Washington - So nah wie niemals zuvor wird ein etwa 45 Meter großer Asteroid Ende kommender Woche an der Erde vorbeirasen. Zum Zusammenstoß wird es Nasa-Berechnungen zufolge nicht kommen. Ein Zusammenprall mit einem Satelliten ist dagegen möglich - wenn auch äußerst unwahrscheinlich.
Der in der kommenden Woche knapp an der Erde vorbeirasende Asteroid könnte nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa möglicherweise Satelliten gefährden. Eine Kollision beim Vorbeiflug am 15. Februar sei zwar «extrem unwahrscheinlich», sagte Nasa-Manager Donald Yeomans am Donnerstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Die US-Raumfahrtbehörde arbeite aber vorsichtshalber trotzdem mit Satellitenbetreibern zusammen und informiere sie über die berechnete Flugbahn von «2012 DA14». «Bis jetzt hat keiner der Betreiber Alarmsignale gegeben und wir erwarten auch keine Probleme.»
Der nach neuesten Schätzungen etwa 45 Meter große Asteroid soll sich am Freitag kommender Woche mit einer Geschwindigkeit von 7,6 Kilometern pro Sekunde der Erde bis auf 28 000 Kilometer nähern - so nah wie seit Beginn der Beobachtungen niemals ein Asteroid dieser Größe an die Erde herankam. «2012 DA14» wird dabei auch die Bahn zahlreicher Kommunikations- und Erdbeobachtungssatelliten kreuzen. Einen Zusammenstoß mit der Erde schließt die Nasa aus. «Wir können sicher sagen, dass er nicht näher als 27 500 Kilometer an die Erde herankommen und sie nicht berühren wird», sagte Yeomans.
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