Perfluoroktansäure möglicherweise ein Risiko für die Leber

© mika/otolia.comPerfluoroktansäure kann aus der Beschichtung von Backpapier in Lebensmittel übergehen und möglicherweise ein Gesundheitsrisiko darstellen.
Bestandteile der Beschichtung für zahlreiche Verbraucherprodukte wie Kochgeschirr, Backpapier oder Butterbrotpapier schädigen möglicherweise die Leber. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zufolge wurde Perfluoroktansäure (PFOA) von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als
reproduktions- und lebertoxisch bewertet. Weitere Untersuchungen müssen nun das Risiko für Verbraucherinnen und Verbraucher klären.
In dem Forschungsprojekt „Molekulare Mechanismen der Toxizität von Perfluoroktansäure (PFOA)“, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, untersuchen Wissenschaftler des BfR, welche Risiken PFOA tatsächlich mit sich bringen. Diese werden als
Industriechemikalie hauptsächlich bei der Herstellung von Fluorpolymeren (z.B. Polytetrafluorethylen, PTFE) eingesetzt. Die Fluorpolymere sind ihrerseits als schmutz-, wasser- und fettabweisende Beschichtung bei zahlreichen Verbraucherprodukten zu finden, darunter zum Beispiel auch Backpapier und Butterbrotpapier.
„Über den Kontakt dieser Produkte mit Lebensmitteln kann PFOA als Kontaminante in Lebensmittel gelangen und wird dann mit verzehrt“, so der Hinweis des BfR.
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