Gesundheit & WohlbefindenS


Laptop

Homeoffice: Zu Hause arbeitende Mitarbeiter sind glücklicher und produktiver

Wer zu Hause ist, liegt auf der faulen Haut. Noch immer gibt es viele Vorurteile gegenüber der Heimarbeit. Doch eine neue Studie zeigt, dass sie unbegründet sind. Zu Hause ist man produktiver.
Homeoffice,Internet
© Die WeltMehr Flexibilität bei der Arbeitszeit: Arbeitgeberverbände fordert statt einer Tageshöchstgrenze eine Wochenarbeitszeit. Wer an einigen Tagen mehr arbeitet, soll dafür bis zu einen Tag frei bekommen.
Das Radio dudelt, und die Sonne scheint auf den Schreibtisch mit dem Laptop. Im Hintergrund läuft die Waschmaschine. Die Mittagspause kann man nutzen, um sie auszuräumen. Bis dahin ist die Pressemitteilung fertig geschrieben und an den Chef gemailt. So stellt man sich effiziente Arbeit vor. Man muss nicht extra ins Büro fahren, um sein Arbeitspensum zu schaffen, sondern kann direkt zu Hause loslegen.

In vielen Branchen ist es möglich und üblich, von zu Hause aus oder an einem mobilen Arbeitsplatz zu arbeiten. Allerdings haben immer noch viele Chefs Vorurteile. Sie befürchten, dass die Angestellten faul sind, nicht erreichbar oder unmotiviert und isoliert vom restlichen Team arbeiten. Das ist aber eine unbegründete Angst, wie eine neue Studie zeigt, die im Magazin Forbes veröffentlicht wurde. Angestellte im Homeoffice sind nämlich nicht nur zufriedener als ihre Kollegen im Büro. Wer zu Hause oder an einem anderen Ort sitzt, arbeite außerdem produktiver.

Kommentar:


Clock

Volkskrankheit: Schlafstörungen führen zur Verschlechterung des Gedächtnisses

Schlafstörungen führen zu Gedächtnisproblemen, schreibt die Zeitschrift Science unter Bezugnahme auf die Forschungsergebnisse einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern.
gehirn, gedächtnis
© Flickr/ A Health Blog
Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher nach mehreren Versuchen mit Mäusen. Zuerst wurden den Mäusen im Laufe von mehreren Tagen zwei Objekte gleicher Form gezeigt. Eines der beiden Objekte wurde jedoch ständig ausgewechselt. Die Mäuse haben viel mehr Zeit für das Untersuchen des neuen Objektes gebraucht, was den Wissenschaftlern zufolge von Erinnerungsfähigkeiten der Tiere zeugt.

Kommentar:


Pills

Schmerzmittel Paracetamol senkt das Mitgefühl für andere Menschen

Forscher stellen fest: Paracetamol macht Menschen unsensibel
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© sudok1/fotolia.comWohl kaum ein Schmerzmittel wird in Deutschland so oft verwendet wie Paracetamol. Forscher haben nun eine bisher unbekannte Nebenwirkung beobachtet: Das Medikament schwächt unser Mitgefühl.
Wohl kaum ein anderes Medikament ist in deutschen Haushalten so oft zu finden, wie Paracetamol. In der Vergangenheit ist das Mittel oft wegen unerwünschten Nebenwirkungen in die Kritik geraten. Forscher haben nun eine weitere - bislang unbekannte - Wirkung festgestellt: Paracetamol schwächt unser Mitgefühl.

Kommentar: Hier andere Artikel zum Thema:


Cell Phone

Welchen Einfluss Smartphones auf das menschliche Gehirn haben

44 Millionen Deutsche nutzen ein Smartphone, sei es als Terminplaner, zur Navigation, als Wecker oder um Notizen abzurufen. Früher mussten sich Menschen Telefonnummern einprägen, heute kennen viele ihre eigene Nummer nicht. Wer im Alltag einem Problem begegnet, der googelt die Lösung auf dem Smartphone. Kritiker sehen in dieser Abhängigkeit eine große Gefahr und betiteln sie als digitale Demenz.

Internet, Strahlung
© thinkstock.com,CandyBoxImagesMehrere Stunden täglich nutzen Verbraucher Geräte mit Internetzugang, um mehr oder weniger wichtige Aufgaben zu erledigen.
Die Putzfrau, der Geschäftsführer, die Musiklehrerin - praktisch jeder ist heutzutage online. Das Smartphone ist für die Mehrheit das Portal ins Internet. Mehrere Stunden täglich nutzen Verbraucher das Gerät, um mehr oder weniger wichtige Aufgaben zu erledigen. Zu den Nutzergruppen zählen auch Jugendliche und Kinder - und darin sehen Hirnforscher und Psychologen wie Manfred Spitzer eine große Gefahr.

Kommentar: Ein anderer, hier nicht erwähnter, jedoch umso wichtiger Aspekt ist die Strahlung, die von diesen Geräten ausgeht, die sich sehr negativ auswirkt.


TV

Noch ein Grund mehr, den Fernseher rauszuschmeißen

Zu langes und dauerndes Sitzen ist ungesund - das ist ja nichts Neues. Und es ist auch bekannt, dass dieses Verhalten zu Problemen an Herz und Kreislauf führen kann. In meinem Beitrag „Wer rastet der rottet“ gehe ich genauer darauf ein.
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Unlängst hatten japanische Wissenschaftler einen besonderen Effekt nachgewiesen: Stundenlanges Fernsehen erhöht das Risiko einer Lungen-Embolie um das Vielfache.

Durch den Bewegungsmangel entstehen Thromben in den Bein-Venen (siehe auch Thrombose). Wenn sich diese Blutgerinnsel lösen, gelangen sie in die Herzkranzgefäße und besonders den Lungenkreislauf. Dort verstopfen die Thromben Gefäße und lösen die lebensbedrohliche Krankheit aus.

Kommentar: Ein besonders wichtiger Grund, dem Fernsehen lieber adé zu sagen, ist natürlich die Tatsache, dass wir währenddessen in einen Zustand leichter Hypnose fallen (Beta-Hirnwellen) und demnach sehr empfänglich für Suggestionen und Einflüsse aller Art sind, was sich durch das (bewusst?) volksverdummende TV-Programm sehr nachteilig auswirken kann.


Dollar

US-Pharma will flächendeckendes Screening: "Ein Gesunder ist nur ein Kranker, der noch nicht lange genug untersucht wurde"

Depressionen sind mehr als nur eine permanent schlechte Laune. Depressionen sind oft sogar eine schwere Krankheit. Im Beitrag „Depressionen“ gehe ich darauf ja näher ein. Und Schätzungen zufolge sollen rund 60 % aller Suizide auf das Konto der psychischen Störung gehen. Doch schon mittelgradige Depressionen schränken die Lebens-Qualität der Patienten enorm ein. Daneben ist auch der wirtschaftliche Schaden immens, denn Depressive erbringen am Arbeitsplatz nicht die „gewünschte“ Leistung. In den USA wird dieses Produktivitäts-Defizit auf 23 Milliarden Dollar geschätzt.
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© iStock
Ein US-amerikanischer Verband von Fachleuten des Gesundheits-Systems fordert deswegen ein flächendeckendes Screening ihrer Landsleute auf Depressionen. Die Experten des US Preventive Services Task Force (USPSTF) stützen ihren Vorschlag auf mehrere Begleit-Aspekte depressiver Krankheitsbilder. Denn bei vielen depressiven Patienten wird die Krankheit gar nicht diagnostiziert, wodurch sie auch nicht in den Genuss einer Therapie kommen. Ein Grund dafür ist, dass die Kranken sich nur ungerne offenbaren, weil das Thema „Depression“ immer noch mit einem gesellschaftlichen Tabu belegt ist. Daher sprechen Betroffene ihr Leiden auch beim Arzt selten an. Nach Meinung der USPSTF müssten Mediziner effektivere Frage-Techniken erlernen, um Depressionen besser zu erkennen. Oft übersehen Ärzte auch, dass sich die pathologische Schwermut hinter körperlichen Beschwerden verstecken kann. Bei diesen larvierten Depressionen äußert sich die Erkrankung zum Beispiel in Rückenschmerzen, Bauchschmerzenoder Herzproblemen. Dass diese Zusammenhänge ganz konkret sind, habe ich z.B. in Beiträgen wie: Depression und Herzinfarkte oder Rückenschmerzen und Depressionen versucht zu zeigen.

Clock

Studien zur Zeitumstellung: Anstieg von Herzinfarkten und Schlaganfällen

Cartoon Zeitumstellung
Meinungsumfragen zufolge lehnen viele Deutsche die Zeitumstellung auf die „Sommer“-Zeit als unnützen „Zirkus“ ab. Nicht nur wegen des mangelnden Erfolges bei der Energie-Einsparung, sondern auch wegen der Befindlichkeitsstörungen, die die „geklaute“ Stunde im Frühjahr hervorruft. Ärzte die sich mit der Materie beschäftigen (Chronomediziner) aber auch Chronobiologen warnen vor einer Irritation der „Inneren Uhr“ mit negativen psychischen und physischen Auswirkungen.

Nachdem in Studien ein Anstieg von Herzinfarkten nach der Zeitumstellung gezeigt wurde, fand ein finnischer Wissenschaftler auch eine Zunahme der Schlaganfälle. Dr. Jori Ruuskanen von der Universität in Turku kam dem Phänomen auf die Spur. Fast 12.000 Menschen beobachtete der Forscher in 3 Gruppen während eines 5-Wochen-Zeitraumes um die Woche herum, in der die Zeitumstellung stattfand. Die Untersuchung wiederholte der Skandinavier in 10 aufeinanderfolgenden Jahren - und das ist schon bemerkenswert.

Kommentar:


X

Luftverschmutzung nimmt bedrohliche Ausmaße an: 80 Prozent der Weltbevölkerung betroffen

Luftverschmutzung steigt weiter und nimmt bedrohliche Ausmaße an
Luftverschmutzung Stadtleben, Umweltverschmutzung
© Ralf Geithe/fotolia.comIn der heutigen Zeit nimmt die Umweltverschmutzung immer weiter zu. So ist zum Beispiel die Luftverschmutzung ein großes Problem für die Bewohner von Städten. Die Werte der Verschmutzung sind dort oft so hoch, dass eine Bedrohung für unsere Gesundheit entsteht, die Millionen von Menschen jährlich das Leben kostet.
Mehr als 80 Prozent der Menschen auf der Welt leben in Städten, deren Luftverschmutzung eine gefährliches Niveau erreicht hat. Forscher von der WHO fanden heraus, dass jedes Jahr etwa drei Millionen Menschen jährlich vorzeitig versterben, weil sie starker Luftverschmutzung ausgesetzt sind.

Immer mehr Menschen auf der Welt leben in schnell wachsenden Städten. Es ist nicht verwunderlich, dass in solchen Gegenden die Luftverschmutzung immer weiter zunimmt. Forscher von der Weltgesundheitsorganisation WHO fanden jetzt bei einer Untersuchung heraus, dass mehrere Millionen Menschen jedes Jahr an den Auswirkungen der verschmutzten Luft sterben. Besonders stark ist die Luftverschmutzung dabei in Ländern mit mittlerem oder niedrigem Einkommen. Die Wissenschaftler veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in einer Pressemitteilung.

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Document

Dänische Studie: Leicht Übergewichtige leben länger als Schlanke

Dicke haben heute eine geringere Sterblichkeit als Normalgewichtige
Übergewicht, abnehmen, schlank
© BillionPhotos.com/fotolia.comEine neue Studie zeigte nun, dass Dicke heute länger leben als Schlanke.
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Übergewicht und Adipositas ungesund sind. Trotzdem zeigt eine neue Studie aus Dänemark, dass dicke Menschen heute länger leben als Schlanke. Die Forscher haben Daten von über 100.000 Bürgern ausgewertet.

Dicksein ist ungesund

Untersuchungen zufolge kostet Übergewicht viele Lebensjahre. Wer zu viel wiegt, hat demnach ein höheres Risiko für Folge- oder Begleiterkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose (Arterienverkalkung),Fettstoffwechselstörungen, koronare Herzkrankheiten wie Herzinfarkt bis hin zu bestimmten Krebserkrankungen. Drei von vier Betroffenen entwickeln solche Folgekrankheiten. Andererseits zeigte eine Studie vor kurzem, dass übergewichtige Menschen nicht unbedingt ungesünder leben. Der Body-Mass-Index (BMI) sagt laut den Wissenschaftlern der University of California in Los Angeles (USA) nur wenig über unsere Gesundheit aus. Und schwedische Forscher berichten nun, dass Dicke heute sogar länger leben als Schlanke.

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Info

Yoga in Verbindung mit Meditation: Verbessert Gedächtnis und vermindert Alzheimer-Auswirkungen

Yoga mit Meditation hilft besser bei Gedächtnisproblemen als reines Gedächtnistraining
Yoga
© Robert Kneschke/fotolia.comDie indische Lehre Yoga wird auch in Europa immer beliebter. Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen (Darshanas) der indischen Philosophie. Einige meditative Formen von Yoga legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen.
Yoga und Meditation werden viele positive Auswirkungen nachgesagt, unter anderem die Erreichung des inneren Friedens und die Steigerung der Flexibilität des Körpers. Wissenschaftler fanden jetzt heraus, dass diese Beschäftigungen auch bei Gedächtnisproblemen im Alter helfen können und sogar die emotionalen und kognitiven Probleme von vorangeschrittenen Alzheimer-Erkrankungen vermindern.

Forscher von der University of California (UCLA) stellten jetzt bei einer Untersuchung fest, dass bereits ein Yogakurs über einen Zeitraum von drei Monaten ausreicht, um negative Auswirkungen und kognitive Probleme von Alzheimer und anderen Arten der Demenz zu senken. Außerdem helfen Yoga und Meditation älteren Teilnehmern bei Gedächtnisschwierigkeiten. Die Experten veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Journal of Alzheimer’s Disease.

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