PuppenspielerS


Bulb

China kritisiert internationale Medien: Tendenziöse Berichterstattung und Heuchelei

Peking greift öffentlich zu deutlichen Tönen gegenüber der US-Politik im Südchinesischen Meer. Dies ist auch deshalb ungewöhnlich, weil der Besuch von Außenminister Wang Yi in den USA bevorsteht. Das Außenministerium betonte, dass die chinesischen Einsätze in der Region ähnlich selbstverständlich sind wie US-Streitkräfte auf Hawaii und kritisierte in diesem Kontext die einseitige mediale Berichterstattung im Westen, die China Militarisierung vorwerfe, aber US-Aufrüstung in der Region ignoriert.

China
© Reuters
Am Mittwoch kritisierte die chinesische Regierung die Berichterstattung von internationalen Medien über die Aufrüstung im Südchinesischen Meer. Demnach verschweigen Journalisten bei ihren Berichten, dass „andere Beteiligte“ in der Region Radaranlagen und Waffen stationieren.

Stattdessen würden die Medienberichte einseitig China angreifen, wenn das Land ebenfalls Kampfflugzeuge und Radarstationen an der strategischen Wasserstraße installiert. Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Hua Chunying, betonte, dass von chinesischer Seite aus keinerlei völkerrechtliche Unklarheiten bezüglich des Status der Paracels-Inseln bestehen. Insofern kann die Volksrepublik auf ihrem Gebiet stationieren, was auch immer sie für richtig halte.


Kommentar: Für die USA und Co. sind Doppelstandards, Heuchelei und einseitige Berichterstattung die Norm...


Kommentar: In der Tat!


Snakes in Suits

Wahnsinn: Türkischer Premier spricht vom russischen Terrorgürtel, der den IS unterstützt

Der türkische Ministerpräsident glänzt erneut mit einer genialen politischen Analyse: "Russland, das syrische Regime, Daesh und die YPG arbeiten zusammen und wollen einen Terrorgürtel an der Südgrenze der Türkei etablieren." Sharmine Narwani, Analistin aus dem Libanon, erklärt den versteckten Humor von Ahmet Davutoglu.
Davutoglu
© Reuters"Wo ist gleich noch mein Terrorgürtel?" Ahmet Davutoglu löst schwierige Fragen der internationalen Politik.
Unterdessen redet auch der türkische Premier Erdogan weiter davon, dass der "Islamische Staat" und die kurdischen YPG "die gleichen Terroristen" seien. Pentagon-Sprecher Peter Cook reagiert inzwischen sichtlich gereizt auf die politische Agonie seines Alliierten.

Kommentar: Von der Terror-Regierung in Ankara ist nichts anderes zu erwarten als Lügen und Zerstörung. Die schrägen Aussagen und Taten von Davutoglu und Erdogan sind das beste Beispiel.


Ice Cube

Tauwetter? - Moskau und Washington suchen gemeinsam nach Lösung für Syrien

Armee-Geländewagen National-Flagge
© Sputnik/ Ilya Pitalev
Angesichts der politischen Eiszeit zwischen Russland und den USA ist ihr jetzt vermeldeter gemeinsamer Vorstoß zu einer Syrien-Regelung kaum zu überschätzen. Darauf weist der russische Auslandsexperte Fjodor Lukjanow hin. Er analysiert auch die Haltung der EU.

Lukjanow schreibt in einem am Mittwoch veröffentlichten Gastbeitrag für die „Rossijskaja Gaseta“: „Es kommt nicht nur auf den Inhalt der gemeinsamen Erklärung an, sondern auch auf ihren Ton.Moskau und Washington agieren gemeinsam als Initiatoren und Garanten eines äußerst wichtigen internationalen Vorgangs um einen Konflikt, der dem größten Teil der Menschheit Sorgen macht. Im Hinblick darauf, wie sich das russisch-amerikanische Verhältnis in den letzten Jahren gestaltete, ist ein solch konstruktiver Ansatz beispiellos.“

Nach Konsultationen mit den führenden regionalen Akteuren sei es den USA und Russland offenbar gelungen, diejenigen aufzulisten, mit denen jegliche Verhandlungen ausgeschlossen seien: „Allen anderen wird nun vorgeschlagen, die Kampfhandlungen ab Freitag zu stoppen und in ihren jeweiligen Stellungen zu bleiben. Falls das funktioniert, erweisen sich die mühsamen Gespräche der letzten Monate über die Vereinbarung einer ‚Oppositionsliste‘ als nicht vergeblich, obwohl sie oft hoffnungslos wirkten.“

Kommentar: Wenn die Zusammenarbeit zwischen den USA und Russland überhaupt gelingen würde, wäre das in der Tat beispiellos - doch die Kluft ist größer als je zuvor. Und die USA verfolgen in Syrien ihre eigenen Interessen und werden vermutlich versuchen, eine "Hintertür" zu finden, um in ihrem Chaos-Rausch fortzufahren. Doch vielleicht hat Putin ja seine Schachzüge so vorausplanen können, dass ihnen nun nicht viel anderes übrig bleibt als zu kooperieren? Die Zeit wird es zeigen ...


Green Light

China verlegt Kampfjets auf umstrittenen Archipel - USA sieht Rot

Paracel-Inseln mit Militär-Ausrüstung China
© AFP 2016/Str
China hat Jagdflugzeuge auf eine der umstrittenen Inseln des Paracel-Archipels im Südchinesischen Meer verlegt, auf der seit voriger Woche auch chinesische Fla-Raketen-Komplexe stationiert sind, wie der TV-Sender Fox News unter Berufung auf US-Vertreter mitteilt.

Laut dem TV-Sender hat der US-Geheimdienst in den vergangenen Tagen chinesische Kampfjets vom Typ Shenyang J-11 und Xian JH-7 auf der Woody-Insel registriert.

Mitte vergangener Woche hatte Fox News berichtet, dass das chinesische Militär auf der Insel Woody im Südchinesischen Meer mehrere Flugabwehr-Raketensysteme HQ-9 in Stellung gebracht hätte. Woody gehört zu den Paracel-Inseln, die von China kontrolliert, jedoch auch von Vietnam und Taiwan beansprucht werden.

Kommentar: China fühlt sich - neben Russland - von den USA zu Recht bedroht: Die Gründe für diese aggressive Politik der USA liegen auf der Hand - der Widerstand gegen ihren Machthunger schmeckt ihnen nicht:


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Das Beste aus dem Web: Video auf Deutsch: RT trifft Maria Sacharowa - Sprecherin des russischen Außenministeriums

Sacharowa RT
RT-Moderatorin Anissa Naouai hat die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, zum Interview getroffen und diskutiert mit dieser über die aktuelle Lage der Welt, den Konflikt in Syrien und die Arbeit der Medien. Doch wer ein zahnloses Gefälligkeitsinterview erwartet, wird enttäuscht. Die Fragen, welchen sich die russische Regierungsvertreterin stellen muss, haben es in sich. RT Deutsch präsentiert das Gespräch in deutscher Übersetzung.


Kommentar: Sacharowa spricht wie gewohnt sehr offen und ehrlich: Und das hat seine Gründe:


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Moskau: "USA hat Europa zu Russland-Sanktionen gezwungen"

Die USA sind nach Ansicht von Maria Sacharowa, offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums, bemüht, eine Festigung der Beziehungen zwischen Russland und der EU zu verhindern.


Sacharowa
© Sputnik/ Ramil Sitdikov
„Enge Beziehungen zwischen Europa und Russland zuzulassen würde bedeuten, beide Seiten zu stärken“, äußerte sie in einem Interview für die Wochenzeitung „Argumenty i Fakty“. „Gerade Washington hat die EU gezwungen, Sanktionen zu beschließen. Das haben sowohl (US-Vizepräsident Joe) Biden, als auch (US-Außenamtschef John) Kerry zugegeben. Die EU hatte nicht vor, das zu tun, und hat das unter Druck gemacht.“

„Washington setzt eine Politik der Eindämmung um. In dem Fall geht es nicht nur um eine Eindämmung Russlands, sondern auch um eine Eindämmung Europas“, fügte sie hinzu.

Kommentar: Sacharowa bringt es wieder auf den Punkt... genauso wie ihre Kollegen:


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Duma-Chef zu Europa: "Hört auf, den Feind dort zu suchen, wo es ihn nicht gibt. Russland ist Verbündeter, bei der Wiederherstellung der menschlichen Werte"

Der Vorsitzende der Staatsduma (Unterhaus), Sergej Naryschkin, hat die europäischen Parlamentsabgeordneten aufgerufen, die in den zurückliegenden 20 Jahren gesammelten Erfahrungen der gegenseitigen Annäherung zu bewahren.
Sergej Naryschkin
Wie er am Mittwoch in der Tageszeitung „Rossijskaja Gaseta“ schreibt, ist Russland der engste Verbündete der europäischen Länder bei der Wiederherstellung der Dominanz des Rechts, der Bürgerfreiheiten und der humanistischen Werte.


„Das Fazit der seit zwei Jahren andauernden sinnlosen Konfrontation ist offensichtlich. Sie hat die Länder geschwächt, die traditionsgemäß als zivilisiert bezeichnet werden, während Nationalismus und Terrorismus praktisch überall im Aufstieg sind. Nur der Blinde sieht nicht, dass die Demokratie selbst gefährdet wird. Sie wird heute in erster Linie von Massenarmut, aggressiver Ungebildetheit und Obskurantismus gefährdet.“


Kommentar: Damit meint er USA und Co...


Newspaper

"Spiegel"-Kolumnist: Putin ist an allem schuld, auch an Merkels Frisur - "Helles Europa", "dunkles Russland" als Rechtfertigung des neuen Kalten Krieges

Für alle Übel unserer Zeit soll der russische Präsident verantwortlich sein, schreibt der „Spiegel“-Kolumnist Jakob Augstein. Doch diese Analyse sei allzu einfach.
Merkel mit zersauster Frisur
© AFP 2016/ Francois Nascimbeni
„Vom Ukrainekonflikt über die Flüchtlingskrise bis hin zu Pegida: Der russische Präsident wird für alles verantwortlich gemacht, was auf dem Kontinent schiefläuft“, so der Autor. „Demnächst noch für Merkels Frisur. Putin ist wie ein Geist. Aber wie für alle Geister gilt auch für diesen: Den Putin, den wir überall sehen, den erfinden wir uns selbst.“

„So ist vieles, was heute mit den Russen zu tun hat: Man sagt nicht, dass es so ist — aber auch nicht, dass es nicht so ist“, heißt es im Kommentar.

Kommentar: Die Unlösbarkeit der verfahrenen Situation zwischen USA - Russland: Das Problem des Psychopathen mit russischen Tatsachen


Chess

Ende von Schengen rückt näher: Belgien kontrolliert Grenzen zu Frankreich

Jetzt auch Belgien: Um die Einreise von Flüchtlingen zu verhindern, kontrolliert das Land wieder systematisch seine Grenzen zu Frankreich. Das Ende Schengens rückt näher.
belgische grenze
© AP
Deutschland, Ungarn, Dänemark, Slowenien, Schweden und nun auch Belgien: Um Flüchtlinge abzuhalten, hat das Land an der Grenze zu Frankreich vorübergehend wieder Kontrollen eingeführt. Die belgische Regierung wolle dadurch verhindern, dass sich Menschen wegen der geplanten Räumung eines Flüchtlingslagers im nordfranzösischen Calais nun in Belgien sammeln, sagte Innenminister Jan Jambon. "Wir wollen um jeden Preis verhindern, dass Zeltlager in Belgien aufgebaut werden."

Die belgische Regierung habe bereits die EU-Kommission informiert, dass sie trotz des Schengen-Abkommens vorübergehend wieder Kontrollen einführt. Es ist bereits das sechste EU-Land, das wegen der Flüchtlingskrise systematisch Pässe überprüft. Darüber hinaus kontrolliert Frankreich wegen der Pariser Terroranschläge vom November weiterhin seine Grenzen.


Kommentar:


USA

USA und Israel rasseln mal wieder mit ihren Säbeln und halten größtes Raketenabwehrmanöver seit zwei Jahren ab

US Marines
© US Marine Corps / Rome M. Lazarus
Die USA und Israel halten die größten Militärübungen zur Raketenabwehr seit zwei Jahren ab. Das Hauptziel ist die Regelung des Zusammenwirkens des Europäischen Kommandos der Vereinigten Staaten (USEUCOM) und der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte im Fall eines Raketenangriffs, wie der Pressedienst des Pentagon mitteilt.

An den Manövern „Juniper Cobra“ nehmen 1.700 amerikanische Soldaten teil. Unter anderem werde ein „computersimuliertes Szenario der Bedrohungen, vor denen Israel stehen könnte“ eingeübt. Angaben zu konkreten Schießübungen werden allerdings nicht mitgeteilt.

Die Übungen finden seit 2001 alle zwei Jahre statt. Mit den Vorbereitungen zu den jetzigen Manövern wurde laut Pentagon bereits vor einem Jahr begonnen. Die Manöver hätten mit der heutigen Situation in der Region nichts zu tun. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte betonen wiederum den strategischen Charakter des Zusammenwirkens mit den amerikanischen Soldaten.
„Wir werden gemeinsam unsere Fähigkeiten zur Raketenabwehr trainieren, die für die Gewährleitung der Sicherheit Israels in jedem zukünftigen Konflikt erforderlich sein werden... Das ist ein wichtiger Teil der Vorbereitung sowohl für USEUCOM als auch für die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte“, heißt es in der Mitteilung.

Kommentar: Ja, sie sind groß und gefährlich und wollen, dass es die ganze Welt weiß.