Schon winzigste Mengen des berüchtigten Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat (besser bekannt als Roundup) führen zu DNA-Schäden.

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Roundup (Glyphosat) ist ein umstrittenes Herbizid vom wohl unbeliebtesten Weltkonzern weit und breit: Monsanto. Von der Chemikalie werden jährlich Millionen Tonnen auf den Feldern der konventionellen Landwirtschaft ausgebracht. Roundup belastet jedoch die Ökosysteme unserer Erde sowie viele Tier- und Pflanzenarten. Auch ist nicht geklärt, ob der Stoff beim Menschen krebserregend wirken kann. Bei Tieren jedoch ist dies zweifellos der Fall - und zwar schon bei minimalen Glyphosatmengen. Dennoch wünschen viele Länder, dass die Zulassung für das Mittel verlängert wird.
Wenn nicht Roundup, was dann?Am 6. Juni 2016 wurde in Brüssel von Vertretern der Staaten über die
Verlängerung der Glyphosat-Zulassung abgestimmt. Die benötigte Mehrheit kam jedoch nicht zustande, so dass in naher Zukunft eine weitere Abstimmung stattfinden wird.
Die meisten EU-Länder sind dafür, dass
Roundup -
Monsantos Unkrautvernichtungsmittel mit dem
Wirkstoff Glyphosat - weiterhin im Einsatz bleibt. Einige Länder sind zwiegespalten und enthalten sich lieber, wie z. B. Deutschland, Frankreich oder Italien.
Früher oder später wird Roundup wieder auf die Felder gesprüht werden - und wenn es nicht Roundup ist, zu welchen Giften werden die Landwirte dann greifen? Vielleicht zu noch viel stärkeren Geschützen? Zu Mischungen, deren Auswirkungen man noch weniger kennt als die von Roundup?
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