Die glutenfreie oder glutenarme Ernährung hat viele gesundheitlichen Vorteile. Gerade chronische Beschwerden lassen sich mit einer glutenfreien Ernährung oft merklich lindern. Viele Menschen starten daher den Versuch, ernähren sich probeweise glutenfrei und beobachten, wie es ihnen geht. So auch unsere Leserin Jana M. (Name geändert). Nach jahrelangen Beschwerden wagte sie mit 60 Jahren das Experiment glutenfreie Ernährung - und erlebte derart gravierende Verbesserungen ihres Befindens, dass Sie uns nachfolgenden Erfahrungsbericht sandte.
Glutensensitivität wird nach wie vor nicht ernst genommenInteressant ist, dass viele
Ärzte immer wieder behaupten, dass sich nur jene Menschen glutenfrei ernähren müssten, bei denen eine
Zöliakie festgestellt worden sei. Da eine Zöliakie nur 1 Prozent der Bevölkerung betreffe, seien das sehr wenige Menschen.
Alle anderen sollten unbedingt "normal" essen, denn eine glutenfreie Ernährung könne auch schädlich sein. Natürlich freuen sich die Mainstream-Medien über derartige Warnungen und verbreiten diese mit Begeisterung - auch dann, wenn es nicht der Wahrheit entspricht.
Die Existenz der zöliakieunabhängigen Glutensensitivität scheint also immer noch nicht bis zu jedem vorgedrungen zu sein. Es handelt sich dabei um eine Glutenempfindlichkeit (auch Glutenintoleranz genannt), die nicht viel mit einer Zöliakie zu tun hat. Die einzige Gemeinsamkeit ist,
dass es den Betroffenen durch Glutenkarenz besser geht.
Lange Zeit wurde die Glutensensitivität in die Schublade der eingebildeten Erkrankungen geschoben. Seit einiger Zeit widmen sich jedoch verschiedene Forscher der Problematik und zeigen: Es gibt sie sehr wohl, die Glutensensitivität. Wir haben hier darüber berichtet:
Glutensensitivität - Nicht mehr länger Einbildung
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