Das Kind der GesellschaftS


Nuke

Reaktor 1 im belgischem Atomkraftwerk Tihange nach Brand abgeschaltet

Reaktorblock 1 des Kernkraftwerks Tihange hat sich nach einem Brand im nicht-nuklearen Bereich abgeschaltet. Die Anlage verursacht in Deutschland seit Jahren Unmut.

Atomkraftwerk Tihange
© Oliver Berg/dpaUm das Atomkraftkraftwerk Tihange gibt es immer wieder Streit.
Reaktorblock 1 des nahe der Grenze zu Deutschland gelegenen belgischen Kernkraftwerks Tihange hat sich einem Medienbericht zufolge am Freitagabend automatisch abgeschaltet. Grund sei ein kurzzeitiger Brand in einem nicht-nuklearen Bereich des Geländes gewesen, meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den Betreiber Electrabel. Der Zwischenfall habe keine Auswirkungen auf die Arbeiter, die Bevölkerung oder die Umwelt.

Die Anlage etwa 70 Kilometer westlich von Aachen steht seit längerem in der Kritik. In dieser Woche war der Reaktor Tihange 2 wiederangefahren worden. Die nordrhein-westfälische Landesregierung protestierte wegen Sicherheitsbedenken dagegen. Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) sprach von einem "Bröckel-Reaktor".

Safe

Zwei Mädchen berauschten sich mit Deos und wurden ohnmächtig

krankenwagen
© dpaSymbolbild
Zwei Mädchen haben sich in der Toilette einer Mediathek in Bühl (Kreis Rastatt) mit Deodorant bis zur Bewusstlosigkeit berauscht. Das nach Polizeiangaben vom Donnerstag gefährliche Suchtmittel verfehlte nicht seine Wirkung: die Mädchen im Alter von 14 Jahren und 16 Jahren verloren am Mittwoch kurzzeitig das Bewusstsein. Als die 16-Jährige zu sich kam, war die Mediathek geschlossen. Mit dem Handy setzte sie um 18.40 Uhr einen Notruf ab. Feuerwehr und Polizei fanden die apathischen Mädchen auf dem Toilettenboden vor. Beide wurden erst von Notärzten versorgt und dann in eine Klinik gebracht. Die Polizei informierte die Eltern.

dpa

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Mit Warnschüssen: Niederländer protestieren gegen Asylheim

Die niederländische Kleinstadt Geldermalsen will ein Asyl-Zentrum einrichten. Doch die Proteste sind groß und eskalieren. Randalierer greifen das Rathaus an. Die Polizei gibt Warnschüsse ab.
polizei niederlande, demonstration
© dpa
Amsterdam. Proteste gegen ein geplantes Asylsucherzentrum im niederländischen Geldermalsen sind in heftige Krawalle ausgeartet. Rund 80 gewalttätige Randalierer hätten das Rathaus gezielt mit Steinen, Feuerwerk und Flaschen angegriffen, sagte der Polizeichef der Region, Lute Nieuwerth.

Eine Anhörung zu dem Asyl-Zentrum am Mittwochabend war abgebrochen und das Rathaus evakuiert worden. Die niederländische Regierung verurteilte die Gewalt.

"Es war ein geplanter Angriff", sagte Polizeichef Nieuwerth. Beamte waren nach Angaben des Polizeichefs so bedrängt worden, dass sie Warnschüsse in die Luft abgegeben hatten. Die mobilen Einsatzkräfte der Polizei waren eingeschritten.

Kommentar: Hier ist ein Video von den Ausschreitungen:




Life Preserver

Wie soll uns jemand gut versorgen, der selbst am Ende seiner Kräfte ist? Viele Klinikärzte sind überlastet und würden aufhören, wenn sie könnten

Patientenversorgung könnte ernsthaft gefährdet sein
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© Photographee.eu – fotoliaÜberarbeitete Ärzte: 50 Prozent der Klinikärzte würden aufhören, wenn sie könnten.
Viele Mediziner in bayrischen Krankenhäusern fühlen sich überlastet und spielen daher mit dem Gedanken, sich ein anderes Arbeitsumfeld zu suchen. Dies ist das erschreckende Ergebnis einer aktuellen Studie des Marburger Bund Bayern. Würden die Ärzte tatsächlich ihren Dienst quittieren, könnte es zu massiven Problemen bei der Versorgung kommen.

Viele Ärzte sind am Ende ihrer Kräfte


Viele Klinikärzte fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz unwohl und leiden unter der massiven Belastung, die der Job mit sich bringt. Wie eine aktuelle Studie des Marburger Bundes Bayern ergeben hat, erwägt daher knapp die Hälfte der bayrischen Mediziner, ihre Tätigkeit im Krankenhaus aufzugeben. „44 Prozent unserer Mitglieder denken darüber nach, ihre Arbeit zu wechseln! Und das ist kein grundloses Jammern. Da muss ich sagen: Ich weiß, dass es schlimm ist - objektiv wie subjektiv“, so Klaus-Martin Bauer, Geschäftsführer des Marburger Bund Bayern, im Gespräch mit dem Oberbayerischen Volksblatt. Ein erschreckendes Ergebnis, denn dies würde die Versorgung der Patienten ernsthaft gefährden. „Die Klinikärzte sind am Anschlag“, betont Bauer.

Kommentar: Durchaus ein trauriger Zustand, da auch die Medizin von Profitdenken durchtränkt ist. Hier weitere Aspekte zum Thema:


Nuke

Von wegen sichere Rückkehr nach Fukushima: Tepco ignoriert noch immer die einfachsten Sicherheitsmaßnahmen - Radioaktive Staubwolke nach Erdarbeiten

Bewohner der nahen Stadt Minamisoma wurden 30-fach erhöhter Belastung ausgesetzt
Fukushima Daiichi
© TepcoBesuch von IAEA-Gutachtern auf dem Gelände von Fukushima Daiichi.
Rückkehrer leben gefährlich: In der japanischen Stadt Minamisoma ist noch zwei Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima eine radioaktive Staubwolke niedergegangen, wie Messungen nun enthüllen. Die Bewohner der Stadt wurden im Sommer 2013 vorübergehend 30-fach erhöhten Werten an radioaktivem Cäsium ausgesetzt. Ursache für die Kontamination: Ungenügend gesicherte Erdarbeiten im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi.

Dass in Fukushima einiges schief läuft, ist nichts Neues. Denn auch mehr als vier Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi, schafft es der Betreiber Tepco kaum, die Probleme zu bewältigen. Bis heute treten durch Lecks immer wieder große Mengen radioaktiv kontaminierten Kühlwasser aus und gelangen in Boden und Ozean.

Kommentar:


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Russischer Hilfskonvoi bringt tausende Tonnen Hilfsgüter und Geschenke in die Ukraine

Ein erneuter russischer Hilfskonvoi für die Region Donbass in der Ostukraine hat am Donnerstagmorgen die russisch-ukrainische Grenze passiert, teilte der Pressedienst des russischen Zivilschutzministeriums mit. Diesmal besteht die Ladung auch aus Geschenken zum Neuen Jahr und Weihnachten.


Ukraine Geschenke
© Sputnik/ Evgeny Biyatov
Auf dem Weg zur Grenze wurde der Konvoi geteilt: Ein Teil wurde am Grenzübergangskontrollpunkt „Donezk“, der andere - bei „Matwejew Kurgan“ überprüft. „Alle Hilfsgüter wurden den Zollformalitäten der internationalen Gesetzgebung entsprechend unterzogen. Danach fuhren die mehr als 100 Lastwagen mit über 1,1 Tausend Tonnen Hilfsgütern weiter in Richtung Donezk und Lugansk“, hieß es aus dem Ministerium.

Der Hilfskonvoi bringt nicht nur alltägliche Lebensmittel, Medikamente, Güter des täglichen Bedarfs sowie Lehrbücher, sondern auch Neujahrsgeschenke für Kinder und ältere Menschen in die Donbass-Region. Die Geschenkpackungen wurden in verschiedenen Regionen Russlands gesammelt und gespendet.

Vader

Salzburg: Festnahmen von maßgeblichen Terrorverdächtigen

In Österreich hat es zwei Festnahmen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu den Anschlägen in Paris gegeben.
polizei österreich
© AP, APA/NEUMAYR/MMV
In Österreich hat es zwei Festnahmen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu den Anschlägen in Paris gegeben. Wie die Staatsanwaltschaft in Salzburg mitteilte, wurden die beiden Verdächtigen am Wochenende in einem Aufnahmezentrum für Flüchtlinge festgenommen. Hintergrund sei ein "Verdacht auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung". Hinweise auf eine mögliche Verbindung zu den Anschlägen in Paris würden derzeit geprüft.


Die österreichische Kronen Zeitung berichtete ohne Nennung von Quellen, dass es sich bei den Festgenommenen um zwei französische Staatsangehörige handele, die sich als Flüchtlinge ausgegeben hätten. Sie seien im Oktober gemeinsam mit Mitgliedern der Zelle nach Österreich eingereist, die am 13. November die Anschläge in Paris verübt habe. Mit gefälschten syrischen Pässen seien sie mit tausenden Flüchtlingen über Griechenland und die Balkanroute nach Österreich gekommen.

Die Informationen, die zur Festnahme der beiden Verdächtigen geführt hätten, seien von einem ausländischen Geheimdienst gekommen, berichtete das Blatt weiter. Die beiden Verdächtigen hätten algerische und pakistanische Wurzeln. In Salzburg hätten die beiden auf Anweisungen zu weiteren Anschlägen gewartet. Die österreichischen Behörden wollten zunächst keine weiteren Details etwa zur Staatsangehörigkeit der Festgenommenen nennen.


Kommentar: Viele Festnahmen basieren auf Informationen von ausländischen Geheimdiensten und fast immer werden dabei Unschuldige terrorisiert.


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Erste Festnahme und Einknastung wegen GEZ-Verweigerung

ARD & ZDF schlagen zu: Weil sie sich weigerte die GEZwangsgebühr zu zahlen, landete eine Bürgerin aus Lünen nun im Knast. Niemand weiß wie lange die "Erzwingungshaft" dauern wird.
GEZ schreiben
Klagen Sie schon oder zahlen Sie noch?
Offenbar greifen ARD & ZDF nun zum letzten Mittel. Weil sie den "ARD-ZDF Beitragsservice" verweigerte, landete eine Bürgerin aus Lünen / NRW nun im Knast. Es geht um eine sogenannte "Erzwingungshaft", die bis zu sechs Monate dauern kann.

Es handelt sich um Petra Timmermann, die ihre Erfahrung mit der Justiz in Sachen Verweigerung der Rundfunkgebühr ausführlich im Netz dokumentierte. Mehr auf: www.petra-timmermann.de

Ein Bekannter schildert den Hergang so:

Kommentar:


Binoculars

Angstverbreitung nimmt kein Ende: Alle Schulen wurden in Los Angeles wegen Bombendrohung geschlossen

Nach einer Bombendrohung wurden in Los Angeles alle Schulen geschlossen. Die zuständige Behörde hatte zuvor eine "glaubhafte Terrordrohung" erhalten. Betroffen sind 640.000 Schüler und Vorschulkinder.
amerikanischer schulbus
© Rick Loomis/Los Angeles Times/Getty Images
In Los Angeles haben die Behörden Medienberichten zufolge nach Eingang einer "glaubhaften Terrordrohung" die Schulen geschlossen. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, zitierten Lokalsender am Dienstag die Polizei.

"Früh am Morgen erhielten wir eine elektronische Bedrohung, in der die Sicherheit von unseren Schulen erwähnt wird", teilte der für Schulen zuständige Polizeichef der US-Westküstenmetropole, Steven Zipperman, mit. "Wir haben beschlossen, unsere Schulen heute zu schließen, bis wir vollständige Gewissheit haben, dass sie sicher sind." Die Drohung sei über das normale Maß von Drohungen, die beinahe täglich eingingen, hinausgegangen.

Kommentar: In letzter Zeit gibt es sehr viele Bombendrohungen weltweit:


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Update: Alles frei erfunden - Französischer Lehrer wurde NICHT von IS angegriffen

Ein Lehrer wird von einem Maskierten mit einem Messer attackiert. Der Fremde soll sich auf den IS bezogen haben. Paris reagiert schockiert. Jetzt gibt der Lehrer zu, dass er die Tat erfunden hat.
schule aubervillliers
© AFP
Große Aufregung wegen einer Falschaussage: Ein Vorschullehrer in Frankreich hat am Montag einen Messerangriff mit Bezug zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) frei erfunden und damit Ängste vor neuer extremistischer Gewalt geschürt. Am Morgen gab er an, von einem maskierten Mann angegriffen und verletzt worden zu sein - am Nachmittag gestand er schließlich, sich alles nur ausgedacht zu haben.


Der Lehrer habe zugegeben, den Angriff erfunden zu haben, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft Stunden nach den ersten Berichten über den vermeintlichen Angriff mit. Der 45-Jährige werde nun dazu befragt, warum er dies getan habe.

Der Vorschullehrer hatte angegeben, ein Mann habe ihn am Morgen in einem Klassenzimmer in Aubervilliers nahe der französischen Hauptstadt bei der Unterrichtsvorbereitung mit einem Teppichmesser verletzt und sich dabei auf die IS-Miliz berufen. Er wurde mit leichteren Verletzungen unter anderem am Hals in ein Krankenhaus gebracht.

Kommentar: Viele Menschen scheinen immer verrückter zu werden. Entweder sehen sie überall Terroristen oder sie erfinden Taten, die nicht geschehen sind. Angst ist wirklich ein ansteckendes und gefährliches Virus.