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Russland und die USA haben vergangene Woche einen Waffenstillstand in Syrien angekündigt. Ist die syrische Regierung bereit, ihn zu akzeptieren und die militärischen Operationen einzustellen?Schon lange. Wir haben angekündigt, dass wir zu einem Waffenstillstand bereit seien, aber auch gesagt, dass Ankündigungen allein nicht reichten. Entscheidend ist, was auf dem Terrain passiert. Das Konzept eines Waffenstillstands passt im Krieg für Armeen oder Staaten. Aber in Syrien sollte man besser davon reden, die Operationen einzustellen.
Da spielen wichtige andere Faktoren mit, etwa dass Terroristen versuchen, einen Waffenstillstand auszunützen, um ihre Positionen zu verbessern. Ausserdem spielt mit, dass Länder wie die Türkei die Terroristen mit Kämpfern, Waffen oder logistischer Hilfe unterstützen.
Dann wird es trotz des Waffenstillstands weitere Kämpfe geben, mindestens gegen einzelne bewaffnete Gruppen?Sicher, beispielsweise gegen den IS, die Al-Nusra-Front und andere von al-Qaida infiltrierte terroristische Gruppierungen. Syrien und Russland haben zwei dieser Organisationen explizit genannt: Ahrar al-Sham und Jeish al-Islam.
Ihre Truppen sind auf Aleppo vorgerückt, eine Hochburg der Opposition. Wann werden Sie die ganze Stadt wieder unter Kontrolle haben?In Wirklichkeit sind wir bereits ins Zentrum vorgerückt, und ein grosser Teil der Stadt befindet sich wieder in der Hand der Regierung.
Das Problem besteht nicht darin, die Kontrolle über Aleppo zurückzugewinnen, sondern die Verbindungswege zwischen der Türkei und den Terroristen zu kappen. Das ist das Ziel der Schlacht um Aleppo, und es ist uns kürzlich gelungen, die wichtigsten Verbindungen zu schließen. Es gibt keine vollständige Blockade zwischen Aleppo und der Türkei,
aber die Zusammenarbeit zwischen Türken und Terroristen ist zumindest empfindlich gestört.
Kommentar: China geht es wirtschaftlich prächtig, im Vergleich zum Westen. Auch wenn Legarde alle Länder, außer die westlichen, für das wirtschaftliche Übel verantwortlich machen will.