Das Kind der GesellschaftS


Life Preserver

Massenschlägerei in Pforzheim fordert mehrere Verletzte

Am Samstagmorgen, um 05.41 Uhr, wurde über Notruf eine Schlägerei in Pforzheim am Waisenhausplatz, gemeldet, an der 20 Personen beteiligt sein sollten. Darüber berichtet die Polizei in einer Mitteilung an die Presse.
polizeiwagen, polizei symbolfoto
© Flickr/Maid Meid
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort, konnte vor einer dortigen Diskothek ein 33-jähriger Mann aus Maulbronn mit einer stark blutenden Wunde am linken Arm angetroffen werden. In der Blumenstraße wurde ein verletzter 29-jähriger Mann aus Calw mit freiem Oberkörper festgestellt. Dieser war teilweise bewußtlos, da er mehrere Schläge gegen den Kopf erhalten hatte.

Nach ersten Ermittlungen kam es zwischen den beiden Männern zu einem Streit mit körperlicher Auseinandersetzung in deren Verlauf der 29-jährige ein Messer zog und dem 33-jährigen die Verletzung am Arm zufügte.

Nuke

Fukushimas Hiobsbotschaften: Radioaktive Fische erreichen nordamerikanische Westküste

Der japanische Premierminister Shinzo Abe
© Reuters"Alles im grünen Bereich": Der japanische Premierminister Shinzo Abe während einer Wahlkampftour im Hafen von Soma Haragama, Präfektur Fukushima , Japan, 2. Dezember 2014.
Verstrahlte Fische erreichen die USA und Kanada. Ein untrügliches Zeichen, dass die nukleare Katastrophe von Fukushima den Pazifik verseucht. Strahlenmessungen im Unglückreaktor erreichten im Februar neue Höchstmaße, die selbst Roboter versagen ließen.

Im Frühjahr 2011 führten ein Erdbeben der Stärke neun und ein anschließender Tsunami zu einer nuklearen Katastrophe an der japanischen Ostküste, nördlich von Tokio. Bilder wie aus einem Endzeitfilm erinnern an den dunkelsten Tag in der jüngeren japanischen Geschichte, an dem 18.000 Menschen ihr Leben ließen. Die Folgewirkung der Katastrophe war unter anderem eine schwere Havarie im Atomkraftwerk von Fukushima.

Hunderttausende mussten ihre Heimat verlassen und kämpfen seither um Unterstützung vonseiten der japanischen Regierung. Die Betreiberfirma Tepco geriet in die Kritik, nicht genügend Sicherheitsvorkehrungen getroffen zu haben und die Lage bis heute zu beschönigen.

Zeugnisse der Strahlung erreichten nun die amerikanische Ostküste. Erstmals seit dem Unglück wurden radioaktiv belastete Fische aufgefunden, deren Populationen mutmaßlich aus dem japanischen Katastrophengebiet stammen. Bei der Beschädigung des Reaktors in Fukushima trat Cäsium-134 aus, eine radioaktive Chemikalie, die sich nun an der Küste der USA und Kanadas wiederfindet. Cäsium-134 existiert in der Natur nicht und ist eine reine Kreation von Menschenhand.

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Vader

Menschenrechtsorganisation: US-Navy SEALs schossen im Jemen bewusst auf Zivilisten, auch Frauen und Kinder

US-Soldaten
© Reuters
Schwere Vorwürfe an die Adresse der von Saudi-Arabien angeführten Koalition gegen die Huthi-Rebellen im Jemen erhebt Kim Sharif, Direktor von Human Rights for Yemen, im Interview mit RT. Der Terror, so Sharif, gehe von Riad aus. Er sei deren Machtinstrument.

Seit März 2015 führt eine von Saudi-Arabien und den USA sowie Großbritannien unterstützte Militärkoalition im Jemen einen blutigen Krieg gegen die Iran-nahen Huthi-Rebellen. Bislang starben in dem Konflikt 10.000 Menschen, darunter vor allem Zivilisten. Von westlichen Politikern und Medien weitgehend unbeachtet, herrscht im Jemen nun auch eine Hungersnot. RT führte ein Interview mit dem jemenitischen Menschenrechtler Kim Sharif, Direktor von Human Rights for Yemen, über die aktuelle Situation.

RT: Warum feiern die westlichen Medien die US-Luftschläge, versäumen es aber, die zivilen Opfer zu erwähnen? Immerhin protestierten sie lautstark gegen die zivilen Opfer aufgrund des russischen Einsatzes in Syrien. Worin liegt der Unterschied?

Kim Sharif: Es handelt sich um absolute Heuchelei seitens der so genannten Internationalen Gemeinschaft. Es geht dabei um geopolitische Interessen, die auch auf die jemenitischen Gewässer in den südlichen Regionen des Landes abzielen.

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No Entry

"Spiegel will Putin mit Trump-Frisur darstellen": Verständliche Verärgerung über geschmacklose Hetze im Netz

Matroschka Putin Trump
© AFP 2016/Alexander Nemenov
Als ob das letzte Cover mit Trump als Henker nicht gereicht hätte: Auf der kommenden „Spiegel“-Titelseite wird der russische Präsident Wladimir Putin nun mit der berühmten Frisur seines US-Amtskollegen Donald Trump erscheinen. Die Meinung im Internet ist geteilt, die Mehrheit zeigt für eine solche Art Humor kein Verständnis.
Der neue SPIEGEL ist da — ab jetzt zum Download und ab morgen überall, wo es Zeitschriften gibt. https://t.co/5alsLEJKDF pic.twitter.com/x4Jk0BoVM9

— DER SPIEGEL (@DerSPIEGEL) 3 марта 2017 г.
„Der Doppelregent: Wie viel Putin steckt in Trump?“ - mit diesem Titel und Putin mit Trumps Frisur und Augenbrauen wird die März-Ausgabe des „Spiegels“ erscheinen. Offenbar werden in den Artikeln die angeblichen „Connections“ Trumps zu Moskau und der ebenso angeblichen Einflussnahme auf die US-Wahlen thematisiert.


Kommentar:


Bulb

USA: 22 Menschen bei Zusammenstößen zwischen Trump Anhängern und Gegnern festgenommen

Am Samstag haben in den USA zahlreiche Kundgebungen für und gegen die Politik des 45. Präsidenten stattgefunden, meldet RIA Nowosti. Die Anhänger von Donald Trump zogen durch insgesamt 50 Städte, darunter New York, Nashville, Boston, Denver und Miami. Die Aktion hieß March 4 Trump (auf Deutsch „Marsch für Trump“) und spielte auf das Datum, den 4. März, an. In Kalifornien und Minnesota kam es zu einzelnen Zusammenstößen.
USA
© ReutersUS-Polizei nimmt 22 Menschen bei Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern von Donald Trump fest
Die heftigsten Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern des 45. Präsidenten ereigneten sich in Berkeley (Kalifornien) und Saint Paul (Minnesota). Nach Angaben der Nachrichtenagentur Associated Press nahm die US-Polizei in mehreren Städten insgesamt rund 20 Aktivisten fest. Die Bewegung March 4 Trump war eine Reaktion der Anhänger von Donald Trump auf eine Serie von Protesten, die regelmäßig seit der Amtseinführung des Staatschefs am 20. Januar landesweit stattfinden.

Dollar Gold

Untersuchung: Jede zweite Firma hat Mitarbeiter mit Migrationshintergrund

Chinese clothing factory worker
© Imaginechina/AP
Viele deutsche Firmen stehen Mitarbeitern mit ausländischen Wurzeln offen gegenüber. Über die Hälfte der Unternehmen - 57 Prozent - beschäftigt aktuell Menschen mit Migrationshintergrund oder hat dies in den vergangenen fünf Jahren getan, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft für das Bundesfamilienministerium zeigt. Bei den Großunternehmen hätten gar 92 Prozent gemischte Belegschaften, heißt es. Die Umfrage zeige, dass Unternehmen sehr gute Erfahrungen mit einer interkulturellen Belegschaft gemacht haben, sagt Familienministerin Manuela Schwesig.

dpa

Kommentar: Oftmals übernehmen viele Migranten die unbeliebten und harten Produktionsarbeiten.


V

Von Hungerstreik bis Haft: Deutsche Widerstandsbewegung gegen GEZ wächst an

ZDF, deutsches Fernsehen
© AFP 2016/ Joe Klamar
Immer mehr Menschen in Deutschland sehen es nicht mehr ein, Rundfunkgebühren zu bezahlen. Mit ihrem Protest gehen sie an die Öffentlichkeit und Manche sind sogar bereit, für ihre Sache in den Hungerstreik zu treten oder ins Gefängnis zu gehen. Beim Staat stoßen sie bisher aber auf taube Ohren.

Mit einer Gebühr von 17,50 Euro soll jeder deutsche Haushalt den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk unterstützen, der wiederum die „Grundversorgung“ mit Information sicherstellen soll. Aber was ist, wenn man gar keine öffentlich-rechtlichen Medien konsumiert und noch nicht einmal einen Fernseher besitzt? Dann zahlt man trotzdem. Und bei Zuwiderhandlung kann es schlimme Konsequenzen geben.

Für einiges Medienecho hat der Fall der „GEZ-Rebellin“ Sieglinde Baumert letztes Jahr gesorgt. Die 46-jährige wurde im Februar 2016 wegen Nichtzahlung des Rundfunkbeitrags auf ein Vollstreckungsersuchen des MDR hin inhaftiert und verbrachte 61 Tage in der JVA Chemnitz.

Kommentar:


Che Guevara

Klare Botschaft an den Rothschild-Banker: Französischer Präsidentschaftskandidat Macron wieder Opfer einer Eierattacke in Paris

Eierattacke auf französischen Präsidentschaftskandidaten Macron
Eierattacke auf französischen Präsidentschaftskandidaten Macron
Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron ist gestern bei der jährlichen Agrarmesse in Paris Opfer einer Eierattacke geworden. Der ehemalige Wirtschaftsminister stand neben einem Schafsgehege, als eine Person in der Menge, die ihn umgab, ein Ei auf den ehemaligen Rothschild-Banker warf. Bereits 2016 wurde Macron zur Zielscheibe von Eierwerfern, die gegen die Arbeitsrechtsreformen protestierten.

Macron ist besonders für seine unternehmerfreundliche und wirtschaftsliberale Politik bekannt und teilweise verhasst. Nachdem im letzten Jahr bekannt wurde, dass er zu wenig Steuern bezahlt hatte, forderten einer Umfrage zufolge 52 Prozent der Franzosen seinen sofortigen Rücktritt. Das letzte Jahr war in Frankreich durch massive Proteste gezeichnet, vor allem von Gegnern der Arbeitsrechtsreformen sowie von Landwirten. Beide Protestlager erlebten die Regierungspolitik als eine einseitige zu Gunsten der großen Unternehmen und Banken, hingegen zu Lasten des "kleinen Mannes".

Light Sabers

Fahrlässige Tötung? Rentner wird zu heiß gebadet und stirbt

Die Staatsanwaltschaft Halle ermittelt gegen zwei Mitarbeiterinnen eines Pflegeheims in Beyernaumburg im Kreis Mansfeld-Südharz. Die Frauen sollen einen Mann in einem Pflegeheim zu heiß gebadet haben. Die Obduktion ergab, dass der Mann an den schweren Verbrühungen gestorben ist.
badewanne
© MDR
Die Staatsanwaltschaft Halle ermittelt gegen zwei Mitarbeiterinnen eines Pflegeheims in Beyernaumburg in der Einheitsgemeinde Allstedt. Ihnen wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Das hat der Sprecher der Staatsanwaltschaft Halle, Klaus Wiechmann, dem MDR bestätigt.

Die beiden Pflegerinnen sollen Ende Februar einen halbseitig gelähmten Mann viel zu heiß gebadet haben. Der 79-Jährige erlitt schwere Verbrühungen. Er konnte wegen eines Schlaganfalls nicht sprechen und somit keine Hilfe rufen. Als die Pflegerinnen den Vorfall bemerkten, wurde ein Notarzt gerufen. Er hat den Mann in eine Spezialklinik nach Halle bringen lassen, wo er etwa eine Woche später verstarb. Die Obduktion ergab, dass der Mann an den schweren Verbrühungen gestorben ist.

Clock

Junger Mann ersticht seine Großmutter und anschließend überfährt er zwei Polizisten auf der Flucht

Jan G. hat inzwischen gestanden, dass er seine Großmutter tötete und die beiden Polizisten überfuhr. Auch zum Tatmotiv sagte er aus.
jan g.
© dpa/privat (B.Z.-Combo)
Wie die B.Z. aus Ermittlerkreisen erfuhr, soll Jan G. Geld von seiner Großmutter gefordert haben. Die 79-Jährige lehnte diese jedoch ab. Da kam es zur der Bluttat. Der 24-Jährige stach der Rentnerin in den Hals. Marianne G. erlag später ihren Verletzungen.

Die Tat gestand der Killer am Mittwoch in Vernehmungen. Ebenso, dass er auf seiner Flucht die beiden Polizisten an einer Kontrollstelle in Oegeln überfuhr. Als Motiv habe der 24-Jährige angegeben, er habe Angst gehabt von den Beamten erschossen zu werden, wenn er gestoppt werden würde, sagte Staatsanwältin Ricarda Böhme.

In allen Fällen nehmen die Ermittler Mord aus niedrigen Beweggründen an.

Laut Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) leidet Jan G. an einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung. Eine vorläufige Unterbringung in die Psychiatrie wurde daraufhin angeordnet.