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Sa, 01 Okt 2016
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Verborgene Geschichte
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Hygiene in der Antike: Was sich neben den alten Römern noch so in ihren Bädern tummelte

Aquädukte, Brunnen, Bäder - die alten Römer gelten als besonders hygienisch. Doch archäologische Funde zeigen ein ganz anderes Bild.

© CC BY-SA 2.5
Römische Mädchen im Bad
Die Gallier aus den Asterix-Comics sind nicht dafür bekannt, die römische Kultur hoch zu schätzen. Doch mit einer zivilisatorischen Neuerung können die rebellischen Dorfbewohner sich anfreunden: Als Häuptling Majestix es im Band "Der Avernerschild" nach üppigen Wildschweingelagen mit der Leber bekommt, wird er zur Kur in ein Thermalbad geschickt. Die Frage ist aber, ob der Krieger sich damit einen Gefallen getan hätte. Denn obwohl die Badekultur der Römer noch heute als medizinischer Fortschritt bewundert wird, scheint sie der Gesundheit der antiken Europäer kaum geholfen zu haben, erklärt der britische Archäologe Piers Mitchell im Fachblatt Parasitology.

Der Forscher der Universität Cambridge hat archäologische Funde römischer Ruinen in ganz Europa genauer ausgewertet. Im Boden von antiken Latrinen, in versteinertem Kot oder in Grabkammern lassen sich Überreste der Parasiten finden, die das Volk vor 2000 Jahren plagten. Die Inventur fällt erschreckend aus: Spulwürmer, Peitschenwürmer, Ruhramöben, Saugwürmer, Flöhe, Bettwanzen und unzählige Läuse-Arten fühlten sich in den römischen Städten wohl - trotz Neuerungen wie Aquädukten, fließendem Wasser aus Leitungen, öffentlichen Brunnen und Toiletten.

Kommentar:


Snowflake

Menschen waren in der sibirischen Arktis anscheinend 10.000 Jahre früher als bislang gedacht

Vor 45.000 Jahren hatten es Speerstöße übel zugerichtet: Die Überreste eines Mammuts aus Sibirien belegen, dass Menschen bereits 10.000 Jahre früher in der Arktis lebten als bisher angenommen. Die Mammutjagd könnte den Forschern zufolge letztlich auch der Schlüsselfaktor für die Ausbreitung des Menschen bis hin zur Beringstraße gewesen sein, über die schließlich die Besiedlung Amerikas erfolgte.

© sergei gorbunov/epa
Ein Kind hatte das gut konservierte Mammut 2012 entdeckt, das vor etwa 45.000 Jahren im nördlichen Sibirien lebte
Funde von Mammutüberresten sind eigentlich nichts Ungewöhnliches in Sibirien, denn die eiszeitlichen Giganten bevölkerten diese Region über viele Jahrtausende hinweg. Doch bei dem bereits 2012 entdeckten Exemplar handelt es sich um etwas ganz Besonderes. Es stammt aus dem eisigen Boden der Yenisei Bay, etwa 2000 Kilometer südlich des Nordpols. Die ausgesprochen gut erhaltene Eismumie des Tieres wurde von einem russischen Forscherteam ausgegraben und anschließend genau untersucht.

Von Speeren durchbohrt

Die Altersbestimmung mittels der Radiokarbonmethode ergab: Der Mammutbulle starb vor etwa 45.000 Jahren.Was ihm damals den Tod gebracht hatte, war den Forschern zufolge ebenfalls eindeutig feststellbar: Das Tier war übersät von Wunden, die ihm menschliche Waffen zugefügt hatten. Besonders an den Rippen und am Kopf fanden die Wissenschaftler einschlägige Spuren scharfer Objekte - wahrscheinlich von Speeren. Darüber hinaus entdeckten sie Hinweise auf eine Bearbeitung des Tieres nach seinem Tod - die vermutlich spektakuläre Mammutjagd war demnach ein Erfolg gewesen. Es wurden sogar Teile eines Stoßzahns entfernt, möglicherweise um aus dem Elfenbein Werkzeuge herzustellen, sagen die Forscher.

Kommentar:


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Mammutfund in sibirischer Arktis macht Neudatierung menschlicher Besiedlung notwendig

Forscher der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAW) in Sankt Petersburg haben das Skelett eines Wollhaarmammuts ausgegraben, das ein kleines Kind zufällig im Jahre 2012 gefunden hatte. Die Knochen weisen typische Jagdspuren auf, die belegen, dass die sibirische Arktis bereits 10.000 Jahre früher besiedelt wurde als man bislang angenommen hatte.
© Sergei Gorbunov/epa
Bisher wurde unter den Experten die Ansicht vertreten, dass die Arktis erst vor rund 35.000 Jahren von den Menschen bewohnt wurde, da man keine älteren Spuren seiner Anwesenheit gefunden hatte. Die russischen Wissenschaftler entdeckten jedoch auf der Taimyrhalbinsel zwischen Kara- und Laptewsee das Skelett eines männlichen Wollhaarmammuts, dessen Rippen, Stoßzähne und Kieferknochen deutliche Schnittspuren aufweisen, wie sie nur durch menschliche Steinzeitwaffen hervorgerufen werden konnten. Eine an den Knochen durchgeführte Radiokarbondatierung wies ein Alter von 45.000 Jahren aus, was für die Forscher ein eindeutiges Indiz dafür ist, dass der Mensch schon 10.000 Jahre früher die Gegend erreicht und besiedelt hatte.

Fire

Gewaltiger Urzeit-Vulkanausbruch vor 2,7 Millionen Jahren in der Karibik entdeckt

So stark wie Krakatau und Pinatubo: Vor 2,4 Millionen Jahren ereignete sich in der Karibik ein gewaltiger Vulkanausbruch - der stärkste seither in dieser Region dokumentierte. Diese zuvor unbekannte Eruption haben Forscher entdeckt, als sie Bohrkerne aus dem Meeresgrund vor Guadeloupe untersuchten. Dabei stießen sie auf eine 18 Zentimeter dicke Tephra-Schicht - das ist für die Karibik ungewöhnlich viel, wie die Forscher im Fachmagazin "Geology" berichten.
© NASA/JSC
Blick auf Guadeloupe - heute ist von dem heftigen Vulkanausbruch vor 2,4 Millionne Jahren hier nichts mehr zu sehen.
Die Karibik ist geologisch gesehen alles andere als ruhig: In dieser Region liegen gleich mehrere Plattengrenzen und tektonische Störungen. Als Folge ereignen sich hier immer wieder starke Erdbeben, wie 2010 das Beben auf Haiti demonstrierte. Am Meeresgrund zeugen zudem Spuren von alten Lava-Austritten und versunkene Inseln davon, dass der Untergrund hier in ständiger Bewegung ist.

Auch Vulkanismus gab und gibt es in der Karibik reichlich. So ist der Vulkan Soufrière Hills auf der Insel Montserrat bis heute aktiv und überdeckte bei einem großen Ausbruch im Jahr 1997 nahezu die gesamte Südhälfte der Insel mit Lava und Asche, seither gibt es immer wieder kleinere Eruptionen. "Ausbrüche wie auf Montserrat in den letzten 20 Jahren sind zwar für die lokale Bevölkerung verheerend, wirken sich aber in der Regel nicht auf die Nachbarinseln aus", erklärt Martin Palmer von der University of Southampton.

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Rolle von verschlüsselten Nachrichten bei Entführung der Nina von Gallwitz: einzigartiger Fall in deutscher Kriminalgeschichte

Bei der Entführung der Schülerin Nina von Gallwitz im Jahr 1981 spielte Verschlüsselung eine wichtige Rolle. Dank der Unterstützung eines Blog-Lesers kann ich heute zahlreiche Details dazu präsentieren, die bisher nicht öffentlich bekannt waren.

© scienceblogs
Am 18. Dezember 1981 wurde die achtjährige Nina von Gallwitz auf dem Weg zur Schule im Kölner Stadtteil Hahnwald entführt.

Mehrere Lösegeld-Übergaben scheiterten. Die Täter erhöhten ihre Forderung im Verlauf der Entführung mehrfach, am Ende waren es 1,5 Millionen Mark. Die Polizei kam nicht weiter, viele hielten die Entführte sogar für tot.

Die Familie von Nina von Gallwitz schaltete nun den Journalisten Franz Tartarotti ein, der zuvor bei der Kronzucker-Entführung erfolgreich vermittelt hatte. Außerdem engagierten sie den einstigen Kriminaldirektor des BKA, Hans Fernstädt. Die Entführer akzeptierten die beiden neuen Verhandlungspartner. Sie ließen ihnen Nachrichten zukommen, Tartarotti und Fernstädt antworteten darauf über verschlüsselte Anzeigen in großen Tageszeitungen. Das verwendete Verschlüsselungsverfahren wurde in der Presse als „Fünf-Zeilen-Caesar“ bezeichnet.

Sherlock

Handelt es sich bei den rätselhaften Malereien in der Chauvet-Höhle um die ältesten menschlichen Darstellungen von Vulkanausbrüchen?

© D. Genty/V. Feruglio/D. Baffier
Zeigen diese Höhlenmalereien einen Vulkanausbruch?
In der südfranzösischen Chauvet-Höhle könnten sich die ältesten uns bekannten Abbildungen eines Vulkanausbruchs befinden. Einige Wandmalereien dort zeigen nämlich Darstellungen, die an einen lavaspeienden Vulkan während seines Ausbruchs erinnern. Und tatsächlich haben zur etwa gleichen Zeit in der Nähe Vulkanausbrüche stattgefunden, als diese Felsbilder entstanden.

In der erst 1994 entdeckten Chauvet-Höhle befinden sich über 400 Wandbilder mit mehr als 470 gemalten und gravierten Tier- und Symboldarstellungen. Die ältesten von ihnen wurden mittels der Radiokarbonmethode (C14-Methode) auf ein Alter zwischen 35.000 und 32.000 Jahren datiert. Es wurden aber nicht nur Fellnashörner, Höhlenlöwen und Bären abgebildet, sondern auch rätselhafte Zeichnungen, die wie ein Sprühregen oder eine Explosion aussehen. Solche Abbildungen befinden sich jeweils am Eingang der Höhle und in der sogenannten »Megaloceros-Galerie«, einem Höhlenbereich, der nach dem ausgestorbenen Riesenhirschen benannt wurde, weil er dort künstlerisch verewigt wurde. Was diese seltsamen Bilder darstellen sollten, konnten die Forscher bis heute nicht entschlüsseln.

Kommentar: Das ist nicht das einzigste Rätsel der Chauvet-Höhle: Weitere Infos zu prähistorischer Vulkanaktivität:


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Gigantischer Krokodilschädel in der Wüste entdeckt: Ausgestorbene Riesenkrokodile lebten Millionen Jahre länger als vermutet

Ein gigantischer Krokodilschädel im Wüstensand belegt: Die einst im Meer lebenden Riesenkrokodile überlebten einige Millionen Jahre länger als bisher vermutet.
© Imperial College London and Robert Nicholls (Paleocreations)
Die Herrschaft der Dinosaurier war im Erdmittelalter nicht unumstritten, wie ein Fossilfund zeigt: die Reste eines besonders beeindruckenden Riesenkrokodils, das Forscher im tunesischen Tataouine aus dem Wüstensand gegraben haben. Der König der Krokos, Machimosaurus rex, wurde zu Lebzeiten vor 120 Millionen Jahren knapp zehn Meter lang und wog um die drei Tonnen. Seine Verwandten galten bislang als gegen Ende der Kreidezeit weltweit verschwunden - womöglich eine vorschnelle Interpretation, meinen die glücklichen Fossilfinder um Federico Fanti von der Universität Bologna.

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Einzigartige Zeitkapsel von einem "Pompeji" der Bronzezeit in England entdeckt

Feuer und Schlamm konservierten einzigartige Zeitkapsel bronzezeitlichen Alltagslebens
© Cambridge Archaeological Unit
Tongefäße, Textilreste und Teile der Holzgebäude wurden im Schlamm 3.000 Jahre lang konserviert.
Einzigartiger Einblick in den Bronzezeit-Alltag: Archäologen haben im Osten Englands eine außergewöhnlich gut erhaltene Bronzezeit-Siedlung ausgegraben. Ein Feuer zerstörte zwar Teile der damals auf Stelzen am Flussufer errichteten Gebäude, doch der Flussschlamm konservierte Kleidung, Schmuck, und sogar noch Kochgeschirr mit Resten von Mahlzeiten darin. Der Fund gleiche damit einer Zeitkapsel aus der Vergangenheit, so die Forscher.

Die Region bei Whittleshire in East Anglia gehört zum ostenglischen Fen - einem ausgedehnten Feuchtgebiet mit Sümpfen, unzähligen Flussläufen und Tümpeln. Doch verborgen im Schlamm liegen hier auch eindrucksvolle Zeugnisse der Vergangenheit, wie sich nun zeigt. Archäologen der University of Cambridge und der Organisation Historic England haben zwei Meter unter der heutigen Oberfläche des Fens die ungewöhnlich gut erhaltenen Überreste einer ganzen Siedlung aus der Bronzezeit entdeckt.

Kommentar:


Book 2

Die rätselhafte Zahl Vierzig in der Bibel

© Fernando Calvo
Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament spielt neben der Zahl 12 die 40 eine bedeutende Rolle. Die Zwölf wurde gerne bei Mengenangaben, die Vierzig jedoch zu Zeitangaben genutzt. Doch wieso wurde ausgerechnet immer diese Zahl auserwählt, wenn es um wichtige biblische Ereignisse ging?

Wenn in der Bibel Zeiträume angegeben werden, in denen bedeutenden Ereignissen stattfanden, taucht sehr häufig immer wieder die Vierzig auf. Moses und Jesus‘ Leben werden dabei am häufigsten davon geprägt. So soll Gott aus dem brennenden Dornbusch zu Mose gesprochen haben, als er vierzig Jahre alt war und vierzig Jahre in Ägypten verbrachte hatte. Im Hause des Priesters von Midian lebte Mose vierzig Jahre lang und ebenfalls vierzig Jahre betrug der gesamte Auszug aus Ägypten ins Gelobte Land. Auf dem Berg Sinai verbrachte Mose vierzig Tage, bis er die Gesetzestafeln von Gott überreicht bekam. Er starb im stolzen Alter von 120 Jahren, was das Ergebnis von exakt 3 x 40 ist. Im 3. Buch Mose wird zudem der Brauch überliefert, dass sich die Wöchnerin vierzig Tage nach der Niederkunft mit einem Knaben einer Reinigung zu unterziehen hat.

Kommentar: Mehr Informationen zur Bibel für Interessierte gibt es in den folgenden Artikeln (in Englisch):


Crusader

Unerzählte Geschichte Finnlands: Faschistische Wurzeln, Russlandfeindlichkeit und die anti-muslimische Hysterie heutzutage


Finnisches Freiwilligenbataillon der Waffen-SS
(5. SS-Panzer-Division “Wiking”)
in Tampere, Finnland, 1943
Die Feder wurde verwendet, um in Ordnung zu bringen, was das Schwert an unserer Geschichte zu Fetzen zerrissen hat.

- J.K Paasikivi
Jeder Staat, der am Zweiten Weltkrieg beteiligt war, verfasste seine Geschichte zur Unterstützung von nationaler Einigkeit. Dabei haben seine Narrativen bestimmte Tatsachen verdrängt und es wurde Wert darauf gelegt, kontroverse und 'unliebsame Dinge' zu verschweigen. Das resultierte in der patriotischen, religiösen und halb-wissenschaftlichen Mythologisierung von Kriegsereignissen, und es schürte eine hysterische Einstellung gegenüber jedem, der nicht mit der offiziellen Geschichte übereinstimmt. Heute leben wir in einer Situation, wo unliebsame Dinge unbewusst vermieden werden. Denn eine offene Konfrontation mit ihnen verursacht Angst, Beklemmung und Unsicherheit.

Eine bestimmte Interpretation der Geschichte, wo das absolute Böse und Kriegsschuld - selbst Jahrzehnte später - auf den Gegner projiziert werden, wird für die meisten Menschen zu dem, 'so wie es immer war'. Umgekehrt wird das 'absolut Gute' an guten Taten im Auftrag der ernannten Autoritäten des Heimatlandes gemessen, und es wird im Namen von liberal-individualistischer 'Freiheit und Demokratie' ausgeführt. Bei solch einer Schwarz-Weiß - 'Trennung von Werten' gibt es keinen Platz für Selbstkritik, Mitgefühl/Vergebung, oder Offenheit gegenüber neuen Ideen.

In Finnland wurden wir so sehr in dieser "patriotischen" (d.h. nicht-hinterfragenden) Art und Weise erzogen (konditioniert), dass selbst die geringste Andeutung, dass unsere Kriegsführer irgendeine Verantwortung am Krieg trugen, Häresie-Anschuldigungen heraufbeschwört und in den Meisten starken emotionalen Widerstand hervorruft, neben ausgeprägter kognitiver Dissonanz.

Theorien selektiver Erinnerung und die These des Separatkrieges

Der finnische Historiker Heikki Ylikangas schrieb in Mitä on historia - ja millaista sen tutkiminen ('Was ist Geschichte und wie sie erforscht wird') über die Faktoren, die eine Umstrukturierung von historischen Narrativen behinderte - nicht zuletzt durch die Kontrolle der Forschung durch Entscheidungsträger. Als er den Winterkrieg von 1939-1940 zwischen der Sowjetunion und Finnland kommentierte, schrieb er:
Selbst heute schränken gegenwärtige Entscheidungsträger das Bild des politischen Hintergrundes über den Winterkrieg ein. Der Zeiger der Uhr, die den Fortgang der Erforschung dieser Sache misst, verharrt an Ort und Stelle. Sie ist an jenem Punkt steckengeblieben, an dem Tanner, Ryti und Mannerheim ihre Worte zu dem Thema niedergeschrieben haben. Aus der Perspektive historischer Forschung von Amateuren gleicher Gesinnung in diesem Feld, sowie aus dem Gesichtspunkt sehr voreingenommener Menschen in der Rechtsforschung wurde ein Geschichtsbild von dem politischen Hintergrund des Winterkrieges konstruiert, das weiterhin fast gänzlich in Kraft bleibt.
Das ist ein ganz übliches Problem in der Geschichtsschreibung. Je engere persönliche Bindungen Historiker zu einem Thema haben, desto kritischer sollten wir damit umgehen, was sie zu sagen haben. Ein klassisches Beispiel ist der große Einfluss, den Cicero und seine Schriften in der Gestaltung der heutigen Wahrnehmung über Julius Cäsar hatten: Viele Historiker haben die Tatsache ignoriert, dass sie politische Rivalen waren, was Cicero zu einer sehr fragwürdigen Quelle macht, wenn man ein objektives Portrait von Cäsar aufbaut. Fragen Sie sich selbst, ob zukünftige Gesellschaften eine realistische Beschreibung des russischen Präsidenten Vladimir Putin erhalten würden, wenn sie nur amerikanische Politiker und westliche Medien als Quellen benutzten, oder die fünfte Kolonne von russischen 'Oppositions'-Führern?