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Di, 21 Feb 2017
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Verborgene Geschichte
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Tutanchamuns Dolch besteht aus außerirdischem Material: Wissenschaftler - "Es ist Meteoritenstoff"

Italienische Forscher haben einen Dolch, den Archäologen 1925 im freigelegten Sarkophag von Pharao Tutanchamun gefunden hatten, untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass der Dolch aus Material von einem Meteoritenstoff besteht, berichtet news.rambler.ru.

© Sputnik/ Yuri Somov
Wie Professor Francesco Porcelli von der Polytechnischen Universität Turin der Zeitung La Stampa sagte, hat die 35 Zentimeter lange Klinge, die in der Umhüllung der Mumie entdeckt wurde, in Fachkreisen eine Diskussion ausgelöst.
„Im Alten Ägypten hatte es äußerst wenig Erzeugnisse aus Eisen gegeben. Dieses Material war teurer als Gold“, so der Wissenschaftler.

Mithilfe von Röntgenstrahlen wurde festgestellt, dass die Klinge zu zehn Prozent aus Nickel und zu 0,6 Prozent aus Cobalt besteht. „Eine solche Legierung ist für Meteoriten typisch. Es war aber völlig unmöglich, die Legierung in der damaligen Epoche auf künstliche Weise zu gewinnen“, so Porcelli.


Kommentar: Ob es wirklich unmöglich war, ist fraglich. Die Wissenschaftler beziehen sich hier auf die offizielle Geschichtsschreibung, die ignoranter weise immer noch davon ausgeht, dass die alten Ägypter (und generell alle Zivilisationen in der Vergangenheit) nicht fortschrittlicher als wir heute gewesen sein können.

Viele Funde und Beweise, die es eigentlich nicht geben dürfte, widersprechen immer wieder dieser Annahme. Siehe letzten Kommentar unten, für weitere Informationen.


Der Wissenschaftler erwähnte in diesem Zusammenhang den im Jahr 2010 in der ägyptischen Wüste entdeckten Einschlagskrater, der sich beim Aufprall eines aus Nickel und Eisen bestehenden Meteoriten gebildet hatte. Auch einer der altägyptischen Papyri beschreibe „vom Himmel gefallenes Eisen“. Damals habe jedoch niemand die „außerirdische“ Entstehungsversion des genannten Materials ernst genommen, so Porcelli.

Tutanchamun regierte von 1333 bis 1323 v. u.Z. und starb im Alter von 18 Jahren. Sein Grab entdeckte der britische Wissenschaftler Howard Carter 1922 im Tal der Könige in Luxor, dem früheren Theben.

Kommentar: Auch die Datierungen sind ein Problem: "Unmögliche" Entdeckungen:


Flashlight

Nach 74 Jahren: Hobbytaucher entdeckt vermisstes britisches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg

Das britische U-Boot HMS P311, das seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst wurde, ist nach gut 74 Jahren entdeckt worden. Ein italienischer Hobbytaucher fand das Wrack des versenkten Kriegsschiffes vor Sardinien, wie The Telegraph berichtet
© AP Photo/ Massimo Bondone via AP
Die HMS P311 wurde seit 1942 im Mittelmeer vermisst. Es wurde vermutet, dass das U-Boot der britischen Royal Navy mit 71 Matrosen an Bord durch einen Minentreffer versenkt wurde. Ein 58-jähriger Hobbytaucher entdeckte das Wrack des U-Bootes, das vor mehr als sieben Jahrzehnten gegen die italienische Kriegsmarine gekämpft hatte, in 80 Meter Tiefe.

Sherlock

Sensation: Grab von Aristoteles mit großer Wahrscheinlichkeit entdeckt

Das Grab von Aristoteles ist möglicherweise in Griechenland entdeckt worden, wie Focus unter Berufung auf einen örtlichen Fernsehsender mitteilt. Dabei soll sich die letzte Ruhestätte eines der wichtigsten Philosophen der Antike in Stageira, dem Geburtsort von Aristoteles, befinden.
© Wikipedia/ A,Ocram
„Starke Indizien sprechen dafür, dass wir das Grab gefunden haben“, zitierte das griechische Staatsfernsehen den Archäologen Kostas Sismanides.

Das Grab soll sich „in der archäologischen Stätte von Stageira auf der Ostseite der Halbinsel Chalkidiki nahe der Ortschaft Olympiada“ befinden, so Focus. Dabei handle es sich um ein „hufeisenförmiges Gebäude“.

Die Einwohner von Stageira sollen die Asche von Aristoteles, der 322 v. Ch. gestorben war, in seinen Geburtsort gebracht und sie in diesem Gebäude beigesetzt haben, erläuterte der Archäologe, der seit 1996 Ausgrabungen in diesem Gebiet führt.

Footprints

West-Türkei: Menschliche Fußspuren in Vulkanasche auf 11.000 Jahre datiert

Dass die in Vulkanasche konservierten Fußabdrücke im Westen der Türkei alt sein mussten, war schon seit ihrer Entdeckung im Jahr 1969 klar. Allerdings konnte das genaue Alter nicht bestimmt werden - bis jetzt. Mit Hilfe einer neuen Methode konnten deutsche Wissenschaftler die Spuren auf ein Alter von etwa 11.000 Jahren datieren.

© WWU/Ralf Hetzel
Vor lief ein Mensch vor 11.000 Jahren während order kurz nach einem Vulkanausbruch über die frische Asche. So blieben seine Spuren der Nachwelt erhalten
Pompeji ging bei einem Ausbruch des Vesuvs unter, davon zeugen die in Vulkanasche konservierten Überreste der antiken Stadt. Auch an einem anderen Ort auf der Welt wurden menschliche Spuren durch Vulkanausbrüche verewigt - zwar weniger spektakulär, aber wissenschaftlich hochinteressant. So entdeckten Arbeiter im Vulkanfeld von Kula in der West-Türkei beim Bau eines Staudamms im Jahre 1969 menschliche Fußabdrücke, die in einer dünnen Schicht vulkanischer Asche erhalten geblieben sind. Das Alter der Fußabdrücke wurde nach dem spektakulären Fund heftig diskutiert, konnte aber nicht geklärt werden - bis jetzt. Eine neue Studie unter Federführung von Wissenschaftlern der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) belegt: Die Fußabdrücke sind etwa 11.000 Jahre alt.

Damit sind die Spuren, die ein Mensch während eines Vulkanausbruchs in der frischen Asche hinterließ, deutlich jünger als gedacht. Die Spanne vorangegangener Datierungen reicht von 250.000 Jahren bis 25.000 Jahren. Die genaue Kenntnis des Alters der Fußabdrücke kann nun Archäologen helfen, die Besiedlungsgeschichte der Region zu rekonstruieren.

Kommentar:


Map

Überraschender Fund eines 13.000 Jahre alten Mammuts in Mexiko

Funde kamen bei Bauarbeiten ans Licht und sind 13.000 Jahre alt
© reuters/inah
Die INAH-Archäologen, die es sonst eher mit präkolumbischen Artefakten zu tun haben, legten jede Menge Mammutknochen frei.
Mexiko-Stadt - Mexikanische Archäologen haben die Überreste eines nach ersten Schätzungen 13.000 Jahre alten Mammuts freigelegt. Die Knochen seien bereits im Dezember in Tultepec nördlich von Mexiko-Stadt während Bauarbeiten an einem Abwasserkanal entdeckt worden, wie das mexikanische Archäologie-Institut INAH mitteilte.

Es könnte sich dabei um ein Präriemammut (Mammuthus columbi) gehandelt haben, das weiter südlich als sein bekannterer Vetter, das Wollhaarmammut, lebte. Präriemammuts wurden noch größer als Wollhaarmammuts und zählten mit bis zu vier Metern Höhe zu den größten Rüsseltieren, die es je gegeben hat. Ob sie ebenfalls ein - möglicherweise weniger dichtes - Fell hatten, konnte bislang nicht eindeutig geklärt werden.

Meteor

Forscher finden Spuren eines gigantischen Asteroideneinschlags in Marble Bar, Australien

Katastrophe vor über drei Milliarden Jahren - Asteroid war laut Forschern 20 bis 30 Kilometer groß Canberra
In der Raumfahrtbranche wird heute über die problematische Zunahme von Weltraummüll rund um die Erde gestöhnt. Zum Glück haben wir es aber nicht mehr mit solchen Brocken zu tun, wie sie in der Zeit, als auf der Erde das Leben entstand, noch gang und gäbe waren.

Vor 4,1 bis 3,8 Milliarden Jahren etwa standen Erde und Mond im Trommelfeuer des sogenannten Late Heavy Bombardement, in dem zahlreiche Asteroiden und Planetesimale mit Durchmessern von mehreren Kilometern einschlugen. Auf dem Mond hinterließen Asteroideneinschläge vor 3,9 bis 3,8 Milliarden Jahren die noch heute sichtbaren Maria.

Eye 2

"Du bist mein" - Sklaverei in der Antike

Die Leistungen der klassischen Antike wären nicht denkbar gewesen ohne die Versklavung von Menschen. Seit 65 Jahren wurde dieses Phänomen an der Mainzer Akademie der Wissenschaften untersucht. Der Althistoriker Prof. Dr. Winfried Schmitz von der Universität Bonn hat das großangelegte Projekt in den vergangenen fünf Jahren geleitet. Jetzt ist es abgeschlossen.

© Wikipedia Commons
Römischer Soldat führt Kriegsgefangene in Ketten.
Relief aus Smyrna (heute Izmir, Türkei)
"Du bist mein, ich bin dein" - solche Worte gelten heutzutage als eine Bekundung der Liebe. In der Antike aber ließen sie sich wörtlich verstehen. Es gab Menschen, die "Besitz" eines anderen waren: die Sklaven. Sie galten als Sache, als lebendes Werkzeug. Ihr Eigentümer durfte sie benutzen, wie er wollte - oder sie töten, wie man ein altes Werkzeug wegwirft. Nur eine Chance hatte der Sklave: Wenn er Glück hatte, entließ sein Herr ihn irgendwann in die Freiheit

Uns heutigen Menschen fällt eine solche Vorstellung schwer. Und doch: Ein Großteil der historischen Leistungen der Griechen und Römer wäre ohne Sklavenarbeit nicht möglich gewesen. Der Althistoriker Prof. Dr. Winfried Schmitz von der Universität Bonn ist Experte für dieses Thema: Seit 2010 leitete er das Projekt "Forschungen zur antiken Sklaverei" an der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur. 1950 ins Leben gerufen, ist es jetzt (nach 65 Jahren) offiziell abgeschlossen. Es war von seiner Dauer das längste Projekt der Akademie überhaupt - und die fünf Jahre unter Bonner Leitung haben auf das beeindruckende Gebäude sozusagen das Dach gesetzt.

Kommentar:


Colosseum

Spätantikes Leben durch Asterius' frühchristliche Predigten überliefert

© Universum Film
Eine merkwürdige Rechtspraxis gab es im römischen Heer: Wenn ein Soldat ein schweres Verbrechen begangen hatte, kam es zu einer Art "stellvertretender Hinrichtung"
; dabei wurde der Mantel des Soldaten verbrannt, der Legionär selbst wurde lediglich degradiert und blieb dem Heer so erhalten. Dass sich Rechtshistoriker noch heute über dieses ungewöhnliche Strafverfahren streiten können, verdanken sie dem Prediger Asterius, der es in einer seiner Predigten überliefert hat. Insgesamt 31 Predigten (sogenannte "Homilien") zu den Psalmen hat Asterius verfasst, darunter auch eine Reihe von Osterpredigten. Der Theologe Professor Dr. Wolfram Kinzig von der Universität Bonn hat Asterius" Predigten nun erstmals vollständig aus dem Altgriechischen übersetzt und kommentiert.

Kommentar: Das Ende des Römischen Imperiums war unserer Zeit ähnlicher als wir normalerweise denken. Unser Wissen über historische Zeiten mit Geschichtsschreibung ist anscheinend manchmal ungenauer als man gemeinhin annimmt.


People 2

Am Ende der Eiszeit mischten sich Europäer mit Zuwanderern aus dem Nahen Osten

Forscher schreiben die genetische Geschichte der Menschen in Europa neu - auch mithilfe von Proben aus den Höhlen der Schwäbischen Alb

© interkcol / Instagram
Eine Zusammenarbeit zwischen den Max-Planck-Instituten in Jena und Leipzig und der Universität Harvard erlaubt zum ersten Mal einen umfassenden Einblick in die Populationsgeschichte Europas vor und während der letzten Eiszeit. Das internationale Forscherteam untersuchte die DNA von Menschen, die in der Zeit von der Erstbesiedlung des Kontinents bis zum Aufkommen der Landwirtschaft in Europa lebten. Die Wissenschaftler berichten in der Fachzeitschrift Nature über ihre Befunde, die sowohl auf Perioden langer Kontinuität als auch auf bisher unbekannte Bevölkerungsbewegungen hinweisen.

Die einzige bis heute überlebende Menschenart, der anatomisch moderne Mensch, erreichte Europa erstmals vor rund 45.000 Jahren. Hier lebte er ununterbrochen bis heute - doch das ist nur ein Teil der Geschichte. Das verraten die Gene. Eine groß angelegte genetische Studie an Überresten von 51 Menschen, die vor 45.000 bis 7.000 Jahren lebten, ergab eine Reihe von überraschenden Befunden aus der komplexen Urgeschichte der Europäer. So muss es am Ende der Eiszeit vor rund 14.500 Jahren eine Wanderungsbewegung von Menschen aus dem Nahen Osten nach Europa gegeben haben, auf die bis vor kurzem jeglicher Hinweis fehlte. An der Studie war ein großes Forscherteam beteiligt, darunter eine Arbeitsgruppe von der Universität Tübingen unter der Leitung von Professor Johannes Krause, der auch Direktor am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena ist. Unter den untersuchten frühen Europäern waren sieben Individuen, deren Überreste aus Höhlen der Schwäbischen Alb stammen. Die Studienergebnisse wurden in der Zeitschrift Nature veröffentlicht.

Kommentar: Es gibt anscheinend noch einiges Neues über unsere Vorfahren und Vorgänger in Europa zu entdecken.


Question

Was ist los? Doch keine verborgene Kammern in Tutanchamuns Grab oder Verschleierung?

Rätselraten um den angeblichen Nachweis noch verborgener Hohlräume, Durchgänge und Kammern im Grab des Kindpharao Tutanchamun. Die Ergebnisse von Radar-Scans, die ein Team der National Geographic Society im Grab des Tutanchamun durchgeführt hatte, um die Ergebnisse des Scans japanischer Kollegen zu überprüfen haben keine eindeutige Hinweise auf hinter den Wänden verborgene Kammern erbracht. Genaue Ergebnisse hält National Geographic derzeit aber noch zurück.

© Komp.: grenzwissenschaft-aktuell.de / verw. Materialien: gemeinfrei (Wand); GregorDS (WikimendiaCommons), CC BY-SA 3.0
Schematische Skizze der bislang bekannten Grabkammern des Tutanchamun (blau) vor dem Hintergrund der reich verzierten Nordwand hinter der einige Archäologen unentdeckte und immer noch unerkundete weitere Kammern vermuten (rosa). Copyright:
Kairo (Ägypten) - Während der japanische Professor Watanabe noch am vergangenen Wochenende seine Scans auf der internationalen Tutanchamun-Konferenz verteidigte, berichtete „National Geographic News“ selbst bereits am Folgetag über die übereinstimmende Kritik verschiedener Archäologen und Bodenradarexperten an der Interpretation der Daten im Sinne dahinter verborgener Kammern und deren Inhalt.

Gestützt auf die Aussagen Watanabes hatte das ägyptischen Antikenministerium zuvor erklärt, die Scans hätten nicht nur die Existenz der Kammern zu 90 Prozent belegt, sondern in diesen Kammern auch „Objekte aus metallischen und organischen Materialien“ ausgemacht (...GreWi berichtete).