einer Gruppe unbewohnter entlegener Inseln im Ostchinesischen Meer - in China heißen sie »Diaoyu«, in Japan »Senkaku« - eskalierten die Spannungen zwischen den beiden wirtschaftlichen Großmächten in Asien bis an den Rand einer militärischen Konfrontation, als China Ende letzten Jahres eine Luftidentifikationszone einrichtete, die chinesische Patrouillen im Luftraum einschließlich der Inseln ermöglicht. Am 26. Dezember 2013 suchte Japans rechtsnationalistischer Ministerpräsident Shinzō Abe den Yasukuni-Schrein in Tokio auf, das Symbol der japanischen Besetzung Chinas und der Tötung von Millionen von Chinesen und Koreanern im Zweiten Weltkrieg. Das neue Säbelrasseln aus Tokio, das es seit der Niederlage im Jahr 1945 so offen nicht mehr gegeben hat, ist vermutlich zu einem guten Teil auf die stillschweigende Unterstützung zurückzuführen, die Abe und seine Fraktion von Dick Cheneys Freunden in Washington erhalten.
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Der Yasukuni-Schrein ist die Verkörperung der japanischen Militärtradition. Er ist Begräbnisstätte von mehr als 2 466 000 Soldaten und Zivilisten, die Opfer von Kriegen wurden, vom Boshin-Krieg im Jahr 1868 bis zum Zweiten Weltkrieg. Heute ist der Schrein umstritten, weil dort auch über 1000 Kriegsverbrecher aus dem Zweiten Weltkrieg begraben liegen, darunter 13 Kriegsverbrecher der »Klasse A«, einschließlich der Ministerpräsidenten und führenden Generäle der Kriegszeit.

Snakes in Suits

Fall Edathy als Eisberg? Das was unter Wasser versteckt ist, ist sehr weitreichend, erschreckend und explosiv!

Deutlich ins Auge springende Widersprüche der Aussagen von Politikern, Staatsanwälten und Informationen des Bundeskriminalamtes legen den Verdacht nahe, dass die deutsche und internationale Öffentlichkeit bei der Untersuchung der NSU-Verbrechen unter Ausnutzung der Erpressbarkeit eines Bundestagsabgeordneten hinters Licht geführt wurde.
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Wie der Spiegel in seiner Printausgabe vom 17. Februar 2014 als Rechercheergebnis feststellt, hat die kanadische Polizei im Mai 2011 die Kundendaten eines dortigen Pornohändler-Rings, der sich auf den Vertrieb von Nacktbildern männlicher Kinder zwischen 9 und 13 Jahren spezialisiert hatte, an Interpol weitergegeben. Ab diesem Zeitpunkt muss dem BKA und damit ebenso Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst bekannt gewesen sein, dass der Abgeordnete Edathy Kunde des Pornoringes war. In diesem Video einer Pressekonferenz räumt der Leitende Hannoveraner Staatsanwalt Fröhlich ein - nicht ohne sich vorher zig Mal entschuldigt zu haben, überhaupt gegen einen Politiker zu ermitteln - dass der Bundestagsabgeordnete Edathy zwischen 2005 und 2010 bei 9 Bestellungen insgesamt 31 Videos und Fotosets derartigen Pädophilen-Materials bei dem Ring gekauft hatte.

Kommentar:


Better Earth

Europa vertagt Klimaziele für 2030

Connie Hedegaard
© dpaConnie Hedegaard ist EU-Klimakommissarin. Sie hat größte Mühe auch nur den schwachen Klimaschutzvorschlag ihrer Kommission durchzubringen. So war es in ihrer Amtszeit eigentlich immer.
Anstatt schnell ein Signal an die Wirtschaft und die Welt zu geben, wie sehr der Treibhausgasausstoß in Europa sinken soll, nimmt sich die Europäische Union Zeit. Dabei finden die Bürger das Thema immer noch sehr wichtig.

Der Zeitplan der EU-Kommission in der Debatte über die mittelfristigen Klimaschutzziele der Europäischen Union bis 2030 ist schon wenige Wochen nach der Vorstellung der Vorschläge Makulatur. Beim EU-Gipfel im März werden die Staats- und Regierungschefs wohl lediglich eine Vertagung beschließen. Diese Information hat der grüne Europaabgeordnete Claude Turmes jedenfalls aus Kreisen des EU-Rates. Gestritten wird höchstens noch darüber, ob der Juni-Gipfel - unmittelbar nach der Europawahl und vor Bildung einer neuen Kommission - oder der Oktober-Gipfel über die neuen Zielmarken verhandeln soll. Dass die Debatte mehr als zäh ist, hat in der vergangenen Woche Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) beim EU-Ministerrat in Brüssel bereits festgestellt.

Apple Red

Nun auch in der EU: Patent auf Wassermelonen

Europäisches Patentamt: Panne führt zu neuem Patent auf konventionelle Züchtung. Patent auf Wassermelonen erteilt.

Das Europäische Patentamt (EPA) hat gestern ein Patent auf Wassermelonen für die Firma H. M. Clause erteilt, die zum französischen Konzern Limagrain gehört (EP 1816908). Die Wassermelonenpflanzen sollen mehr Verzweigungen und kleinere Früchte als üblich haben, was nicht als Erfindung bezeichnet werden kann, da sich die entsprechende genetische Veranlagung in der natürlichen biologischen Vielfalt findet. Das Patent erstreckt sich auf das Saatgut, die Pflanzen und die Melonen. Die Pflanzen wurden durch Kreuzung und Selektion erstellt - beides Standardverfahren, die in der Pflanzenzucht üblich sind. Diese Methoden gelten als im Wesentlichen biologische Züchtungsverfahren, die laut den europäischen Patentgesetzen nicht patentiert werden dürfen. Im letzten Jahr hatte das EPA nach heftigen Protesten der Öffentlichkeit verkündet, dass es die Erteilung derartiger Patente stoppen werde, bis zwei Präzedenzfälle entschieden seien, die Brokkoli und Tomaten umfassen. Im Fall der Wassermelone versuchte das EPA die Erteilung zwar zu stoppen, aber technische Verfahrensfehler führten jetzt dennoch zur Erteilung des Patents.

Pistol

Nach der Zahnpasta kommt der Schuh

Sicherheitskontrolle am Flughafen
© Bild: KeystoneAlles wird genau durchleuchtet: Flughafenkontrolle am Ronald Reagan National Airport in Washington. (Archivbild)
Die USA haben Schuhe zum terroristischen Gefahrenherd erklärt. In einem Schreiben an die Fluggesellschaften wird von Extremisten gewarnt, die Sprengstoff in den Schuhen verstecken.

Die USA haben internationale Fluggesellschaften vor einer neuen Terrorbedrohung durch Schuhbomben gewarnt. Es bestehe die Gefahr, dass Extremisten in Schuhen versteckten Sprengstoff an Bord von Passagiermaschinen zu schmuggeln versuchen könnten, hiess es am Mittwoch in einer Erklärung des Heimatschutzministeriums. In einer an Airlines gesandten Notiz habe die Behörde zudem vor Flüssigkeiten und bestimmten Kosmetikartikeln gewarnt, sagte ein Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AP.

Eine konkrete Gefahrenlage liegt offenbar nicht vor. Die jüngste Information fusse auf allgemeinen geheimdienstlichen Erkenntnissen, hiess es. Unmittelbar vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi hatten die USA gewarnt, dass Terroristen versuchen könnten, in Zahnpastatuben versteckte Sprengsätze in Flugzeuge zu schmuggeln.

Kommentar: Abgesehen davon, dass solch eine Entwicklung die Akzeptanz von immer umfassenderen Kontrollen fördert und die Bevölkerung sich daran gewöhnt, ist es womöglich garnicht so verkehrt, sich selbst hin und wieder daran zu erinnern, was die Geheimdienste so alles an Bord schmuggeln wenn es ihnen dient:

Attrappen-Terror: Unterhosenbomber war CIA-Doppelagent