Wissenschaft und TechnologieS


Bug

Hunderte neue Arten entdeckt

In den zurückliegenden zwei Jahren, 2011 und 2012, haben alleine die Wissenschaftler der Senckenberg-Forschungsinstitute 489 neue Arten entdeckt und beschrieben.
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© Terue C. Kihara / Senckenberg Noch in 796 Metern Tiefe des Arktischen Ozeans wurde diese Ruderfußkrebse Cerviniella hitoshii sp. nov entdeckt.
Frankfurt a. Main (Deutschland) -Nicht nur in der antarktischen Tiefsee, in den Regenwäldern von Laos oder in heimischen Auenlandschaften - überall entdecken Wissenschaftler der zehn Senckenberg-Standorte neue Tier- und Pflanzenarten. Selbst in vermeintlich bekannten Sammlungsschränken machen sie immer wieder Neuentdeckungen - sei es wegen bislang fehlender Klassifizierung oder dem Einsatz von neuen Bestimmungsmethoden. "Ziel ist dabei immer, die Vielfalt des Lebens auf der Erde, die Biodiversität, zu erfassen und zu erhalten", erklärt der Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger.

Fireball

Beweis für außerirdisches Leben in kürzlich zur Erde gestürztem Meteoriten entdeckt

Britische und Sri-lankische Astrobiologen vermelden eine Sensation: Im Innern eines am 29. Dezember 2012 auf Sri Lanka niedergegangenen Meteoriten haben sie Strukturen entdeckt, bei denen es sich um versteinerte Zellhüllen von Kieselalgen handeln soll. Eine Kontamination des Meteoriten durch irdische Fossilien schließen die Wissenschafter jedoch aus und schlussfolgern, dass es sich damit um eindeutige Beweise für außerirdisches Leben handelt.
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© Wickramasinghe et al. / Journal of Cosmology Elektronenmikroskopaufnahme der Strukturen im Innern des Polonnaruwa Meteoriten.
Buckingham (England) -Wie das Team um den Astrobiologen Nalin Chandra Wickramasinghe vom Buckingham Centre for Astrobiology an der University of Buckingham aktuell in der Fachzeitschrift Journal of Cosmology berichtet, entdeckten sie die Fossilien im Innern eines kohlenstoffhaltigen Meteoriten, der am 29. Dezember 2012 in der Nähe des Dorfes Araganwila nahe Polonnaruwa niedergegangen war, nachdem er zunächst von zahlreichen Zeugen als Lichtschweif am Himmel gesichtet wurde.

Kommentar: Kommentar: Lesen Sie zu dieser Thematik auch diese SOTT Fokus Artikel:
Wie herabstürzende Himmelskörper, Kriege, die Pest und Hexerei miteinander zusammenhängen
Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die kosmische Verbindung
Die Gefahr von Feuerbällen und Kometen für die Zivilisation


Meteor

Artensterben und Katastrophen in unserer Geschichte: Der Tod kam aus dem Weltraum

Unser Planet wurde wiederholt von einschneidenden Ereignissen heimgesucht, die für das Leben jeweils katastrophale Auswirkungen hatten und zahlreichen Arten den Untergang brachten. Die Ursachen dieser Faunenschnitte sind weitgehend unbekannt. An Hypothesen und Theorien herrscht allerdings kein Mangel. Vor 65 Millionen Jahren ereignete sich die wohl berühmteste erdgeschichtliche Apokalypse. Sie löschte auch die Dinosaurier aus.

Was geschah damals wirklich?
Meteorit, Einschlag, Erde, Katastrophe, Artensterben
© Mopic/Shutterstock
Die Diskussion um diese Frage scheint kein Ende zu nehmen. Das Für und Wider konzentriert sich vorwiegend auf zwei Theorien: kosmischer Einschlag oder aber Vulkanismus. Beides verheerende Naturkatastrophen und im Extrem mit globalen Folgen.

Was lässt sich belegen? Veröffentlichungen der vergangenen Jahre belegen vor allem eines: die enorme Unsicherheit der Wissenschaft, wenn es um eine klare Antwort in diesem Fall geht. Und der liegt natürlich doch schon lange zurück, ein echter »Cold Case«. Allerdings nicht für die Erdgeschichte. Was sind in ihrem Antlitz schon 65 Millionen Jahre?

Kommentar: Sich bei dieser Thematik auf die Mainstream-Wissenschaft zu verlassen ist wenig empfehlenswert, da wir es mit einem bewussten Versuch der Informationskontrolle zu Gunsten von politischen Agenden zu tun haben. Es gibt Aufzeichnungen und Forschungsmaterial, die klar aufzeigen, dass unser Planet schon immer von zahlreichen Himmelskörpern bombardiert wurde. Viele dieser Himmelskörper explodieren auch in der Atmosphäre und hinterlassen demnach keine Krater. Durch ihre teils gewaltige Explosionsenergie haben sie jedoch andere messbare Auswirkungen, wie bspw. die immer häufiger berichteten "booms"/Geräusche, Lichtphänomene am Himmel, Erschütterungen der weiteren Explosionsumgebung.

Des Weiteren scheinen Einschläge von Meteoriten bspw. Erdbeben und Tsunamis und das Austreten von giftigen Gasen auslösen zu können. Auch weist vieles darauf hin, dass sie in der Vergangenheit durch Einfuhr von außerirdischen Pathogenen die Pest/den schwarzen Tod ausgelöst haben.

Ebenfalls scheinen Kometen elektrisch mit Planeten und anderen Himmelskörpern auf weite Distanzen interagieren zu können, was wahrscheinlich ebenso zu erheblichen geologischen und klimatischen Unruhen führen kann. Das heißt, dass ein Komet nicht unbedingt die Erde treffen muss um signifikante Ereignisse auslösen zu können. Die "Eisige Schneeball"-Theorie der Kometen ist mittlerweile auch höchst fragwürdig, wie Sie feststellen können wenn Sie sich den letzten Link und speziell den Unterabschnitt "Kometen" anschauen.

Sott.net empfiehlt in diesem Zusammenhang die Bücher von Victor Clube, sowie das englischsprachige Buch The Apocalypse: Comets, Asteroids and Cyclical Catastrophes, in dem Laura Knight-Jadczyk detailliert oben erwähnte Aufzeichnungen samt Quellenangaben zusammenträgt und das weit verbreitete Weltbild unseres "sicheren Planeten" klar widerlegt.

Wir verweisen des Weiteren auf unsere Artikelreihe Kometen und Katastrophen:

Feuer und Eis: The day after tomorrow
Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben
Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen
Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen (Fortsetzung)
Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die kosmische Verbindung
Die Gefahr von Feuerbällen und Kometen für die Zivilisation
Kosmische Ballerei
Wie herabstürzende Himmelskörper, Kriege, die Pest und Hexerei miteinander zusammenhängen
Komet Biela und die Kuh von Frau O’Leary


Ice Cube

Subglazialer Wostok-See, unter dem Eisschild der Antarktis, angebohrt

Die Antarktis birgt immer noch viele Rätsel. Ob nun geheimnisumwitterte Expeditionen, Steine aus dem All oder seit Urzeiten verborgene Seen unter dem Eis: Der unnahbare, kalte Kontinent hält seine ganz besonderen Überraschungen parat. Jetzt haben russische Wissenschaftler erstmals frische Proben aus dem Wostok-See an die Oberfläche geholt, einem Jahrmillionen alten und bislang völlig isolierten Wasserreservoir. Vermutet werden hier unbekannte Mikroorganismen. Das ist spannend. Vielleicht auch wirklich gefährlich?
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© AvR
Bittere Kälte und weitflächige Eintönigkeit beherrschen auf den ersten Blick das Bild: die Antarktis, eine herbschöne, aber erbarmungslose weiße Eiswüste, lebensfeindlich, tödlich. Und doch zieht diese fremde Welt heute nicht nur Extrem-Abenteurer und Forscher an, sondern bereits Touristen. Und angesichts einiger einschlägiger Reiseangebote scheint die besorgte Frage nicht unberechtigt, wie lange dieses offenbar völlig lebensfeindliche Naturparadies noch in seiner bisherigen Schönheit und weitgehenden Unberührtheit bestehen bleibt. Auch die Wissenschaft lässt nicht vom siebten Kontinent ab, sondern beeinträchtigt dessen Ruhe im Interesse der Erkenntnis. Es kann wohl nicht anders sein.

Galaxy

Hinweise auf Vorläufer von Leben in Lichtjahre entferntem Sternentstehungsgebiet entdeckt

Astronomen glauben, in dem rund 1.000 Lichtjahre entfernten Sternentstehungsgebiet "L1157-B1" einen Vorläufer jener chemischen Bausteine gefunden zu haben, die auch auf der Erde die Grundlage des Lebens bilden.
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© NASA/ESA Archiv: Hubble-Aufnahme des Sternenstehungsgebietes "NGC 604".
Charlottesville (USA) -Wie Anthony Remijan vom "National Radio Astronomy Observatory" in Charlottesville und Brett McGuire vom "California Institute of Technology" auf dem Jahrestreffen der "American Astronomical Society" berichteten, handele es sich um ein Signal, das auf die Anwesenheit des Moleküls Hydroxylamin, das aus Stickstoff, Wasserstoff und Sauerstoffatomen besteht. Bislang sei das Signal jedoch noch sehr schwach und es seien weitere Untersuchungen und Beobachtungen notwendig, um es genauer zu bestätigen.

Fireball

Komet C/2011 könnte schon im März mit bloßem Auge zu sehen sein

Vom Kometen C/2012 S1 (ISON) versprechen sich Astronomen gegen Ende des Jahres ein eindrucksvolles Schauspiel am nächtlichen Himmel. Doch Kometenfans müssen eventuell gar nicht mehr so lange auf einen schon mit bloßem Auge sichtbaren Kometen warten: Der Komet Pan-STARRS könnte sich schon in einem Monat am Himmel zeigen.

Viele Amateurastronomen fiebern schon dem Ende des Jahres und dem Erscheinen des Kometen C/2012 S1 (ISON) entgegen, der sich nach Ansicht mancher Experten zu einem "Jahrhundertkometen" entwickeln könnte. Doch eventuell müssen Kometenfreunde gar nicht mehr so lange warten, um mit bloßem Auge einen Blick auf einen dieser "schmutzigen Schneebälle" werfen zu können: Schon Mitte März könnte sich nämlich der Komet C/2011 L4 (Pan-STARRS) am Nachthimmel bemerkbar machen.

Der Komet wurde, wie der Name schon verrät, vom Panoramic Survey Telescope & Rapid Response System (Pan-STARRS) entdeckt, einem 1,8-Meter-Teleskop auf dem Gipfel des Vulkans Haleakala auf Hawaii. Mit dem Instrument wollen Astronomen unter anderem Asteroiden und Kometen aufspüren, die der Erde eventuell gefährlich nahe kommen könnten (astronews.com berichtete). Der Komet Pan-STARRS wurde im Juni 2011 entdeckt.

Galaxy

Desinformation über "Chemtrails" und die plausiblere Theorie über das elektrische Universum

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© http://www.thunderbolts.infoApril 26, 2012: Die Aurora der Erde demonstriert die elektrische Verbindung zwischen unseren Planeten und der Sonne
Auf der Webseite von Project Camelot stieß ich auf einen Text, der von einem anonymen Autor mit dem Pseudonym "John Galt" verfasst wurde: Die deutsche Übersetzung lautet etwa folgendermaßen:

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell kann einige der Phänomene, die wir beobachten können, besser erklären. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.

Unsere neue Serie über das Elektrische Universum:


Bulb

Gravitations-Licht

Was tun wenn man keinen Strom hat aber trotzdem Licht benötigt? Das Projekt Gravity Lights richtet sich vor allem an Entwicklungsländer wo Strom noch längst nicht überall wie bei uns im Überfluss vorhanden ist. Die Gravity Lights nutzen die Anziehungskraft der Erde um Strom zu produzieren und eine Lichtquelle anzutreiben. Die Idee hinter Gravity Light ist recht simpel, funktioniert aber wie ein Video zeigt, besser als gedacht.

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© UnbekanntGravity Lights – Licht via Gravitationskraft

Fireball 5

Asteroid 2012 DA14 kommt der Erde so nah wie nie zuvor - Zusammenstoß mit Satelliten möglich

Washington - So nah wie niemals zuvor wird ein etwa 45 Meter großer Asteroid Ende kommender Woche an der Erde vorbeirasen. Zum Zusammenstoß wird es Nasa-Berechnungen zufolge nicht kommen. Ein Zusammenprall mit einem Satelliten ist dagegen möglich - wenn auch äußerst unwahrscheinlich.


Der in der kommenden Woche knapp an der Erde vorbeirasende Asteroid könnte nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa möglicherweise Satelliten gefährden. Eine Kollision beim Vorbeiflug am 15. Februar sei zwar «extrem unwahrscheinlich», sagte Nasa-Manager Donald Yeomans am Donnerstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Die US-Raumfahrtbehörde arbeite aber vorsichtshalber trotzdem mit Satellitenbetreibern zusammen und informiere sie über die berechnete Flugbahn von «2012 DA14». «Bis jetzt hat keiner der Betreiber Alarmsignale gegeben und wir erwarten auch keine Probleme.»

Der nach neuesten Schätzungen etwa 45 Meter große Asteroid soll sich am Freitag kommender Woche mit einer Geschwindigkeit von 7,6 Kilometern pro Sekunde der Erde bis auf 28 000 Kilometer nähern - so nah wie seit Beginn der Beobachtungen niemals ein Asteroid dieser Größe an die Erde herankam. «2012 DA14» wird dabei auch die Bahn zahlreicher Kommunikations- und Erdbeobachtungssatelliten kreuzen. Einen Zusammenstoß mit der Erde schließt die Nasa aus. «Wir können sicher sagen, dass er nicht näher als 27 500 Kilometer an die Erde herankommen und sie nicht berühren wird», sagte Yeomans.

Post-It Note

Zusammenhang zwischen religiöser Vielfalt und Infektionskrankheiten entdeckt

In Regionen mit vielen Infektionskrankheiten ist die Vielfalt praktizierter Religionen größer. Das sagen die beiden US-Forscher Corey Fincher und Randy Thornhill nach der Analyse mehrerer hundert Regionen rund um den Globus, in der sie die Zahl der religiösen Gruppierungen mit dem Auftreten von Infektionskrankheiten in Beziehung setzten. Ein hohes Anstreckungsrisiko beim Kontakt zu anderen Menschen begünstige die Entstehung kleiner sozialer und kultureller Gruppen und damit auch die Ausbildung verschiedener religiöser Richtungen, erklären die Forscher den Zusammenhang.

Ausgangspunkt der Arbeit war die Fragestellung, warum es in Ländern wie der Elfenbeinküste 76 religiöse Gruppierungen gibt, während in Norwegen nur 13 gezählt werden. Brasilien hat sogar 159 verschiedene Religionen, im Gegensatz zu dem flächenmäßig größeren Kanada mit lediglich 15. Auf der Suche nach einem allgemeingültigen Muster nahmen die Wissenschaftler eine Abschätzung der Bedrohung durch Infektionskrankheiten in 339 traditionell lebenden Gesellschaften der Erde vor. In die Berechnung flossen Größen wie die Durchschnittstemperatur, die Niederschlagsmenge, die geographische Breite und Werte aus medizinischen Datenbanken ein, in denen Häufigkeit und Verbreitung von Erregern und Parasiten aufgelistet waren.