Gesundheit & WohlbefindenS


Cow Skull

Neue Studie: Jedes dritte neue Medikament hat keinen Nutzen für Patienten - Nur für die Industrie

Medikamente
© Andrea Damm / pixelio.de
Jedes dritte neu auf den Markt gekommene Medikament hat keinen zusätzlichen Nutzen für Patienten. Das zeigt eine Zwischenbilanz der gesetzlichen Krankenkassen, nachdem fünf Jahre lang alle neuen Medikamente verpflichtend auf ihren Nutzen und ihre Kosten hin untersucht wurden, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Seit 2012 haben die gesetzlichen Krankenkassen und die Pharmahersteller für 129 Medikamente Preisverhandlungen geführt. Von diesen Präparaten hatten nach Angaben der Kassen nur 44, also etwa ein Drittel, einen klar nachweisbaren zusätzlichen Nutzen für die Patienten.

Ein weiteres Drittel (41 Präparate) hatte überhaupt keinen Vorteil gegenüber bekannten Therapien, berichten die Zeitungen. Der Rest hatte demnach nur für einen Teil der Patienten zusätzlichen Nutzen. Ein Großteil der neuen Medikamente, die in den vergangenen Jahren auf den Markt kamen, sei für die Behandlung von Krebserkrankungen, Infektionserkrankungen wie Hepatitis oder für Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes gedacht.

Kommentar: Big Pharma möchte einfach gutes Geld verdienen, egal ob es kranken Menschen nutzt oder nicht.


Hearts

Helfen zahlt sich für alle aus: Wer sich um andere kümmert, lebt länger

Berlin (Deutschland) - In einer aktuellen Studie haben sich internationale Sozialwissenschaftler den Zusammenhang von Kümmern und Lebenszeit untersucht. Das Ergebnis: „Ältere Menschen, die andere unterstützen, leben länger.“
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© Public DomainSymbolbild
Wie das Team aus Wissenschaftlern der Universität Basel, der Edith Cowan University, der University of Western Australia, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin aktuell im Fachjournal Evolution and Human Behavior (DOI:10.1016/j.evolhumbehav.2016.11.010) berichtet, tue, wer sich im Alter um andere kümmert, damit auch sich selbst etwas Gutes: „So leben Großeltern, die sich um ihre Enkelkinder kümmern, im Schnitt länger als Großeltern, die das nicht tun.“

Zu diesem Ergebnis kommen die Forscher anhand von Überlebensanalysen von über 500 Menschen im Alter zwischen 70 und 103 Jahren auf der Basis der Berliner Altersstudie (BASE) aus den Jahren 1990 bis 2009.

Kommentar:


Brain

Am besten roh - Denn herkömmliches Tierfutter macht unsere Vierbeiner krank!

Es ist unglaublich, was sich ganz unbemerkt und im großen Stil hinsichtlich des Futters für unsere Haustiere abspielt: Die Tiernahrungs-Industrie macht mit schlechter Qualität, jedoch bei hohen Preisen, die Gesundheit unserer vierbeinigen Lieblinge zunichte. Dies ist umso schlimmer, als dass sich die Tiere nicht wehren können und auch wir als Halter - obwohl wir doch nur das Beste für unsere Haustiere wollen - an der Nase herumgeführt werden.
hund,hunde forschung
© Unsplash/Pixabay
Tatsache ist, wir tun alles für unsere vierbeinigen Freunde. Wir nehmen uns Zeit für sie, bringen sie zum Friseur und zum Tierarzt und lassen uns auch bei der Auswahl des Futters für unsere Lieblinge nicht lumpen. Schließlich möchten wir ihnen Qualität ermöglichen und sie gut versorgt wissen.

Von der Werbung werden wir deshalb mit Bildern von hochwertigem Futter, edel präsentiert und mit zufriedenen und glücklichen Tieren, dazu gebracht, hohe Preise für die angeblich so gesunden und leckeren Produkte zu bezahlen. - Und das tun wir auch. So wird in Deutschland im Schnitt dreimal so viel Geld für Tierfutter wie für Babynahrung ausgegeben. Das wäre prinzipiell vollkommen in Ordnung, wenn - ja wenn - die Qualität stimmen würde!!!!

Und gerade die Qualität lässt sehr zu wünschen übrig, denn sie ist meist minderwertig und die Versuche, dies durch künstliche Aromen oder beigemischte dickmachende Inhaltsstoffe zu übertünchen gehen auf Kosten der Tiere, die anfangen, genau wie wir Menschen, Zivilisationskrankheiten zu entwickeln. Schlachtabfälle und minderwertige Lebensmittel werden in der Tierfutterproduktion nur zu häufig verwendet.

Kommentar: Tiere sollten am besten rohes Futter fressen, was nicht durch die Industrie "verbessert" wurde, denn viele Tiere besitzen nicht den benötigten Verdauungstrakt, um Weizen und Gemüse ordentlich zu verdauen. Bei Hunden und Katzen empfiehlt sich rohes Fleisch, dass dann für die Tiere zubereitet wird oder gar roh verfüttert wird.


Take 2

Marihuana als Medizin: 1000 Menschen in Deutschland dürfen Cannabis zu Therapie-Zwecken erwerben

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© rgbspace/fotolia.comIn Deutschland haben rund 1.000 Menschen eine Ausnahmeerlaubnis, um Marihuana zur medizinischen Selbsttherapie in einer Apotheke zu erwerben.
Marihuana wird nicht zur zum Berauschen sondern auch zu medizinischen Zwecken eingesetzt. In Deutschland dürfen laut einem Medienbericht rund 1.000 Menschen Cannabis zur Selbsttherapie erwerben. In Zukunft soll es auch Marihuana auf Krankenscheingeben.

Marihuana zur Behandlung von Schmerzen

Marihuana wird nicht nur als Rauschmittel konsumiert. In der Medizin wird es schon seit längerem unter anderem zur Behandlung von chronischen Schmerzen oder gegen spastische Lähmungen und Krämpfe bei Multipler Sklerose (MS) eingesetzt. Auch die Wirkung gegen Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen ist wissenschaftlich belegt. Außerdem soll Cannabis hilfreich gegen Migräne sein, wie US-amerikanische Forscher im Fachmagazin „Pharmacotherapy“ berichteten.

Ausnahmeerlaubnis zum Cannabis-Erwerb in der Apotheke

Vergangenen Sommer haben sich 90 Prozent der Deutschen in einer Umfrage für einen leichteren Zugang zu Cannabis für Patienten ausgesprochen.

Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, verfügen derzeit 1.004 Personen in Deutschland über eine Ausnahmeerlaubnis, Marihuana zur medizinischen Selbsttherapie in einer Apotheke zu kaufen.

Dies gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Parlamentsanfrage hervor, schreiben die Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Demnach wurden allein im laufenden Jahr 452 entsprechende Genehmigungen erteilt. Das Bundesverwaltungsgericht hatte am 6. April dem ersten Patienten in Deutschland erlaubt, Cannabis zu medizinischen Zwecken anzubauen. Mittlerweile haben zwei Personen die Erlaubnis.

Kommentar:


Heart

Glycin: Eine wichtige Aminosäure mit vielfältiger therapeutischer Bedeutung

Glycin: Ein Geschmacksverstärker ohne Höchstmengenbeschränkung

Glycin ist die einfachste aller stabilen Aminosäuren. Wir können Glycin selber herstellen, es ist also nicht essentiell.

Da Glycin süßlich schmeckt und bisher keinerlei Nebenwirkungen bekannt sind, darf es als natürlicher Geschmacksverstärker ohne Höchstmengenbeschränkung in Lebensmitteln verwendet werden. Unter der Nummer E 640 wird es etwa in Süßstofftabletten verwendet, Marzipan hält sich durch Glycinzugabe länger feucht, und Schinken wird oft zusätzlich mit Glycin überzogen.
Glycin
Glycin ist die Ausgangssubstanz für die Bildung zahlreicher Moleküle: Glutathion, Cholin, Porphyrine, Purine, Kreatin, Collagen und Elastin. Zu seiner Stoffwechselbedeutung gehört auch seine Beteiligung an der Synthese von Gallensäuren und an Phase-Il-Entgiftungsreaktionen. Glycin ist ein inhibitorischer Neurotransmitter an Glycinrezeptoren, d.h. es zeigt spasmolytische Effekte; zudem ist es ein Co-Neurotransmitter an NMDA-Rezeptoren.

Glycin hat entzündungshemmende und hepatoprotektive Eigenschaften. Neuerdings gibt es auch Hinweise auf eine antioxidative Wirkung sowie auf einen Schutzeffekt gegen die Bildung von AGEs.

Glycin kann bei verschiedenen Symptomen erfolgreich eingesetzt werden, z.B. als spasmolytische Substanz bei Muskelverspannungen; auch bei Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen weist es eine positive Wirkung auf; es unterstützt ferner die Entgiftungskapazität der Leber und kann entzündliche Prozesse vermindern.

Glycin-Gaben können auch bei auftretenden Panikattacken oder Ängstlichkeit helfen, da diese Aminosäure die Bildung von Noradrenalin im ZNS reduziert.

Kommentar: Die Aminosäure Glycin wird als 'nichtessentiell' klassifiziert, weil der Körper sie selbst herstellen kann. Jedoch ist es wahrscheinlich zutreffender, sie als 'bedingt essentiell' einzuordnen, was bedeutet, dass eine Person mit beeinträchtigter Gesundheit nicht in der Lage ist, ausreichend Glycin selbst herzustellen.

Eine alternative Perspektive könnte sein, dass Glycin für den Körper so essentiell ist (wie bei Cholesterin auch), dass er es selbst bei mangelnder Aufnahme durch die Ernährung synthetisieren kann, jedoch weitaus effizienter arbeiten kann, wenn Glycin mit der Nahrung aufgneommen wird.

Glycin ist besonders auch in Knochenbrühe reichlich enthalten. Glycin gibt es auch in Pulverform als Nahrungsergänzungsmittel.

Siehe auch: (englischsprachige Artikel)


Info

Entgiftung des Körpers mit Schwefel

Schwefel
© Hevert/ E. BergerSchwefel steckt nahezu in allen Nahrungsmitteln und spielt eine wichtige Rolle bei der Entgiftung.
Schwefel ist schon lange für seine heilenden Eigenschaften bekannt. Äußerlich werden Schwefelbäder und -salben bei Hauterkrankungen wie der Schuppenflechte und entzündlich-rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Innerlich spielt Schwefel eine wichtige Rolle bei der Entgiftung. Gegen die normale Belastung mit Alltagsgiften reicht körpereigenes Entgiften durch Leber und Nieren aus. Ein anderer Fall sind jedoch Schwermetalle wie etwa Quecksilber.

Blei und Quecksilber werden, da der Körper sie kaum abbauen kann, einlagert. Zur Entgiftung kann die hohe Affinität der Schwermetalle zum Element Schwefel ausgenutzt werden.

Kommentar: Weitere Informationen:


Health

Finnische Forscher: Saunagänge sollen Demenz vorbeugen

Forscher sammelten Daten von 2.000 Männern mittleren Alters und glauben an positive Auswirkungen des Schwitzbads
Sauna
© apa/epa/betina garciaWenn finnische Forscher nicht zum Saunagang raten – wer dann?
Kuopio - Dass eine Studie über gesundheitlich segensreiche Auswirkungen von Saunabesuchen just aus Finnland kommt, dürfte niemanden überraschen. Im konkreten Fall handelt es sich um die Universität Ostfinnland, wo Forscher einem möglichen Zusammenhang zwischen Saunieren und Demenz nachgingen.

Wie das Team um Jari Laukkanen im Magazin Age and Ageing berichtet, sind in die Studie Daten von 2.000 Männern mittleren Alters aus dem Osten Finnlands eingeflossen, deren gesundheitliche Entwicklung nach einer ersten Untersuchung vor 20 Jahren nun festgestellt wurde.

Kommentar:


Attention

Forschung zeigt: Ein Hauptrisikofaktor für Autoimmunkrankheiten ist Quecksilber im Körper

Quecksilber
© Keystone / SPLDie Schönheit von Quecksilbertropfen lässt einen leicht vergessen, wie giftig sie sind
Quecksilber könnte eine massgebliche Ursache von Autoimmunerkrankungen sein. Immer mehr Menschen leiden an Hashimoto, Lupus, Arthritis und vielen anderen Autoimmunerkrankungen. Gleichzeitig zeigt sich, dass Fisch und Meeresfrüchte immer stärker mit Quecksilber belastet sind. Quecksilber scheint gerade jene Risikofaktoren herbeizuführen, die letztendlich die Wahrscheinlichkeit für Autoimmunerkrankungen erhöhen. Wie vermeidet man den Kontakt mit Quecksilber? Und worauf sollte man beim Fischverzehr achten, um so wenig Quecksilber wie möglich aufzunehmen?

Autoimmunerkrankungen - Was könnte die Ursache sein?

Bei einer Autoimmunerkrankung spielt das Immunsystem verrückt und greift körpereigene Organe oder Gewebe an - ganz genauso als wären es Krankheitserreger.

Zu den bekanntesten Autoimmunerkrankungen gehören Hashimoto (chronische Schilddrüsenentzündung), Lupus Erythematodes, Multiple Sklerose oder auch die Psoriasis (Schuppenflechte).

Die Ursachen für Autoimmunerkrankungen gelten in der Schulmedizin als noch relativ ungeklärt.

Wissenschaftliche Studien konnten jedoch bereits einen Zusammenhang zwischen Autoimmunerkrankungen und der Ernährungsweise sowie dem Gesundheitszustand der Darmflora herstellen.

Kommentar:


Info

Folsäure hilft bei Autismus

Autismus
Autisten erwecken häufig den Eindruck, in ihrer eigenen Welt zu leben
Folsäure gehört zu den B-Vitaminen. Die natürliche Folsäure, die in Lebensmitteln enthalten ist, nennt man Folat. Mit Folsäure ist hingegen jene Form genannt, die in Tabletten- oder Kapselform eingenommen wird. Dieses B-Vitamin nun kann bei vielen autistischen Kindern die Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten verbessern - so die Ergebnisse einer placebokontrollierten Studie, in der man autistischen Kindern entweder hochdosierte Folsäure oder ein Placebopräparat gegeben hatte.

Autismus und Folsäure

Bis zu 2 Prozent aller US-amerikanischer Kinder zeigen autistische Symptome. In Deutschland und der Schweiz liegen geschätzte Zahlen in ähnlichen Bereichen, mindestens aber bei 1 Prozent.

Viele dieser Kinder haben Schwierigkeiten, mit anderen zu kommunizieren und sich in der Gesellschaft zu bewegen. Man kennt noch nicht annähernd die Ursachen für die Entwicklung autistischer Störungen, und folglich gibt es derzeit auch noch keine heilsame Therapie bei Autismus.

Kommentar:


Info

Resveratrol reguliert Hormonhaushalt bei polyzystischem Ovarialsyndrom

PCOS steht für polyzystisches Ovarialsyndrom. Bei betroffenen Frauen ist der Hormonhaushalt gestört und es kommt nicht mehr oder nur noch selten zum Eisprung. Symptome sind Haarausfall, Körperhaarwuchs, Übergewicht, Akne, Diabetes und Unfruchtbarkeit. Meist werden jetzt Hormonpräparate verordnet, die das hormonelle Ungleichgewicht wieder regulieren sollen. Bei manchen Frauen gelingt dies, bei anderen kommt es zu Nebenwirkungen. Resveratrol - ein pflanzlicher Stoff - soll nun einer Studie zufolge PCOS auf ganz natürliche Weise bessern können.

PCOS - Natürliche Massnahmen
Resveratrol
Resveratrol kann noch viel mehr: Es ist ein Antioxidant, ist anti-entzündlich, schützt vor Infektionen, schützt vor Ischämie, schützt das Herz, beugt dem Altern vor, schützt die Nerven, reduziert Übergewicht, wirkt anti-viral, etc. !
Das polyzystische Ovarialsyndrom - die häufigste hormonelle Störung bei Frauen im gebärfähigen Alter - kann der Grund für eine jahrelange Kinderlosigkeit sein. Denn nicht alle der oben genannten Symptome müssen eintreten, so dass das PCOS auch nicht immer leicht erkennbar ist und somit häufig unbehandelt bleibt. Dann aber kann es die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, denn der Spiegel der männlichen Hormone ist beim PCOS zu hoch und verhindert einen regelmässigen Eisprung.

Werden Hormonpräparate eingenommen, so können diese zum Erfolg führen und den Hormonhaushalt wieder in die richtigen Bahnen lenken. Sie können aber auch Nebenwirkungen mit sich bringen. Oder aber es kann sein, dass die Hormonpräparate nur so lange wirken wie man sie einnimmt. Setzt man sie wieder ab, ist die hormonelle Störung gleich wieder da.

Kommentar: Resveratrol ist auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich, was wahrscheinlich besser ist als deswegen Wein zu trinken.