Im Europäischen Parlament hat man über den Informationskrieg debattiert, den Moskau angeblich gegen den Westen führt. An der Diskussion beteiligte sich auch der Vizepräsident des Außenausschusses des Europäischen Parlamentes, Javier Couso. Im Gespräch mit RT erklärte er, dass die Anschuldigungen an die Adresse Russlands haltlos seien, und erzählte, welche Schritte der Westen unternehmen will, um gegen die „russische Propaganda“ vorzugehen.

© ReutersJavier Couso, Vize-Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des EU-Parlaments
Ausgeprägte Russophobie sei
ein charakteristischer Zug des Unterausschusses für Sicherheit und Verteidigung
am Europäischen Parlament, so der EU-Abgeorndete Javier Couso. Im Laufe der dem Informationskrieg gewidmeten Debatte habe man Russland direkt beschuldigt, einen medialen Feldzug gegen den Westen zu führen. „Man hat uns einen Bericht vorgelegt, wo Moskau und die russischen Medien der Lüge und der Irreführung von EU-Bürgern bezichtigt werden.
Meinerseits kann ich nur bestätigen, dass solche verbalen Angriffe auf Russland systematisch sind“, sagt der Vizepräsident des Außenausschusses des EU-Parlamentes.
Javier Couso will dem Anspruch der Behörden nicht zustimmen, den EU-Bürgern hinzuweisen, welche Sender sie sehen dürften. „Darüber hinaus verwandeln
die westlichen Medien selbst ihre Journalisten in Zielscheiben der Kritik, indem sie ihre Feindseligkeit gegenüber den russischen Kollegen kundtun
und dadurch mehr Spannungen stiften“, fügt der EU-Parlamentarier hinzu. Couso zufolge wolle der Westen eine Reihe von Mechanismen in Gang setzen, um der angeblichen „russischen Propaganda“ entgegenzuwirken.
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