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Putin: "Unser größter Fehler war: Wir haben dem Westen zu sehr vertraut"

Russlands übertriebenes Vertrauen in Europa hat Präsident Wladimir Putin als den größten außenpolitischen Fehler seines Landes in den letzten 15 Jahren bezeichnet.
Putin
© Sputnik/ Alexej Druzschinin
Eine deutsche Journalistin fragte Putin bei der Abschlusssitzung des Diskussionsklubs "Waldai" am Donnerstag in Sotschi, welche groben Fehler Russland und Europa in den letzten 15 Jahren in den bilateralen Beziehungen gemacht hätten.

"Der größte Fehler von unserer Seite in Bezug auf den Westen war, dass wir ihm zu sehr vertraut haben", sagte Putin.

"Und ihr Fehler war, dass sie dieses Vertrauen als Schwäche wahrgenommen und es missbraucht haben", fügte Putin hinzu.

Kommentar:


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Putin über US-Angriff auf RT: "Alles steht Kopf - RT und Sputnik sind bewundernswert: Hut ab!"

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Umgang der USA mit russischen Medien kommentiert und dabei seine eigene Wahrnehmung der Situation geschildert. Verblüffung ist laut ihm ein zu schwaches Wort dafür.


RT Deutsch
© Sputnik/ Alexander Demyanchuk
Bei der Abschlusssitzung des Internationalen Diskussionsklubs "Waldai" am Donnerstag in Sotschi machte die Chefredakteurin von RT, Margarita Simonjan, Putin auf den Druck aufmerksam, dem der Fernsehsender im Ausland, insbesondere in den USA, ausgesetzt sei.

"Das, was um unsere Medien herum passiert, die von ihrer Größe her mit den amerikanischen und britischen Medien nicht vergleichbar und wesentlich kleiner als sie sind - ich weiß nicht einmal, wie ich das nennen soll. Verblüffung ist zu milde gesagt. Alles steht Kopf", so Putin.

Der russische Staatschef warnte vor Gegenmaßnahmen: "Sobald wir konkrete Schritte sehen, die die Tätigkeit unserer Medien einschränken, wird eine Gegenreaktion folgen."


Kommentar: In der Tat! RT und Sputnik berichten über die Wahrheit. Logischerweise passt dies den USA und ihren Marionetten weltweit nicht: Mehr Informationen über RT und Sputnik:


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2018: Putin kürzt Gehalt russischer Regierungsbeamter - Eigener Lohn einbegriffen

Hochrangige Staatsdiener in der russischen Regierung und Präsidialverwaltung werden auch im kommenden Jahr zehn Prozent ihrer Bezüge einbüßen müssen. Im Jahr 2015 ist diese Sparmaßnahme beschlossen worden - jetzt hat der russische Präsident sie um ein weiteres Jahr verlängert.


Putin
Das entsprechende Dokument wurde auf dem amtlichen Portal für rechtliche Informationen veröffentlicht.

Die Lohnkürzung betrifft sogar den Präsidenten selbst. Aber auch dem russischen Premierminister Dmitri Medwedew, all seinen Vertretern, den Ministern, den obersten Strafverfolgern des Landes sowie den Mitarbeitern der russischen Regierung und Präsidialverwaltung werden im kommenden Jahr zehn Prozent vom Gehalt abgezogen. Dann wird der Präsident über die Maßnahme neu entscheiden.

Black Cat

"Vertrauensmann" als Verräter: V-Mann soll Amri zum Attentat animiert haben

Anschlag Berliner Weihnachtsmarkt 2016
© Reuters
Der vom Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen auf Anis Amri angesetzte V-Mann hat laut Recherche diverse Mitglieder der IS-nahen Abu Walaa-Gruppe und womöglich auch Amri selbst zu Anschlägen animiert. Die Erkenntnisse stützen sich auf Ermittlungsakten.

Nach Recherchen des Rundfunks Berlin Brandenburg und der "Berliner Morgenpost" soll der V-Mann unter der Tarnbezeichnung VP-01 Islamisten zu Anschlägen in Deutschland angestachelt haben.

Laut einem Zeugen soll dabei auch ein Anschlag mit einem Lkw zur Sprache gekommen sein. Amri hatte am 19. Dezember einen Lkw in den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz gesteuert und dabei elf Menschen getötet.

Die Berliner Morgenpost schreibt dazu:
Aus Behördenberichten ergibt sich außerdem, dass VP-01 zeitweilig intensiven Kontakt zum Breitscheidplatz-Attentäter Anis Amri hatte. In Gesprächen mit Islamisten habe er einem internen Vermerk zufolge zudem "nach einem zuverlässigen Mann für einen Anschlag mit einem Lkw" gesucht. Damit steht ein ungeheuerlicher Verdacht im Raum: Der vom Staat gesteuerte Spitzel könnte Amris im Dezember vergangenen Jahres auf grausame Art vollendeten Plan für einen Terroranschlag mit einem Lkw forciert haben.

Kommentar: Bei all dem, was zuvor schon an Ungereimtheiten über den LKW-Anschlag in Berlin bekannt wurde, wäre das überhaupt keine Überraschung:


Hiliter

Putin-Rede: Klartext über kurzsichtige EU-Separatismuspolitik und US-Massenvernichtungswaffen

Putin Waldai-Rede 2017
© Sputnik / Grigoriy Sisoev
Auf dem diesjährigen Waldai-Treffen in Sotschi kritisierte der russische Präsident Wladimir Putin die EU für ihre Unterstützung Unabhängigkeitsbestrebungen im Kosovo, deren Auswirkung sich jetzt in Katalonien zeige. Den USA warf der russische Präsident vor, gegen Abkommen zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen zu verstoßen.

Die EU-Länder stützten die separatistische Stimmung in Europa, als sie sich dem Druck der USA beugten und die Abspaltung des Kosovo von Serbien unterstützten, sagte Russlands Präsident Wladimir Putin am Donnerstag in Sotschi.

Wendepunkt Kosovo- zum Gefallen der USA

Nun stehe die EU vor den Folgen dieser Politik, welche sich in der katalanischen Krise zeige.
Was die Lage in Katalonien betrifft, so haben wir eine einstimmige Verurteilung der Unabhängigkeitsbefürworter durch die EU und eine Reihe anderer Staaten erlebt ", sagte Putin. "Dazu muss ich sagen, ihr hättet früher darüber nachdenken sollen."
Wussten sie nicht von jahrhundertealten Widersprüche dieser Art in Europa? Sie wussten es, oder? Damals aber begrüßten sie de facto den Zerfall einiger Staaten in Europa mit unverhohlenem Gefallen ", fügte er hinzu.
Die "einstimmige Unterstützung der EU für die Unabhängigkeit des Kosovo" habe sich als Wendepunkt erwiesen, und Europa stehe nun vor den Auswirkungen einer kurzsichtigen Politik, die vorrangig darauf abziele, "den größeren Bruder aus Washington zufrieden zu stellen", meint Putin.

TV

Bild Dir Deinen Militärnachwuchs - Kriegswerbung von Bundeswehr und Bild-Zeitung

Trailer für die Bundeswehr-Youtube-Serie Mali
Screenshot aus dem Trailer für die Bundeswehr-Youtube-Serie Mali
Geht es um die gezielte Arbeitgeberwerbung zur Gewinnung deutschen Armeenachwuchses, ist offenbar keine Wurst zu teuer. Auf die Internetserie "Die Rekruten" folgte nun die Fortsetzung "Mali".

Bereits die Ankündigung der Serie wirkt wie ein hochwertiger Action-Blockbuster und wird mit entsprechender Abenteuerrhetorik auch in der Bild-Zeitung beworben - befreit von jeglicher journalistischer Einordnung des Geschehens.

Im öffentlichen Raum, dem Nahverkehr, in bestimmten Medien und in der virtuellen Welt war die Vorankündigung in den vergangenen Wochen kaum zu übersehen: Es gibt eine neue YouTube-Serie namens Mali und die Werbung dafür scheint allgegenwärtig. Ist es ein Videospiel? Ein Hollywood-Blockbuster? In erster Linie ist es eine kostspielige Marketing-Aktion, mittels derer die Bundeswehr via so genanntem Employer-Branding um Nachwuchs wirbt, wodurch der Arbeitgeber zu einer Marke wird. Neben mehreren Millionen Euro an Steuergeldern erhielt sie dabei Unterstützung von der auflagenstärksten Tageszeitung Deutschlands, der Bild-Zeitung.

Die Bundeswehr ist also in dem westafrikanischen Land Mali aktiv und bietet in der gleichnamigen YouTube-Serie Einblicke in das Leben der Soldaten vor und während ihres Einsatzes. Die Serie wird seit Anfang dieser Woche jeweils von Montag bis Donnerstag über zwei Monate ausgestrahlt. Damit schließt sie an die zuvor gesendete Internetserie "Die Rekruten" an, welche Soldaten während ihrer Grundausbildung begleitete.

Kommentar:


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Frankreich: Ausnahmezustand wird per Gesetz zum Dauerzustand

Militär in Paris
© Reuters
Das französische Parlament hat ein neues, umstrittenes Anti-Terror-Gesetz verabschiedet, das den bald auslaufenden zweijährigen Ausnahmezustand ersetzen wird. Die neue Gesetzgebung weckt Befürchtungen, bürgerliche Freiheiten könnten stark eingeschränkt werden.

Der französische Senat hat das neue Anti-Terror-Gesetz am Mittwoch in zweiter Lesung verabschiedet. Das neue Gesetz, das die Strafverfolgungsbefugnisse im Kampf gegen den Terrorismus stärken soll, fand die Unterstützung von 244 Senatoren bei nur 22 Gegenstimmen. Die Nationalversammlung hatte das Gesetz bereits Anfang Oktober mit überwältigender Mehrheit angenommen.

Frankreichs Regierung hat den Ausnahmezustand über das Land nach den tödlichen Terroranschlägen von Paris im Jahr 2015 zur Bekämpfung des Terrorismus verhängt und seither sechsmal verlängert. Er soll am 1. November endgültig auslaufen.

Kommentar:


Question

Russland erwägt Gegensanktionen auch gegen Boeing: Sitzen US-Astronauten bald auf der Erde fest?

Russland könnte Sanktionen gegen die USA in empfindlichen Bereichen verhängen. Dies haben russische Medien berichtet. Unter anderem könnten die Sanktionen die US-Raumfahrt und den Flugzeughersteller Boeing betreffen.
ISS Weltall
Derzeit gebe es Vorbereitungen im russischen Parlament zu einem Gesetzesentwurf, der Gegensanktionen gegen die USA vorsehen soll. Dies meldete die russische Agentur RIA Novosti, eine anonyme Quelle im russischen Abgeordnetenhaus zitierend. Die diskutierten Maßnahmen würden "schmerzhaft" für die US-Amerikaner sein.

Möglich sei, dass Russland keine US-Astronauten mehr zur internationalen Weltraumstation ISS transportieren wird. Da die USA seit der Einstellung des Space-Shuttle-Programms vor einigen Jahren keine eigenen Kapazitäten mehr besitzt, um Menschen in den Weltraum zu befördern, müssten die US-amerikanischen Astronauten demnach auf der Erde bleiben, sollte sich Moskau zu diesem Schritt entscheiden.

Bug

Saudi-Arabien entsendet Minister nach Syrien, um Schwächung des Landes gemeinsam mit USA für eigene Zwecke weiter auszubeuten

Saudi-Arabien Einmischung Syrien
© Twitter
Nach dem IS kommen die Saudis: Am Mittwoch sind brisante Bilder eines unerwarteten Besuchs des saudischen Ministers Thamer al-Sabhan beim US-Sondergesandten Brett McGurk und den SDF in Nordsyrien aufgetaucht. RT Deutsch sprach darüber mit mehreren Experten und Journalisten aus der Region.

Die Pressestelle der SDF veröffentlichte jüngst im Rahmen einer Erklärung zahlreiche Bilder eines Besuchs des US-Sondergesandten Brett McGurk. Unerwähnt blieb dabei unterdessen die damit verbundene Präsenz eines unerwarteten Gastes in Nordsyrien. Der saudische Minister für Golfangelegenheiten, Thamer al-Sabhan, der bis 2016 als Botschafter im Irak tätig war, besuchte die Führungsriege der "Demokratischen Kräfte Syriens" nur wenige Kilometer von der am Dienstag eroberten Stadt Rakka entfernt. Die "Demokratischen Kräfte Syriens", auch als SDF abgekürzt, werden von der Kurden-Miliz YPG angeführt. Doch auch zahlreiche FSA-Rebellenverbände kämpfen inzwischen unter dem gelben Banner der SDF, die insbesondere von den USA, aber auch von Großbritannien und Frankreich militärische Hilfe erfahren.


Traditionell gelten die Saudis als Unterstützer von Rebellen. Nicht wenige Kritiker sind davon überzeugt, dass die autokratische Golfmonarchie gemeinsam mit Partnern salafistische Dschihadisten im Land im Kampf gegen die syrische Regierung unterstützt hat.

Stock Down

Pentagon erklärt knapp 20 Prozent seiner Militärinfrastruktur für nutzlos

Militär
© CC BY 2.0 / USAFE AFAFRICA / Steadfast Javelin II
Knapp ein Fünftel des Eigentums der US-Streitkräfte sind laut dem Pentagon nutzlos. Dies geht aus dem Bericht des Verteidigungsministers James Mattis an das United States House Committee on Armed Services hervor.

Mattis zufolge sind etwa 19 Prozent der ganzen Infrastruktur der US-Streitkräfte überflüssig. Die Verteidigungsbehörde des Landes braucht für die Umsetzung ihrer Aufgaben demnach 29 Prozent weniger Objekte der Landstreitkräfte und 28 Prozent weniger Objekte der Luftstreitkräfte.

"Wir geben Geld der Steuerzahler für die Bedienung von Gebäuden und Objekten aus, die die Streitkräfte gar nicht brauchen", so Mattis.

Die Regierung des Landes sollte, wie der Pentagon-Chef weiter betonte, auf diese Objekte verzichten und Ressourcen umverteilen. Vor diesem Hintergrund erklärte das Pentagon, dass es notwendig sei, ein Programm zur Schließung überflüssiger Militärobjekte bis 2020 zu starten. Das soll aus Mattis' Sicht helfen, die US-Armee zu modernisieren und deren Kampfbereitschaft zu erhöhen.