Der ukrainische Staatschef, Petro Poroschenko, hat bei einem Besuch im Gebiet Lwow erklärt, dass ein bewaffneter Konflikt mit Russland nicht völlig auszuschließen sei. Dabei verwies er auf die aktuelle militärische Zuspitzung im Osten des Landes und auf der Krim.
„Die Wahrscheinlichkeit, dass der Konflikt eskaliert, ist sehr groß. Wir schließen auch eine groß angelegte russische Invasion aus allen Richtungen nicht aus“, ließ Poroschenko über die Ukrainskaja Pravda verlauten.
Kommentar: Die Ukraine hat kürzlich erst eine "Eskalation des Konflikts" (nach Poroschenko) auf der Krim provoziert:
Im Falle einer weiteren Zuspitzung der Situation im Donbass und um die Krim müsse er den Ausnahmezustand verhängen und die Mobilmachung anordnen, drohte der ukrainische Präsident. Die Streitkräfte der Ukraine seien fähig, sowohl im Donbass als auch entlang der Verwaltungsgrenze der Krim Widerstand zu leisten.
„Ich bin mir sicher, dass es in einer komplizierten Situation normal ist, wenn die Streitkräfte stets kampfbereit sein müssen, um Aufgaben jeder Komplexität zu lösen“, fügte der ukrainische Präsident hinzu.Die Sprecherin der russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, ging auf die Demarche Poroschenkos in einem kurzen Kommentar ein.
„Der Präsident der Ukraine hat erklärt, dass sich Russland auf eine Invasion in die Ukraine vorbereite. Ist das noch normal?“, lautete die rhetorische Frage von Maria Sacharowa.Zuvor hatte Petro Poroschenko sich zuversichtlich gezeigt, dass die "Feinde der Ukraine" nicht nur vor der Schlagkraft der ukrainischen Waffen sondern auch vor der "geistigen Stärke" und der "Einheit des ukrainischen Volkes" zurückschrecken.
Kommentar: Der "Feind" Russland ist der Ukraine und selbst der NATO waffentechnisch inzwischen weit überlegen.
Außerdem hatte er die Ukraine als "Verteidiger der europäischen Zivilisation" eingeordnet.














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