Wer zu Hause ist, liegt auf der faulen Haut. Noch immer gibt es viele Vorurteile gegenüber der Heimarbeit. Doch eine neue Studie zeigt, dass sie unbegründet sind. Zu Hause ist man produktiver.

© Die WeltMehr Flexibilität bei der Arbeitszeit: Arbeitgeberverbände fordert statt einer Tageshöchstgrenze eine Wochenarbeitszeit. Wer an einigen Tagen mehr arbeitet, soll dafür bis zu einen Tag frei bekommen.
Das Radio dudelt, und die Sonne scheint auf den Schreibtisch mit dem Laptop. Im Hintergrund läuft die Waschmaschine. Die Mittagspause kann man nutzen, um sie auszuräumen. Bis dahin ist die Pressemitteilung fertig geschrieben und an den Chef gemailt. So stellt man sich effiziente Arbeit vor. Man muss nicht extra ins Büro fahren, um sein Arbeitspensum zu schaffen, sondern kann direkt zu Hause loslegen.
In vielen Branchen ist es möglich und üblich, von zu Hause aus oder an einem mobilen Arbeitsplatz zu arbeiten. Allerdings haben immer noch viele Chefs Vorurteile. Sie befürchten, dass die Angestellten faul sind, nicht erreichbar oder unmotiviert und isoliert vom restlichen Team arbeiten. Das ist aber eine unbegründete Angst, wie eine neue Studie zeigt, die im Magazin
Forbes veröffentlicht wurde. Angestellte im Homeoffice sind nämlich nicht nur zufriedener als ihre Kollegen im Büro. Wer zu Hause oder an einem anderen Ort sitzt, arbeite außerdem produktiver.
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