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Ateş Gürpınar, der Vorsitzende der Linken in Bayern, warnt davor, die Ursachen der letzten Tragödien im Freistaat pauschal als Ausländerproblematik zu betrachten. Vielmehr sei es ein Ausdruck der Probleme innerhalb der Gesellschaft. Außerdem setzt er sich dafür ein, Fluchtursachen zu bekämpfen, um damit kommenden Flüchtlingskrisen vorzubeugen.Gürpınar sagt im Interview mit Sputniknews, er glaube nicht, dass Bayern das primäre Ziel der Anschläge war und dass es einen Plan hinter den Taten gebe.
Einen wichtigen Zusammenhang zwischen all den traurigen Vorfällen sieht der Politiker in der
mangelnden psychisch-sozialen Betreuung der Menschen - egal, ob in den Schulen oder in den Heimen für Geflüchtete. „Wir bräuchten Menschen, die in diesen Aufnahmelagern die Leute entgegen nehmen“, meinte er. „Es ist egal, woher die Menschen kommen, ob sie schon immer hier gelebt haben — es braucht eine größere Betreuung der Menschen. Auch in der Schule, durch weitere Sozialpädagogen, die dem Leistungsdruck der Schüler etwas entgegen setzen können.“
Gerade der Fall in München hätte gezeigt, dass die Betreuung besser werden müsse: „In München wäre das ja der Fall gewesen, weil es sich hier um einen klassischen Amoklauf gehandelt hat oder um einen erweiterten Selbstmord. Hätte es hier eine bessere Betreuung gegeben, hätte man vielleicht schon im Umfeld des Schülers früher etwas bemerken können.“
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