Das Kind der GesellschaftS


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Brasilien: 10 Tote nach Brandanschlag auf Kindergarten, zahlreiche Verletzte

Brandanschlag Kindergarten Brasilien
© AFP 2017 / Alex de Jesus
Noch immer werden viele Opfer des Brandanschlags in einem Kindergarten im Krankenhaus behandelt, einige befinden sich in kritischem Zustand.

Janaúba | Nach dem Brandanschlag auf einen Kindergarten der brasilianischen Stadt Janaúba ist ein weiteres Kind gestorben. Damit stieg die Zahl der Toten auf zehn. Wie die Zeitung "Folha de São Paulo" am Samstag berichtete, erlag ein vier Jahre altes Mädchen in einem Krankenhaus in Belo Horizonte seinen Verletzungen. Ein 50-Jähriger war am Donnerstag in den Kindergarten eingedrungen, hatte Feuer gelegt und mehrere Kinder mit Alkohol übergossen und angezündet.

Zu den Todesopfern zählen acht Kinder, eine Kindergärtnerin und der Täter. Mehrere Kinder und Erwachsene werden noch im Krankenhaus behandelt. Einige befinden sich in kritischem Zustand und werden künstlich beatmet. Der Fall hat das Land erschüttert, Staatspräsident Michel Temer äußerte tiefes Mitgefühl. Am Freitag nahmen zahlreiche Menschen an Trauerfeierlichkeiten teil.

Der Täter hatte acht Jahre als Nachtwächter in der Einrichtung gearbeitet, das Motiv für die Tat war zunächst völlig unklar. Zuvor hatte der Mann das Gespräch mit der Leiterin des Kindergartens gesucht, wie die Polizei berichtete. Zum Zeitpunkt des Angriffs sollen 75 Kinder und 17 Erwachsene in dem Kindergarten gewesen sein. Die Stadt Janaúba liegt rund 980 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro im Bundesstaat Minas Gerais.

dpa

Nuke

Schweden: Noch immer viele radioaktiv verseuchte Wildschweine 31 Jahre nach Tschernobyl

Wildschweine radioaktiv
© CC0
Mehr als 30 Jahre nach dem Unfall von Tschernobyl sind in Schweden immer noch viele Wildschweine radioaktiv belastet. Schwedische Bauern äußern sich nun besorgt über das Wild, das von durch die Katastrophe betroffenen Gebieten kommt. Dies berichtete am Freitag die britische Zeitung "The Telegraph".

So habe die einem an der Grenze der Provinz Uppland und der Stadt Gävle erlegten Wildschwein entnommene Probe ergeben, dass der zulässige Grenzwert der Radioaktivität um mehr als das Zehnfache überschritten sei. Nach den Angaben der Zeitung war das Schwarzwild von einem Territorium gekommen, das vor 31 Jahren durch den radioaktiven Fallout aus Tschernobyl betroffen wurde.

"Das ist die höchste radioaktive Strahlung, die bisher gemessen wurde - 16.000 Becquerel pro Kilogramm", zitiert die Zeitung die schwedischen Forscher.

Die Forscher weisen dabei darauf hin, dass der Boden in einigen Bereichen nahe Gävle immer noch radioaktiv belastet sei. Es könne deswegen schwer sein, die verstrahlten Wildschweine loszuwerden.

Immer mehr Wildschweine sind in Schweden anzutreffen. Sie stellen die Bauern vor große Probleme. Die Wildsäue fressen mit Vorliebe Mais und wühlen ganze Wiesen auf der Suche nach Futter um.

Kommentar:


People

Erster Zwischenfall nach Burka-Verbot: Vollverschleierte attackiert Lehrerin in Wien

Burka, nikab
© AP Photo/ Amr Nabil
Im Wiener Stadtzentrum hat eine 17-jährige Burka-Trägerin am Mittwoch eine Lehrerin brutal angegriffen, berichtet die "Krone".

Die Pädagogin habe die vollverschleierte Minderjährige (die sich als solche nur nach einer Ausweiskontrolle identifizieren ließ) angesprochen, auf das seit 1. Oktober geltende Burkaverbot aufmerksam gemacht und zu einer Abnahme des Gesichtsschleiers aufgefordert.

Die Muslimin habe darauf jedoch mit Desinteresse und Ablehnung reagiert. Im Verlauf des Streits habe die 17-Jährige die Lehrerin zu Boden gestoßen. Eine Zeugin, die sich für die 41-jährige Pädagogin einsetzte, sei ebenfalls gestoßen worden. Dann seien plötzlich weitere 20 Personen - großteils junge Männer - erschienen, die Partei für die Nikab-Trägerin ergriffen und die Lehrerin beschimpft haben.

Alarm Clock

Seltsame Gebäude dürfen zum Glück nicht am Louvre aufgestellt werden

Am 19. Oktober sollte die Riesenskulptur "Domestikator" im Jardin des Tuileries am Pariser Louvre aufgestellt werden - jetzt hat das Museum die Aktion abgesagt.
Atelier Van Lieshout’s “Domestikator”
© Atelier Van Lieshout
Das rund zwölf Meter hohe Kunstwerk des niederländischen Kollektivs Atelier Van Lieshout besteht aus zwei kopulierenden Gebäuden und soll die Unterwerfung der Natur durch den Menschen symbolisieren. Die Skulptur könne "von Besuchern des Parks missverstanden werden", begründete Louvre-Präsident Jean-Luc Martinez die Entscheidung - und verwies auf einen nahegelegenen Spielplatz.

Der Gründer des Künstlerkollektivs Joep van Lieshout nannte den Rückzieher des Museums eine "totale Heuchelei": "Die Skulpur ist nicht wirklich sehr explizit", sagte er der New York Times. "Sie hat eine sehr abstrahierte Form. Es gibt keine Genitalien, sie ist ziemlich unschuldig."


Kommentar: Das ist wirklich eine sehr freie Deutung dieser "Kunst", da die Gebäude sehr deutlich sind.


Kommentar: Es gehört leider zu unserer Realität, dass solche Formen als Kunst anerkannt werden und nicht weiter hinterfragt werden. #

Keine Kunst: "Künstlerin" entblößt sich vor Mona Lisa


Bullseye

Keine Kunst: "Künstlerin" entblößt sich vor Mona Lisa

Paris - Normalerweise gilt alle Aufmerksamkeit im Pariser Louvre ihr - der Mona Lisa. Doch diesmal stand das Werk von Leonardo da Vinci nur an zweiter Stelle.
Louvre
Performance-Künstlerin Deborah de Robertis entblößte sich vor der Mona Lisa. Mit gespreizten Beinen posierte sie vor dem Bild - die Besucher bekamen dabei weit mehr zu sehen, als ihnen lieb war. Das berichtet die "Bild".

"My pussy, my copyright"

Dazu rief die Luxemburgerin: "Mona Lisa, my pussy, my copyright", was übersetzt in etwa so viel heißt wie: "Mona Lisa, meine Muschi, mein Urheberrecht."

Kommentar: Das ist keine Kunst, keine Performance, sondern eine Krankheit, die man in den letzten Jahren immer häufiger zu sehen bekommt.


Nuke

Fukushima: Grundwasser an kilometerweit entfernten Stränden ist überraschend stark verseucht

Fukushima
Auch mehr als sechs Jahre nach dem Atomunfall im Kraftwerk Fukushima Daiichi ist die Katastrophe für Japan noch lange nicht vorbei. Noch immer tritt aus den Reaktoren radioaktives Material aus undichten Stellen und Lecks aus, gelangt in die Atmosphäre, das Grundwasser und den Ozean.

Auch wenn die Strahlenbelastung längst nicht mehr so hoch ist wie direkt nach dem Unglück, sind die Gebiete rund um Fukushima daher nach wie vor stark verseucht. Und Tag für Tag werden sie weiter kontaminiert.

Doch nicht nur in unmittelbarer Nähe des Unfallorts ist die Kontamination groß. Wissenschaftler um Virginie Sanial von der Woods Hole Oceanographic Institution in Massachusetts haben nun eine bisher unbekannte Stelle gefunden, an der sich radioaktives Material in großen Mengen angesammelt hat: an bis zu 100 Kilometer weit entfernten Stränden.

Für eine Untersuchung nahmen die Forscher zwischen 2013 und 2016 Boden- und Wasserproben an acht Stränden, die sich im Radius von rund 100 Kilometern um das Kraftwerk Fukushima Daiichi herum befinden (Fukushima: Bilder aus der atomaren Unterwelt - Roboter filmt geschmolzenen Kernbrennstoff (Video)).

Map

Mindestens 19 Tote in Russland: Bus kollidiert mit Zug

An einem Bahnübergang im russischen Gebiet Wladimir ist in der Nacht auf Freitag ein Bus mit einem Zug kollidiert. Dabei kamen mindestens 19 Menschen ums Leben.

Zug Unfall Russland
Der Unfall ereignete sich Medienberichten zufolge um 03:39 Uhr (Ortszeit). Der Passagierbus aus Kasachstan, in dem sich 56 Menschen befanden, soll auf einem geregelten Bahnübergang stehengeblieben sein. Der Lokomotivführer versuchte demnach, den Zug zu bremsen, konnte ihn aber nicht stoppen.Laut der örtlichen Innenbehörde hatte der Mercedes-Bus einen Schaden.


Bei dem Unfall kamen mindestens 19 Menschen ums Leben.

TV

Rundfunkbeitrag: Klägerin gewinnt vor Bundesverwaltungsgericht

Fernsehen, Rundfunkbeitrag GEZ
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in einem Urteil die Zahlungspflicht für den Rundfunkbeitrag eingeschränkt.

Die Richter stellten fest, daß die Abgabe für Hotel- und Gästezimmer nur in denjenigen Fällen erhoben werden darf, "in denen der Betriebsstätteninhaber durch die Bereitstellung von Empfangsgeräten oder eines Internetzugangs die Möglichkeit eröffnet, das öffentlich-rechtliche Rundfunkangebot in den genannten Räumlichkeiten zu nutzen."

Geklagt hatte eine Hostel-Betreiberin aus Neu-Ulm, die sich weigerte, neben dem allgemeinen Rundfunkbeitrag für Betriebsstätten, den zusätzlichen Beitrag für Gästezimmer zu zahlen. Vor Gericht gab sie an, keine Zimmer mit Fernsehern, Radios oder Internetempfang zu vermieten. In den Vorinstanzen war die Klage noch erfolglos geblieben.

Kommentar:


Pistol

Mehr als 50 Tote und 400 Verletzte bei Schießerei auf Konzert in Las Vegas

Der Todesschütze von Las Vegas soll mit seinem Angriff mindestens 50 Menschen getötet und mehr als 400 verletzt haben. Nie zuvor gab es in den Vereinigten Staaten bei einem derartigen Verbrechen mehr Opfer.

Las Vegas concert shooting
© David Becker/Getty Images
Ein Todesschütze hat bei einem Musikfestival in der amerikanischen Touristenmetropole Las Vegas mindestens 50 Menschen umgebracht und mehr als 400 verletzt. Das teilte die Polizei am Montag im Bundesstaat Nevada mit. Nie zuvor in der Kriminalgeschichte der Vereinigten Staaten kamen bei einem derartigen Verbrechen mehr Menschen ums Leben.

Laut Polizei feuerte der Schütze am Sonntag gegen 22.00 Uhr (Ortszeit) vom 32. Stockwerk des Hotels Mandalay Bay an der berühmten Casino-Meile aus auf Besucher des Konzerts. Zur Tatzeit sollen rund 30.000 Besucher dort gewesen sein. Die Polizei berichtete weiter, sie habe den mutmaßlichen Täter identifiziert. Entgegen vorheriger Berichte war der mutmaßliche Schütze laut BBC bereits tot, als die Polizei das Zimmer stürmte. Die Polizei geht davon aus, dass er sich das Leben genommen hat. Es soll es sich um den 64 Jahre alten Stephen Paddock aus der Stadt Mesquite, rund 120 Kilometer nordöstlich von Las Vegas, handeln.

"Wir glauben, dass es ein Einzeltäter ist. Ein einsamer Wolf", sagte Bezirks-Sheriff Joe Lombardo am Montagfrüh. Er teilte weiter mit, dass in dem Hotelzimmer, von dem aus der Schütze auf Konzertbesucher feuerte, mehrere Waffen gefunden worden seien. Die Begleiterin des Täters, nach der zunächst gesucht worden war, sei gefunden worden. Die Polizei geht laut "CNN" nicht davon, dass sie etwas mit dem Angriff zu tun hat.

Kommentar: Video vom Ort des Geschehens:




V

Tausende Hongkonger demonstrieren am Nationalfeiertag gegen Peking

Demonstration HongKong
© ReutersTausende Hongkonger demonstrieren am Nationalfeiertag gegen Peking
Tausende Hongkonger haben am chinesischen Nationalfeiertag gegen Pekings wachsende Einflussnahme in der autonom regierten Sonderverwaltungsregion demonstriert. Die Demonstranten beklagten eine zunehmende Beschränkung der politischen Freiheiten in der asiatischen Finanz- und Wirtschaftsmetropole. Der Protest richtete sich auch gegen Justizminister Rimsky Yuen, dem die Protestler die Inhaftierung der drei Führer der "Regenschirmbewegung" Joshua Wong, Nathan Law und Agnes Chow vorwarfen.

Die "Regenschirm-Proteste", die im Jahr 2014 weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatten, hatten sich gegen einen Ende August 2014 vom Nationalen Volkskongress in Peking gefassten Beschluss gewendet, nach dem die Kandidaten für das Amt des Hongkonger Verwaltungschefs vor der Abstimmung von einem staatlichen Komitee genehmigt werden sollten.