Susan kaufte ihrem sechsjährigen Sohn John ein iPad, als er in die erste Klasse kam. „Ich dachte, ‚warum soll er nicht dabei sein’“ sagte sie zu mir während einer Therapiesitzung. Johns Schule führte sie in immer niedrigeren Klassen ein und der Techniklehrer hatte ihre erzieherischen Vorteile gepriesen, also tat Susan das, wovon sie annahm, dass es das Beste für ihren Sohn war, der auch gerne las und Baseball spielte.
Sie erlaubte ihm, verschiedene Spiele am iPad zu spielen. Schließlich entdeckte er Minecraft, von dem der Lehrer ihr versicherte, dass es „wie elektronisches Lego“ wäre. In Erinnerung an ihre eigene Lego-Begeisterung ließ sie John also Minecraft spielen.
Zuerst war Susan davon angetan, dass John die Würfelwelt erkundete. Es fiel ihr auf, dass es aber nicht wie ihr Legospiel war - sie hatte nie Tiere umbringen müssen oder seltene Rohstoffe finden, um überleben zu können und zum nächst höheren Level des Spiels zu kommen. Aber es gab den Anschein, als ob John Freude an dem Spiel hatte, und in der Schule gab es sogar einen Minecraft-Klub; so was sollte schlecht daran sein?
Aber sie begann auch, Veränderungen an John zu merken. Er verlor sein Interesse am Lesen und am Baseballspielen und war nur mehr auf Minecraft fokussiert. Am Morgen sagte er öfters, er könne die Würfel in seinen Träumen sehen.
Kommentar: Bei diesem Studienaufbau, bei dem bereits das Frühstück selbst Entzündungsreaktionen (und somit körperlichen Stress) zur Folge hat, stellt sich natürlich die Frage, inwiefern diese Ergebnisse relevant sind.
Um Stress generell entgegen zu wirken, helfen vor allem spezielle Atemübungen und Meditation: Eiriu Eolas ist leicht zu erlernen und kann direkt in stressigen Situationen angewendet werden. Diese Übungen aktivieren den Vagusnerv und regulieren somit das Kampf-oder-Flucht System des Körpers herunter: